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Studentenleben live

Lernen im Mondschein

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

19.08.2015

Momentan ist es unheimlich heiß und schwül. Bei der Hitze kann ich mich einfach nicht auf meine Unterlagen konzentrieren. Ich reiße das Fenster auf, heiße Luft strömt herein, also mache ich es schnell wieder zu. Dann muss eben doch der Ventilator für Erfrischung sorgen. Oder eine kalte Dusche. Das verschafft zumindest kurzzeitig Abkühlung.

Dann wieder ab an den Schreibtisch und die Erzählstruktur des Textes beschreiben. Nach einer Stunde sitze ich immer noch dort und habe keine Zeile geschrieben. Normalerweise bin ich nach einer halben Stunde mit so einer Übung fertig. Was ist denn heute los? Na gut, lege ich Literaturwissenschaft eben zur Seite und beschäftige mich mit Geschichte, vielleicht kann ich mich darauf besser konzentrieren. Aber Fehlanzeige. Mir ist einfach nur warm. So wird das nichts.

Dann erledige ich eben die Hausarbeit, da muss man nicht so viel nachdenken. Ich fahre auch noch schnell in die Stadt, erledige einige Einkäufe und esse ein Eis. Dann besuche ich noch meine Großeltern, die sich eine Krimiserie im Fernsehen anschauen.

Abends um acht Uhr kühlt es schließlich ab. Ich öffne alle Fenster und Türen und endlich weht ein herrlicher Luftzug durch die Wohnung. Solange es hell ist, lerne ich auf dem Balkon. Da ich den ganzen Tag nicht wirklich produktiv war, sitze ich bis spät in die Nacht am Schreibtisch. Aber das ist egal, denn es ist endlich kühler und ich kann mich mit der gebührenden Aufmerksamkeit dem Stoff widmen. Morgen soll es noch wärmer werden.

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