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Studentenleben live

Die Salzwüste Salar de Uyuni

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

07.09.2015

In der Stadt Uyuni möchte ich keine Nacht länger verbringen als unbedingt nötig. Uyuni ist eine kleine, graue, verdreckte Wüstenstadt, in der ein eiskalter Wind weht. Als wir früh morgens aus dem Bus stiegen, war uns ziemlich kalt. Unser primäres Kriterium für die Auswahl eines Tour-Anbieters war deshalb, dass dieser eine Heizung in der Agentur hat. Wenngleich es unkritisch wirken mag, sind wir damit sehr gut gefahren. Der Veranstalter, den wir ausgewählt hatten, machte uns einen guten Preis für eine dreitägige Rundfahrt durch die Salzwüste, die sogar komplett pannenfrei verlief.

Zusammen mit einem bunten Haufen internationaler Touristen fuhren wir noch am gleichen Tag los. Unser Fahrer war ein alteingesessener Uyuner, der die Route wöchentlich fährt und ein Urgestein im Betrieb zu sein schien. Da uns schon angekündigt worden war, dass die Nächte in der Wüste zu dieser Jahreszeit mit minus 25 Grad bitterkalt sein würden, kauften meine Freundin und ich noch warme Kleidung. Dieser Ausflug war wirklich schön. Die weiße Salzwüste lädt zum Fotografieren und kleineren Spaziergängen ein. Ständig hielt unser Jeep an einer neuen tollen Stelle. Einmal war es eine Insel, auf der Kakteen wuchsen, ein anderes Mal war es ein See oder eine besondere Gesteinsformation.

Mir hat die Reise gleich zwei langjährige Wünsche erfüllt: Zum einen wollte ich schon immer einmal die Stille der Wüste hören und zum anderen einen Geysir sehen. Beides ist in der ‚Salar de Uyuni‘ möglich. Dafür habe ich gerne die extreme Kälte in Kauf genommen.

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