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Studentenleben live

Die Salzwüste Salar de Uyuni

In der Stadt Uyuni möchte ich keine Nacht länger verbringen als unbedingt nötig. Uyuni ist eine kleine, graue, verdreckte Wüstenstadt, in der ein eiskalter Wind weht. Als wir früh morgens aus dem Bus stiegen, war uns ziemlich kalt. Unser primäres Kriterium für die Auswahl eines Tour-Anbieters war deshalb, dass dieser eine Heizung in der Agentur hat. Wenngleich es unkritisch wirken mag, sind wir damit sehr gut gefahren. Der Veranstalter, den wir ausgewählt hatten, machte uns einen guten Preis für eine dreitägige Rundfahrt durch die Salzwüste, die sogar komplett pannenfrei verlief.

Zusammen mit einem bunten Haufen internationaler Touristen fuhren wir noch am gleichen Tag los. Unser Fahrer war ein alteingesessener Uyuner, der die Route wöchentlich fährt und ein Urgestein im Betrieb zu sein schien. Da uns schon angekündigt worden war, dass die Nächte in der Wüste zu dieser Jahreszeit mit minus 25 Grad bitterkalt sein würden, kauften meine Freundin und ich noch warme Kleidung. Dieser Ausflug war wirklich schön. Die weiße Salzwüste lädt zum Fotografieren und kleineren Spaziergängen ein. Ständig hielt unser Jeep an einer neuen tollen Stelle. Einmal war es eine Insel, auf der Kakteen wuchsen, ein anderes Mal war es ein See oder eine besondere Gesteinsformation.

Mir hat die Reise gleich zwei langjährige Wünsche erfüllt: Zum einen wollte ich schon immer einmal die Stille der Wüste hören und zum anderen einen Geysir sehen. Beides ist in der ‚Salar de Uyuni‘ möglich. Dafür habe ich gerne die extreme Kälte in Kauf genommen.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Sep 7, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Sep 7, 2015

Studentenleben live

Zur Belohnung: Wien

Man sagt ja immer der Weg sei das Ziel. Aber obwohl wir unsere sechstägige Radtour nach Wien sehr genossen haben, waren wir froh, angekommen zu sein. Die Landschaft, die Donau und auch die kleinen Örtchen am Weg, besonders in der Wachau, waren zwar wunderbar, aber uns tat am Ende doch alles weh. Das Wetter war leider auch nicht sehr beständig. Letztlich hat es zwar kaum geregnet, aber wir haben immer ein bisschen befürchtet, dass wir in der Nacht von einem Gewitter weggespült werden.

Auch bei den Rädern waren wir uns nicht ganz sicher, ob sie die Wegstrecke von über 300 Kilometern aushalten würden. Bei einem Kaufpreis von 50 Euro und mindestens 30 Jahren auf dem Buckel, war diese Angst vielleicht nicht ganz unberechtigt. Zur Sicherheit hatten wir vorher in Leipzig alles gecheckt, was potenziell kaputt gehen hätte können. Vor allem Bremsen, Mantel und Schaltung haben wir eingehend inspiziert. Und wir hatten Glück, denn die Räder sind ohne Panne bis nach Wien gerollt.

In Wien wohnten wir in der WG einer sehr guten Freundin. So hatten wir gleich das Gefühl zu Hause anzukommen. Ihr Mitbewohner hat uns gezeigt, wie alles funktioniert und uns Tipps gegeben, was wir am besten in Wien unternehmen könnten. Die ersten beiden Tage sind wir aber einfach nur durch die wundervolle Innenstadt spaziert und haben viel Interessantes im Reiseführer gelesen.

Mein Freund wollte unbedingt Schloss Schönbrunn besichtigen. Mit Mühe konnte er mich dazu überreden, die zwölf Euro Eintritt zu zahlen. Nach dem Ticketkauf mussten wir drei Stunden warten, bis wir ins Schloss gelassen wurden. In dieser Zeit erkundeten wir die Gärten und Parkanlagen des Schlosses. Die anschließende Führung mit dem Audioguide durch das imposante Gebäude war so gut, dass letztlich sogar mir die Besichtigung Spaß gemacht hat.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 4, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 4, 2015

Studentenleben live

Titicacasee und Isla de Sol

Von Arequipa aus ist der Titicacasee nicht mehr weit. Ich hatte mich schon sehr lange darauf gefreut, dorthin fahren zu können, wenngleich es letztlich auch nur ein weiterer See ist, wie meine Freundin ganz richtig bemerkte. Aber dieser hier liegt zwischen Peru und Bolivien und ist der höchst gelegene, beschiffbare See der Welt. Er ist riesig und atemberaubend schön. Sein Name stammt vermutlich aus dem Quechua und bedeutet so viel wie „bleifarbener Felsen“.

Im See gibt es mehrere Inseln, die man mit einem Boot besuchen kann. Auf der bolivianischen Seite stiegen wir im schönen Ort Copacabana in ein Boot, das uns zur Isla de Sol (Sonneninsel) brachte. Bei aufkommendem Sturm peitschten uns die Wellen die Gischt entgegen und als wir endlich durchgefroren auf der Insel ankamen – unser Boot war liegen geblieben, da das Benzin ausging –, war es schon dunkel.

Wir stolperten einem kleinen Mädchen hinterher, das uns zum „Hostal“ ihrer Familie führte. Da es nicht nur kalt, sondern dank des Sturms auch kein Strom vorhanden war, gingen wir schon sehr früh ins Bett. Erst am nächsten Morgen stellten wir fest, dass wir in einer traumhaften Gegend mit einer kleinen Bucht gelandet waren. Mit den kleinen weißen Booten und dem strahlend blauen Wasser erinnerte sie mich an die kroatische Küste.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Sep 3, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Sep 3, 2015