Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Die warmen Quellen von Chivay

Unweit von Arequipa gibt es einen kleinen Ort, der sich Chivay nennt. Wir sind dorthin gefahren, da es in der Nähe der Stadt Thermalbäder gibt. In Erwartung einer kleinen Stadt mit lauter betongrauen Funktionalbauten machten wir uns auf den Weg und waren dann umso überraschter, dass die Stadt doch sehr schön ist. Die Häuser sind gepflegt und gut erhalten. Außerdem gibt es eine Reihe kleiner Kunsthandwerksläden, Restaurants mit großen Innenhöfen und buntangemalten Statuen von Tänzern.

Zu den Thermalbädern sind wir auf der Landstraße gewandert, wobei wir an einer Stelle einen Fluss überqueren mussten. Die Thermalquellen waren wunderbar. Es gibt in dem Bad gleich mehrere Becken und bei angenehmen 37 Grad warmen Wasser hätte ich auch noch die ganze Nacht in dem Schwimmbad bleiben können. Wir vertrieben uns die Zeit mit Plantschen, Sonnen und einem kleinen Spaziergang zur benachbarten Hängebrücke. Außer uns und ein, zwei weiteren Touristen war nur eine Gruppe von Peruanern dort. Der Ort ist scheinbar noch ein richtiger Geheimtipp!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Sep 1, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Sep 1, 2015

Studentenleben live

Radtour nach Wien

Seit Jahren erzählt mein Vater immer wieder wie schön es war, als er und meine Mama vor Jahren mit dem Rad von Passau nach Wien gefahren sind. So bin ich mit meinem Freund auf die Idee gekommen, dass wir das auch machen könnten. Wir wollten nämlich nicht so arg weit weg fahren und er wollte schon immer gerne nach Wien. Es gibt den sogenannten Donauradweg, der in 2.850 Kilometern von der Quelle der Donau in Deutschland bis zum Schwarzen Meer führt. Die Strecke ist in sechs Abschnitte gegliedert, doch wir sind nur den zweiten Abschnitt von Passau nach Wien gefahren.

Zunächst sind wir mit dem Bus von Leipzig nach Passau gefahren, denn das war sowohl günstig, schnell als auch praktisch. Mit der Bahn hätten wir fünfmal umsteigen müssen und das mit Fahrrädern! In Passau angekommen, haben wir uns erst einmal bei meinem Cousin einquartiert, der praktischerweise dort wohnt. Wir sind zwei Tage geblieben und haben gemeinsam mit meinem Cousin die Stadt erkundet. Am dritten Tag sind wir losgefahren: Wir haben Proviant eingekauft, unsere Klapperräder überprüft (die wir vorher in Leipzig noch mal auf Vordermann gebracht hatten) und unser Gepäck aufgeschnallt.

Am ersten Tag hatte es 36 Grad. Das ist wirklich sehr warm, wenn man untrainiert, mit nicht besonders guten Rädern und viel Gepäck 70 Kilometer weit fährt. Aber die wunderschöne Landschaft und ein kühles Getränk mit tollem Ausblick haben unseren Durchhaltewillen gestärkt. Abends haben wir unser Zelt auf einem Campingplatz aufgebaut und sind in der Donau schwimmen gegangen, um uns zu erfrischen. Nachdem wir gekocht und gegessen hatten, sind wir todmüde auf unseren Isomatten eingeschlafen.

In den nächsten Tagen wurde es etwas kühler und teilweise auch regnerischer. Aber das war vielleicht gar nicht so schlecht: Gegen Regen waren wir gewappnet und ein bisschen weniger Hitze war ganz angenehm. Zweimal mussten wir allerdings in Zimmern übernachten, weil es zu stark geregnet hat, um das Zelt aufzubauen. Nach sechs Tagen taten uns dann besonders die Hände weh. Wir waren froh, endlich in Wien angekommen zu sein.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 1, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 1, 2015

Studentenleben live

Bonn, hier komme ich!

Der letzte Julitag war gleich in doppelter Hinsicht ein Erfolg: Die Rohversion meiner Bachelorarbeit – noch gut 600 Wörter zu kurz und überarbeitungswürdig, aber trotzdem – war fertig geschrieben. Obendrein kamen mehrere Mails aus Bonn an. Zulassungen für Deutsch auf Lehramt und Bildungswissenschaften. Für Sozialwissenschaft auf Lehramt war mein NC um 0,2 zu schlecht, aber angesichts eines möglichen Nachrückverfahrens ist auch das kein Drama. Außerdem habe ich ja noch die Chance auf eine Zulassung im höheren Semester. Sicherheitshalber hatte ich mich in Bonn aber auch noch für Mathe und Philosophie auf Lehramt beworben – dafür gab es auch Zulassungen und damit kann ich mir sicher sein, ab Oktober in Bonn zu studieren.

Ein bisschen besorgt, dass womöglich doch alles schief gehen könnte, war ich nämlich schon, als ich vor zwei Wochen den Mietvertrag für eine Wohnung dort unterschrieben habe. Aber Moment: neue Wohnung? Mietvertrag? Bevor ich nach Düsseldorf gezogen bin, habe ich doch monatelang gesucht, um etwas zu finden! Ist die Nachfrage in Bonn denn so viel geringer? Ehrlich gesagt war ich selbst davon überrascht, wie schnell sich meine Wohnsituation geklärt hat. Der Freund einer Freundin studiert in Bonn, also habe ich sie vor ein paar Wochen angesprochen. Und wie es der Zufall so will, sucht der gerade einen Nachmieter, weil er selbst ein Auslandssemester macht.

Kurze Zeit später war der Vertrag unterschrieben. Ich werde ein ganzes Stockwerk für mich haben, mit Schlafzimmer, Arbeitszimmer, kleiner Küchenzeile im Wohnzimmer und kleinem Bad. Die Wohnung liegt sehr zentral und hat eine gute Busanbindung, die Miete ist bezahlbar und ich kann diverse Möbel übernehmen.

Der einzige Nachteil, den ich bislang entdeckt habe, ist die Tatsache, dass ich nur zur Zwischenmiete dort wohne. Wenn Lukas aus Frankreich wiederkommt, muss ich ausziehen. So schlimm finde ich das allerdings bislang nicht. Wer weiß, wie es in einem Jahr bei mir aussieht?

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 31, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 31, 2015