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Studentenleben live

Wir und tausend weitere Touristen

Eines habe ich in den Semesterferien gelernt: Man sollte Ende August oder Anfang September auf gar keinen Fall nach Kroatien fahren, wenn man nicht mit tausenden weiteren Deutschen Urlaubern Kontakt haben möchte. Wir sind zwar dem Regen entflohen, aber so richtig gut hat es uns in Kroatien trotzdem nicht gefallen. Wir sind zu einem Campingplatz in der Nähe der Stadt Rovinj gefahren, auf dem wir schon einmal vor drei Jahren waren.

Der zum Campingplatz zugehörige Strand war sehr schön, vor allem wenn man ein Stückchen gelaufen ist. Ich konnte meine Hängematte aufhängen und in der Sonne liegend übers Meer schauen. Auch zum Baden war es angenehm, denn es gab gutes Wetter und keine hohen Wellen. Wenn ich den Strand aber verließ, verging mir schon wieder ein bisschen die Laune. Es gab zweispurige Straßen und eine Bimmelbahn um den Campingplatz zu verbinden. Viele Flächen waren asphaltiert. Außerdem haben alle Urlauber Deutsch gesprochen und zwar auch mit den Kroaten, die das meistens sehr gut beherrschten.

Nach ein paar Tagen hatten wir genug vom Campingplatz und unseren Landesgenossen und sind weiter nach Venedig gefahren, denn von hier aus hatten wir unseren Rückzug gebucht. Meine Großmutter hatte uns einen wunderschönen Campingplatz auf dem Lido empfohlen, auf dem wir die nächsten beiden Nächte verbrachten. Er war das komplette Gegenteil des vorherigen Campingplatzes: alles ganz naturbelassen und sehr klein. Leider war er aber sehr voll, denn zu diesem Zeitpunkt fand gerade das Filmfestival statt. In Venedig tummeln sich zwar bestimmt mindestens genauso so viele Touristen wie in Rovinj, aber dennoch hat es seinen Charme behalten. Vielleicht liegt es daran, dass nicht nur deutsche Touristen hier sind, dass die meisten sich ein bisschen für Kultur interessieren oder dass die Italiener einfach ein besonderes Händchen dafür haben, dieses Flair zu erhalten. Venedig ist wunderschön und wir hatten wirklich ein paar gelungene letzte Urlaubstage. bis wir wieder in den Zug Richtung München steigen mussten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Oct 5, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Oct 5, 2015

Studentenleben live

Der Norden von Peru

Wenngleich der Norden Perus nicht annähernd so bekannt ist wie Arequipa, Cusco oder Machu Picchu ist dieser doch die weite Reise wert. Zunächst besuchte ich Trujillo, das nicht nur für seine archäologischen Stätten, sondern vor allem auch als Zentrum der landesweiten Schuhproduktion bekannt ist. Das Museum für Moderne Kunst mit Werken des peruanischen Künstlers Gerardo Chávez ist auch für Kulturbanausen ein lohnenswertes Ziel.

Nach Trujillo ging die Reise weiter in die schöne und koloniale Stadt Cajamarca. Dort wurden wir mit Eis und Käse verwöhnt und besuchten bunte Märkten. Die Museen jedoch waren nicht ganz so spannend. So bestand beispielsweise die medizinische Ausstellung aus einem Gewölbe, in dem statt antiker Untersuchungsinstrumente lediglich eine kitschige Bildersammlung untergebracht war. Auch der Gefängnisraum des letzten Inkakönigs Atahualpa war eher unspektakulär. Interessanter war es, eine Gruppe älterer Damen zu beobachten, die hartnäckig versuchten, ein perfektes Selfie von sich zu knipsen.

Mein Lieblingsort im Norden von Peru ist ohne Zweifel die schöne Stadt Chachapoyas. Mit ihren winzigen Balkonen vor den kleinen Kolonialbauten strahlt die Stadt einen gewissen Charme aus. In der populärsten Bar der Stadt kamen wir mit einer Schnapsbrauerin ins Gespräch, die uns einlud, ihre neusten Kreationen zu kosten. Tagsüber erkundeten wir die Ruinen von Kuelap und besuchten einen der welthöchsten Wasserfälle. Beides fand ich „impresionante“!!!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Oct 2, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Oct 2, 2015

Studentenleben live

Erholung? Was ist das?

Die Prüfungen sind vorbei und nun geht es erst einmal in den Urlaub. Sonne, Strand, Meer, ein All-You-Can-Eat-Buffet und keinerlei Sorgen. Was will man mehr?

Doch so kann ich die Zeit bis zum Anfang meines dritten Semesters an der Fernuniversität leider nicht verbringen. Stattdessen durchstöbere ich die Studienbriefe, in denen alles Wichtige zu meinen Kursen steht. Außereuropäische Geschichte hat es mir besonders angetan. Normannen, Phönizier, Afrika, Indien, Südamerika. Die Welt ist groß. Und vor allem spannend.

Dann wäre da noch mein Praktikum in der Stadtbücherei. Im Oktober fängt es endlich an! Dafür muss ich dann einen Praktikumsbericht schreiben. Ich habe mir auch schon von Kommilitonen ihre Berichte zeigen lassen, um zu sehen, was von mir erwartet wird. Außerdem muss ich sozusagen als Erweiterung noch eine vertiefende Hausarbeit verfassen, die zudem auch die Prüfung meines Moduls darstellt. Leider weiß ich nur noch nicht, über welches Thema ich schreiben soll. Am Ende des Semesters fallen mir immer sehr viele mögliche Themen ein, da ich mich in den Themenkomplex einarbeiten konnte, allerdings muss zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Geistesblitze habe, die Hausarbeit meist schon beim Prüfungsamt zur Benotung vorliegen. Dementsprechend nervös und angespannt bin ich nun. Mich auszuruhen, wenn ich alle möglichen Hausarbeitsthemen im Geiste durchgehe, finde ich nicht gerade einfach.

Zum Glück hält mich meine Familie auf Trab. Verwandte von mir sind umgezogen und brauchen Hilfe beim Saubermachen sowie beim Ausmisten der alten Sachen. Da vergesse ich dann doch glatt meine Nervosität und entspanne mich beim Putzen. Das hätte ich nie für möglich gehalten!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Oct 1, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Oct 1, 2015