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Studentenleben live

Bachelor Blues

Nun ist es also Sonntagmorgen und während sich andere Leute da noch im Bett räkeln oder die erste Tasse Kaffee trinken, sitze ich schon im Lern- und Studiengebäude unserer Uni. Und das ist auch wirklich besser so. Denn nachdem ich gestern eigentlich zu Hause etwas für meine Arbeit machen wollte und dann doch im Freibad in der Sonne lag, muss ich irgendwo hin, wo ich mich nicht ablenken kann. Aber leider muss ich sagen, dass ich nicht wirklich motiviert bin. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich mir Schöneres vorstellen kann, als am Sonntag alleine in einem kleinen Raum vor dem Computer zu sitzen. Mein Problem ist, dass ich nicht wirklich vorankomme. Bevor ich weiter schreiben kann, muss ich zunächst eine Textdatei auf Fehler untersuchen. Und nach ein paar Stunden bin ich erst auf Seite 80 von 183. Und das ist irgendwie ganz schön frustrierend. Überhaupt ist es ja meistens nicht das Recherchieren oder Schreiben an sich, das einen in den Wahnsinn treibt. Am schlimmsten ist die Technik. Denn natürlich funktioniert immer alles einwandfrei – bis du es eilig hast. Dann streikt der Computer oder Drucker oder was auch immer nämlich hundertprozentig. Das kann einem wirklich den letzten Nerv rauben. Genauso ging es mir auch vor ein paar Tagen. Ich wollte einige Bücher mithilfe eines Texterkennungsprogramms einscannen, damit ich sie danach am PC untersuchen kann. Dafür saß ich eine gute Dreiviertelstunde in der Bibliothek und scannte fleißig Seite für Seite – und am Ende konnte die Datei nicht gespeichert werden. Toll. Aber gut. Irgendwie muss ich da jetzt durch. Und irgendwann ist es ja vorbei.

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Aug 26, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Aug 26, 2015

Studentenleben live

Ende Gelände

Ich habe mich voll verschätzt: Anfangs dachte ich, mein Thema wäre nicht so schwierig, aber irgendwie waren da doch die einen oder anderen Fallstricke dabei. Und so war die letzte Woche Bachelorarbeit doch nicht so entspannt, wie ich es mir gewünscht hatte.

Ich fühle mich wie ein Dampfwalze, die immer vor und zurück, vor und zurück rollt, bis alle unebenen Stellen glatt sind. Nach und nach verschwinden die roten und gelben Markierungen in meiner Arbeit, werden die Fragezeichen durch Antworten ersetzt und unverständliche Sätze verständlich gemacht. Die Stunden ziehen an mir vorüber, während es draußen dunkel wird, sich die Bibliothek leert, es wieder hell wird und sich die Bibliothek wieder füllt. Nette Kommilitonen kommen nachts um zwölf mit einer Durchhalte-Portion Kaffee vorbei. Und wenn man mit den Leidensgenossen darüber meckern kann, wie viel man noch zu tun hat, lässt sich das alles besser ertragen. Das schweißt zusammen.

Montagmorgen um zehn Uhr bin ich fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes: in dem Moment kommt mit einem Schlag die Müdigkeit und Erschöpfung. Aber auch schon eine Vorahnung auf das Gefühl, das sich erst ein paar Stunden später einstellt: Ich habs geschafft!!!

Und während manche ihrer Arbeit noch den letzten Feinschliff verpassen, bereite ich meinen Auszug aus der Bib vor, gebe den geliehenen Bildschirm zurück, stelle Bücher wieder an ihren Platz und räume auf. Kaum zu glauben, dass diese bis jetzt anstrengendste Phase meines Lebens vorbei ist!. Jetzt erstmal: schlafen.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Aug 24, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Aug 24, 2015

Studentenleben live

Familienurlaub

Das letzte Mal war ich mit meiner Familie im Urlaub als ich 13 war. Das ist jetzt ganz schön lange her. Irgendwie gibt es so ein Alter, in dem man nicht unbedingt mit den Eltern in den Urlaub will. Aber inzwischen geht das wieder: Letzten Sommer war ich mit meinem Papa ein paar Tage zum Kanufahren in Weilburg an der Lahn. Und vor ein paar Tagen bin ich mit meiner Mama zum Campen an einen See in der Oberpfalz gefahren. Meine Mutter hatte schon seit langem mal wieder Lust zu zelten und ich bin dafür immer zu haben. Schon beim Packen war es spannend, denn meine Mama hatte natürlich keine passende Ausrüstung; der Schlafsack allein hat schon fast den ganzen Rucksack gefüllt. Aber irgendwie haben wir alles unterbekommen.

Mit dem Bayernticket ging‘s von Nürnberg nach Bodenwöhr, von wo aus wir noch ein gutes Stück zum Campingplatz laufen mussten. Weil die Rucksäcke so schwer waren, haben wir einen Teil unserer Sachen zunächst im Wald versteckt und später nachgeholt. Das war alles ziemlich anstrengend, weil es am letzten Wochenende so wahnsinnig heiß war.

Als wir das Zelt aufgebaut hatten, konnten wir endlich in den See springen. Der See ist wirklich idyllisch, er liegt mitten im Wald und wurde vor 500 Jahren von Mönchen für die nahen Klöster ausgehoben. Der krönende Abschluss unseres Kurzurlaubs war das Hammerseefest in Bodenwöhr. Eigentlich bin in kein Freund von Dorffesten, denn oft gibt es nicht viel mehr als Bier. Aber dieses Fest war wirklich urig und schön mit Musik, leckerem, selbstgemachtem Essen, vielen Menschen in Trachten und einem tollen Feuerwerk.

Am Sonntag haben wir den Heimweg angetreten. Ich wollte von Bodenwöhr direkt nach Leipzig fahren und hatte eine gute Stunde Zeit, um in Nürnberg umzusteigen. Leider gab es einen Böschungsbrand, sodass unser Zug eine Stunde Verspätung hatte. Im Endeffekt habe ich den Anschluss ganz knapp erwischt, aber das hat wirklich Nerven gekostet!

Zurück in Leipzig packe ich schon wieder meinen Rucksack, denn morgen werde ich mit meinem Freund nach Passau fahren, weil wir von dort aus eine Radtour nach Wien unternehmen wollen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 20, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 20, 2015