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Studentenleben live

Machu Picchu

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

05.08.2015

Wenngleich die alte Inkastätte Machu Picchu innerhalb von Peru das Touristenziel schlechthin ist, gehört es auch zu meinen persönlichen Reise-Highlights. Schon die Anreise nach Aguas Calientes ist wegen der atemberaubenden Berglandschaften ein Abenteuer. Wer nicht den stark überteuerten Zug nehmen will, kann, wie wir, mit dem Bus bis zu einem Wasserwerk fahren, um von dort aus zehn Kilometer entspannt entlang der Schienen bis ins Machu-Picchu-Dorf zu wandern.

Der ganze Ort ist komplett auf Tourismus eingestellt. Es wirkt als würde die ganze Stadt allein deshalb existieren, um Touristenmassen zu bedienen: Hier reihen sich Hotels, Gaststätten und Souvenirgeschäfte aneinander. Für unseren Aufstieg nach Machu Picchu sind wir schon um 4 Uhr morgens aufgestanden, um den Sonnenaufgang über den Ruinen zu sehen. Da aber über 100 andere Touristen die gleiche Idee hatten, verloren wir viel Zeit am ersten Kontrollposten und schafften den eineinhalbstündigen Aufstieg leider nicht vor Sonnenaufgang. Der Fußweg hat es dabei echt in sich, denn kleine Treppenstufen wechseln sich mit Monsterstufen ab, die scheinbar nie enden wollen.

Oben angekommen, nahmen wir uns einen „Guide“, der uns den Symbolismus und die erstaunlichen naturwissenschaftlichen Kenntnisse der Inka näherbrachte. Anschließend liefen wir den Wayna Picchu hinauf und genossen einen atemberaubenden Ausblick auf die Ruinenstadt. Und diesmal hatten wir Glück: Dort dürfen nämlich nur 400 Personen pro Tag hinauf – das frühe Aufstehen hat sich also doch gelohnt!

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