interaktiv

Studentenleben live

Ende Gelände

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

24.08.2015

Ich habe mich voll verschätzt: Anfangs dachte ich, mein Thema wäre nicht so schwierig, aber irgendwie waren da doch die einen oder anderen Fallstricke dabei. Und so war die letzte Woche Bachelorarbeit doch nicht so entspannt, wie ich es mir gewünscht hatte.

Ich fühle mich wie ein Dampfwalze, die immer vor und zurück, vor und zurück rollt, bis alle unebenen Stellen glatt sind. Nach und nach verschwinden die roten und gelben Markierungen in meiner Arbeit, werden die Fragezeichen durch Antworten ersetzt und unverständliche Sätze verständlich gemacht. Die Stunden ziehen an mir vorüber, während es draußen dunkel wird, sich die Bibliothek leert, es wieder hell wird und sich die Bibliothek wieder füllt. Nette Kommilitonen kommen nachts um zwölf mit einer Durchhalte-Portion Kaffee vorbei. Und wenn man mit den Leidensgenossen darüber meckern kann, wie viel man noch zu tun hat, lässt sich das alles besser ertragen. Das schweißt zusammen.

Montagmorgen um zehn Uhr bin ich fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes: in dem Moment kommt mit einem Schlag die Müdigkeit und Erschöpfung. Aber auch schon eine Vorahnung auf das Gefühl, das sich erst ein paar Stunden später einstellt: Ich habs geschafft!!!

Und während manche ihrer Arbeit noch den letzten Feinschliff verpassen, bereite ich meinen Auszug aus der Bib vor, gebe den geliehenen Bildschirm zurück, stelle Bücher wieder an ihren Platz und räume auf. Kaum zu glauben, dass diese bis jetzt anstrengendste Phase meines Lebens vorbei ist!. Jetzt erstmal: schlafen.

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