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Studentenleben live

Stipendiensuche

Ein Stipendium ist eine gute Sache, um im Studium etwas Geld zu sparen oder es sich überhaupt leisten zu können. Es gibt unglaublich viele Förderer in Deutschland und zahlreiche Internetseiten, die Tipps zur Stipendiensuche geben. Manchmal reicht es, gute Leistungen oder Preise vorzuweisen, meistens muss man sich aber noch durch etwas von der Masse abheben. Das kann politisches, gesellschaftliches, soziales oder ökologisches Engagement sein oder aber man studiert unter erschwerten Bedingungen und kann deshalb gefördert werden. Von Stipendien speziell für Arbeiterkinder bis zu Stipendien nur für Frauen – da blickt der Otto Normalverbraucher nicht mehr durch.

Ich war mir aber auch ohne Stipendienlotse recht sicher, dass es für mich eine Förderung geben könnte. Ich habe sehr gute Noten, bin Präsidentin einer Hochschulgruppe und als Werkstudentin tätig und engagiere mich schon seit langer Zeit in sozialen Projekten. Zunächst habe ich mich für das Stipendium beworben, das den meisten bekannt sein dürfte – das Deutschland Stipendium. Ich erhielt jedoch eine Absage mit der gewöhnlichen Begründung, ich entspräche zwar formal den Bedingungen, es hätte aber zu viele andere gute Bewerber gegeben. Ich ärgerte mich nicht weiter und ging ein halbes Jahr später zu einer Informationsveranstaltung über die verschiedenen Stipendien an der Uni. Stand für Stand lief ich ab und bekam überall dieselbe Aussage zu hören. Ich wäre als Masterstudentin leider nicht mehr attraktiv, denn die Stiftungen würden eher eine langfristige Förderung anstreben. Hätte ich es bereits im Bachelorstudium versucht, hätte ich vielleicht noch Chancen gehabt. Mein Dilemma: Als junge Studentin habe ich noch kaum Zeit gehabt, ein Profil zu bilden. Doch jetzt, wo ich es geschafft habe und theoretisch als attraktive Anwärterin auftreten kann, will mich keiner mehr. Das finde ich sehr frustrierend.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 6, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 6, 2015

Studentenleben live

Wir und tausend weitere Touristen

Eines habe ich in den Semesterferien gelernt: Man sollte Ende August oder Anfang September auf gar keinen Fall nach Kroatien fahren, wenn man nicht mit tausenden weiteren Deutschen Urlaubern Kontakt haben möchte. Wir sind zwar dem Regen entflohen, aber so richtig gut hat es uns in Kroatien trotzdem nicht gefallen. Wir sind zu einem Campingplatz in der Nähe der Stadt Rovinj gefahren, auf dem wir schon einmal vor drei Jahren waren.

Der zum Campingplatz zugehörige Strand war sehr schön, vor allem wenn man ein Stückchen gelaufen ist. Ich konnte meine Hängematte aufhängen und in der Sonne liegend übers Meer schauen. Auch zum Baden war es angenehm, denn es gab gutes Wetter und keine hohen Wellen. Wenn ich den Strand aber verließ, verging mir schon wieder ein bisschen die Laune. Es gab zweispurige Straßen und eine Bimmelbahn um den Campingplatz zu verbinden. Viele Flächen waren asphaltiert. Außerdem haben alle Urlauber Deutsch gesprochen und zwar auch mit den Kroaten, die das meistens sehr gut beherrschten.

Nach ein paar Tagen hatten wir genug vom Campingplatz und unseren Landesgenossen und sind weiter nach Venedig gefahren, denn von hier aus hatten wir unseren Rückzug gebucht. Meine Großmutter hatte uns einen wunderschönen Campingplatz auf dem Lido empfohlen, auf dem wir die nächsten beiden Nächte verbrachten. Er war das komplette Gegenteil des vorherigen Campingplatzes: alles ganz naturbelassen und sehr klein. Leider war er aber sehr voll, denn zu diesem Zeitpunkt fand gerade das Filmfestival statt. In Venedig tummeln sich zwar bestimmt mindestens genauso so viele Touristen wie in Rovinj, aber dennoch hat es seinen Charme behalten. Vielleicht liegt es daran, dass nicht nur deutsche Touristen hier sind, dass die meisten sich ein bisschen für Kultur interessieren oder dass die Italiener einfach ein besonderes Händchen dafür haben, dieses Flair zu erhalten. Venedig ist wunderschön und wir hatten wirklich ein paar gelungene letzte Urlaubstage. bis wir wieder in den Zug Richtung München steigen mussten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Oct 5, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Oct 5, 2015

Studentenleben live

Der Norden von Peru

Wenngleich der Norden Perus nicht annähernd so bekannt ist wie Arequipa, Cusco oder Machu Picchu ist dieser doch die weite Reise wert. Zunächst besuchte ich Trujillo, das nicht nur für seine archäologischen Stätten, sondern vor allem auch als Zentrum der landesweiten Schuhproduktion bekannt ist. Das Museum für Moderne Kunst mit Werken des peruanischen Künstlers Gerardo Chávez ist auch für Kulturbanausen ein lohnenswertes Ziel.

Nach Trujillo ging die Reise weiter in die schöne und koloniale Stadt Cajamarca. Dort wurden wir mit Eis und Käse verwöhnt und besuchten bunte Märkten. Die Museen jedoch waren nicht ganz so spannend. So bestand beispielsweise die medizinische Ausstellung aus einem Gewölbe, in dem statt antiker Untersuchungsinstrumente lediglich eine kitschige Bildersammlung untergebracht war. Auch der Gefängnisraum des letzten Inkakönigs Atahualpa war eher unspektakulär. Interessanter war es, eine Gruppe älterer Damen zu beobachten, die hartnäckig versuchten, ein perfektes Selfie von sich zu knipsen.

Mein Lieblingsort im Norden von Peru ist ohne Zweifel die schöne Stadt Chachapoyas. Mit ihren winzigen Balkonen vor den kleinen Kolonialbauten strahlt die Stadt einen gewissen Charme aus. In der populärsten Bar der Stadt kamen wir mit einer Schnapsbrauerin ins Gespräch, die uns einlud, ihre neusten Kreationen zu kosten. Tagsüber erkundeten wir die Ruinen von Kuelap und besuchten einen der welthöchsten Wasserfälle. Beides fand ich „impresionante“!!!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Oct 2, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Oct 2, 2015