interaktiv

Studentenleben live

Soca Tal

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

22.09.2015

Für diesen Sommer hatte ich eigentlich einen guten Plan: Erst wollte ich mit meinem Freund mit dem Rad von Passau nach Wien fahren. Weil es von Wien nicht so weit nach Slowenien ist und es dort so schön sein soll, wollte ich mich dort danach mit einer Freundin treffen und noch zwei Wochen Urlaub anhängen. Jedoch enthielt mein Plan einen Fehler: Ich konnte nicht gleichzeitig mein Rad mit den zwei Radtaschen und den Backpacker-Rucksack mitnehmen.

Daher war ich zwar in Wien meinem nächsten Ziel schon sehr nahe, musste aber trotzdem erst einmal wieder nach Leipzig zurück fahren, um mein Rad gegen den großen Rucksack einzutauschen und damit nach Ljubljana zu fahren. 15 überflüssige Stunden im Bus sitzen macht zwar keinen Spaß, aber ich habe es überlebt. Die weite Strecke hat sich aber trotzdem gelohnt, denn sowohl Ljubljana, als auch das „Soca Tal“ waren wunderschön.

Am ersten Tag sind wir mit einem uralten Ruckelbus über eine extrem kurvige Passstrasse in das besagte Tal gefahren. Dort wurden wir schon von Freunden erwartet, die uns mit ihrem VW-Bus abgeholt und zu einem idyllischen Campingplatz gebracht haben. Wie der Name „Soca Tal“ schon vermuten lässt, fließt ein Fluss namens Soca hindurch, der ganz türkises Wasser führt und in dem man sogar baden kann.

Wir haben uns sehr gut entspannt, aber waren auch wandern. Da wir aber weder Karte noch Wanderführer hatten, haben wir uns auch ein bisschen verlaufen. Den Gipfel des Berges haben wir deshalb leider nicht erreicht, aber dafür haben wir Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Nach einer Woche wurde leider das Wetter schlecht, und wir haben es kurz vor einem riesigen Gewitter gerade noch geschafft, unser Zelt ein zu packen und dem guten Wetter hinterher nach Kroatien ans Meer zu fahren.

Diesen Artikel teilen