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Studentenleben live

Arequipa

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

27.08.2015

Ich mache meine große Rundreise durch Peru, Bolivien und Ecuador mit drei verschiedenen Freunden. Dieser Reisepartnertausch ist auch der Grund, warum ich nicht direkt von Cusco nach Arequipa gefahren bin, sondern zurück nach Lima. Und eigentlich ist es ganz praktisch, hier so eine Art Basislager zu haben, in dem ich Wäsche waschen und durchatmen kann.

Die nächste Reiseetappe unternahm ich mit einer Freundin, die ich aus dem Masterstudium kenne. Unsere erste Station war Arequipa. Von den Einheimischen wird dieses Stadt auch als „weiße Stadt“ bezeichnet, da sie aus hellem Vulkangestein erbaut worden ist. Wohl am Sehenswertesten ist das Nonnenkloster Santa Catalina. Wenngleich man relativ viel Eintritt zahlen muss, lohnt sich das echt. Das Kloster bildete eine quasi autonome Stadt in der Stadt und ist erstaunlich gut erhalten. Es ist kaum vorstellbar, dass die letzten Nonnen erst vor 40 Jahren die kalten Steinhäuser des einst sehr wohlhabenden Klosters geräumt haben sollen.

Wir übernachteten in Arequipa bei der Mutter eines peruanischen Freundes aus Deutschland und wurden von ihrer Gastfreundschaft geradezu überschüttet. Wir quatschten bis zum späten Abend, tranken Unmengen an Kräutertee und sie bekochte uns mit einigen typischen Gerichten: vom Klassiker Mais mit Käse bis hin zu getrockneten Kartoffeln, die wie Bohnen im Wasser rehydriert werden können und bis zu zehn Jahre haltbar sind. Wie alt sie tatsächlich waren, weiß ich nicht, doch geschmeckt haben sie echt gut.

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