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Studentenleben live

Familienurlaub

Das letzte Mal war ich mit meiner Familie im Urlaub als ich 13 war. Das ist jetzt ganz schön lange her. Irgendwie gibt es so ein Alter, in dem man nicht unbedingt mit den Eltern in den Urlaub will. Aber inzwischen geht das wieder: Letzten Sommer war ich mit meinem Papa ein paar Tage zum Kanufahren in Weilburg an der Lahn. Und vor ein paar Tagen bin ich mit meiner Mama zum Campen an einen See in der Oberpfalz gefahren. Meine Mutter hatte schon seit langem mal wieder Lust zu zelten und ich bin dafür immer zu haben. Schon beim Packen war es spannend, denn meine Mama hatte natürlich keine passende Ausrüstung; der Schlafsack allein hat schon fast den ganzen Rucksack gefüllt. Aber irgendwie haben wir alles unterbekommen.

Mit dem Bayernticket ging‘s von Nürnberg nach Bodenwöhr, von wo aus wir noch ein gutes Stück zum Campingplatz laufen mussten. Weil die Rucksäcke so schwer waren, haben wir einen Teil unserer Sachen zunächst im Wald versteckt und später nachgeholt. Das war alles ziemlich anstrengend, weil es am letzten Wochenende so wahnsinnig heiß war.

Als wir das Zelt aufgebaut hatten, konnten wir endlich in den See springen. Der See ist wirklich idyllisch, er liegt mitten im Wald und wurde vor 500 Jahren von Mönchen für die nahen Klöster ausgehoben. Der krönende Abschluss unseres Kurzurlaubs war das Hammerseefest in Bodenwöhr. Eigentlich bin in kein Freund von Dorffesten, denn oft gibt es nicht viel mehr als Bier. Aber dieses Fest war wirklich urig und schön mit Musik, leckerem, selbstgemachtem Essen, vielen Menschen in Trachten und einem tollen Feuerwerk.

Am Sonntag haben wir den Heimweg angetreten. Ich wollte von Bodenwöhr direkt nach Leipzig fahren und hatte eine gute Stunde Zeit, um in Nürnberg umzusteigen. Leider gab es einen Böschungsbrand, sodass unser Zug eine Stunde Verspätung hatte. Im Endeffekt habe ich den Anschluss ganz knapp erwischt, aber das hat wirklich Nerven gekostet!

Zurück in Leipzig packe ich schon wieder meinen Rucksack, denn morgen werde ich mit meinem Freund nach Passau fahren, weil wir von dort aus eine Radtour nach Wien unternehmen wollen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 20, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 20, 2015

Studentenleben live

Lernen im Mondschein

Momentan ist es unheimlich heiß und schwül. Bei der Hitze kann ich mich einfach nicht auf meine Unterlagen konzentrieren. Ich reiße das Fenster auf, heiße Luft strömt herein, also mache ich es schnell wieder zu. Dann muss eben doch der Ventilator für Erfrischung sorgen. Oder eine kalte Dusche. Das verschafft zumindest kurzzeitig Abkühlung.

Dann wieder ab an den Schreibtisch und die Erzählstruktur des Textes beschreiben. Nach einer Stunde sitze ich immer noch dort und habe keine Zeile geschrieben. Normalerweise bin ich nach einer halben Stunde mit so einer Übung fertig. Was ist denn heute los? Na gut, lege ich Literaturwissenschaft eben zur Seite und beschäftige mich mit Geschichte, vielleicht kann ich mich darauf besser konzentrieren. Aber Fehlanzeige. Mir ist einfach nur warm. So wird das nichts.

Dann erledige ich eben die Hausarbeit, da muss man nicht so viel nachdenken. Ich fahre auch noch schnell in die Stadt, erledige einige Einkäufe und esse ein Eis. Dann besuche ich noch meine Großeltern, die sich eine Krimiserie im Fernsehen anschauen.

Abends um acht Uhr kühlt es schließlich ab. Ich öffne alle Fenster und Türen und endlich weht ein herrlicher Luftzug durch die Wohnung. Solange es hell ist, lerne ich auf dem Balkon. Da ich den ganzen Tag nicht wirklich produktiv war, sitze ich bis spät in die Nacht am Schreibtisch. Aber das ist egal, denn es ist endlich kühler und ich kann mich mit der gebührenden Aufmerksamkeit dem Stoff widmen. Morgen soll es noch wärmer werden.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Aug 19, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Aug 19, 2015

Studentenleben live

Die Berge von Huaraz

Nach einer gut 22-stündigen Busreise kamen wir wieder in Lima an. Es folgten eine heiße Dusche und ein halber Tag Erholung, ehe meine Reisegefährtin und ich die letzten vier Tage ins Auge fassten, die uns blieben, bis sie in den Flieger steigen würde, um nach Deutschland zurückzukehren. Limas Beiname „die Graue“ rührt von der dichten Nebeldecke, die im Winter über der Stadt hängt. Deshalb wollten wir auf keinen Fall zu lange hier bleiben. Als uns Freunde Fotos von Huaraz zeigten, war die Entscheidung getroffen und wir packten in Windeseile unsere Koffer. Eine Nacht lang würden wir fahren müssen, aber das nahmen wir gerne in Kauf.

Die drei Tage in Huaraz waren wohl das Beste, was wir mit der Zeit machen konnten. Am ersten Tag sahen wir uns die Stadt an und kletterten auf einen nahen Hügel, der auch als Aussichtsplattform dient. Für die anderen beiden Tage hatten wir geführte Touren gebucht. Die erste Wanderung führte uns zur Laguna 69. Der Weg dorthin glich einem Spiel aus Farben und Formen. Und wenn man die Höhe verträgt, dauert es auch nur angenehme drei Stunden lang. Am zweiten Tag ging es dann zur Laguna Churup, die zwar etwas tiefer gelegen ist, jedoch einen viel längeren Aufstieg mit sich bringt. Auf den letzten Metern mussten wir sogar einen Wasserfall und eine Felswand hochklettern. Aber die Belohnung für die Strapazen war unglaublich: Beide Bergseen leuchteten in einem so klaren Blau, wie ich es nie für möglich gehalten hätte!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Aug 19, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Aug 19, 2015