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Studentenleben live

Der Norden von Peru

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

02.10.2015

Wenngleich der Norden Perus nicht annähernd so bekannt ist wie Arequipa, Cusco oder Machu Picchu ist dieser doch die weite Reise wert. Zunächst besuchte ich Trujillo, das nicht nur für seine archäologischen Stätten, sondern vor allem auch als Zentrum der landesweiten Schuhproduktion bekannt ist. Das Museum für Moderne Kunst mit Werken des peruanischen Künstlers Gerardo Chávez ist auch für Kulturbanausen ein lohnenswertes Ziel.

Nach Trujillo ging die Reise weiter in die schöne und koloniale Stadt Cajamarca. Dort wurden wir mit Eis und Käse verwöhnt und besuchten bunte Märkten. Die Museen jedoch waren nicht ganz so spannend. So bestand beispielsweise die medizinische Ausstellung aus einem Gewölbe, in dem statt antiker Untersuchungsinstrumente lediglich eine kitschige Bildersammlung untergebracht war. Auch der Gefängnisraum des letzten Inkakönigs Atahualpa war eher unspektakulär. Interessanter war es, eine Gruppe älterer Damen zu beobachten, die hartnäckig versuchten, ein perfektes Selfie von sich zu knipsen.

Mein Lieblingsort im Norden von Peru ist ohne Zweifel die schöne Stadt Chachapoyas. Mit ihren winzigen Balkonen vor den kleinen Kolonialbauten strahlt die Stadt einen gewissen Charme aus. In der populärsten Bar der Stadt kamen wir mit einer Schnapsbrauerin ins Gespräch, die uns einlud, ihre neusten Kreationen zu kosten. Tagsüber erkundeten wir die Ruinen von Kuelap und besuchten einen der welthöchsten Wasserfälle. Beides fand ich „impresionante“!!!

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