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Studentenleben live

Radtour nach Wien

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

01.09.2015

Seit Jahren erzählt mein Vater immer wieder wie schön es war, als er und meine Mama vor Jahren mit dem Rad von Passau nach Wien gefahren sind. So bin ich mit meinem Freund auf die Idee gekommen, dass wir das auch machen könnten. Wir wollten nämlich nicht so arg weit weg fahren und er wollte schon immer gerne nach Wien. Es gibt den sogenannten Donauradweg, der in 2.850 Kilometern von der Quelle der Donau in Deutschland bis zum Schwarzen Meer führt. Die Strecke ist in sechs Abschnitte gegliedert, doch wir sind nur den zweiten Abschnitt von Passau nach Wien gefahren.

Zunächst sind wir mit dem Bus von Leipzig nach Passau gefahren, denn das war sowohl günstig, schnell als auch praktisch. Mit der Bahn hätten wir fünfmal umsteigen müssen und das mit Fahrrädern! In Passau angekommen, haben wir uns erst einmal bei meinem Cousin einquartiert, der praktischerweise dort wohnt. Wir sind zwei Tage geblieben und haben gemeinsam mit meinem Cousin die Stadt erkundet. Am dritten Tag sind wir losgefahren: Wir haben Proviant eingekauft, unsere Klapperräder überprüft (die wir vorher in Leipzig noch mal auf Vordermann gebracht hatten) und unser Gepäck aufgeschnallt.

Am ersten Tag hatte es 36 Grad. Das ist wirklich sehr warm, wenn man untrainiert, mit nicht besonders guten Rädern und viel Gepäck 70 Kilometer weit fährt. Aber die wunderschöne Landschaft und ein kühles Getränk mit tollem Ausblick haben unseren Durchhaltewillen gestärkt. Abends haben wir unser Zelt auf einem Campingplatz aufgebaut und sind in der Donau schwimmen gegangen, um uns zu erfrischen. Nachdem wir gekocht und gegessen hatten, sind wir todmüde auf unseren Isomatten eingeschlafen.

In den nächsten Tagen wurde es etwas kühler und teilweise auch regnerischer. Aber das war vielleicht gar nicht so schlecht: Gegen Regen waren wir gewappnet und ein bisschen weniger Hitze war ganz angenehm. Zweimal mussten wir allerdings in Zimmern übernachten, weil es zu stark geregnet hat, um das Zelt aufzubauen. Nach sechs Tagen taten uns dann besonders die Hände weh. Wir waren froh, endlich in Wien angekommen zu sein.

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