zum Inhalt

Kopfbereich

interaktiv

Hauptbereich

Studentenleben live

Wir und tausend weitere Touristen

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

05.10.2015

Eines habe ich in den Semesterferien gelernt: Man sollte Ende August oder Anfang September auf gar keinen Fall nach Kroatien fahren, wenn man nicht mit tausenden weiteren Deutschen Urlaubern Kontakt haben möchte. Wir sind zwar dem Regen entflohen, aber so richtig gut hat es uns in Kroatien trotzdem nicht gefallen. Wir sind zu einem Campingplatz in der Nähe der Stadt Rovinj gefahren, auf dem wir schon einmal vor drei Jahren waren.

Der zum Campingplatz zugehörige Strand war sehr schön, vor allem wenn man ein Stückchen gelaufen ist. Ich konnte meine Hängematte aufhängen und in der Sonne liegend übers Meer schauen. Auch zum Baden war es angenehm, denn es gab gutes Wetter und keine hohen Wellen. Wenn ich den Strand aber verließ, verging mir schon wieder ein bisschen die Laune. Es gab zweispurige Straßen und eine Bimmelbahn um den Campingplatz zu verbinden. Viele Flächen waren asphaltiert. Außerdem haben alle Urlauber Deutsch gesprochen und zwar auch mit den Kroaten, die das meistens sehr gut beherrschten.

Nach ein paar Tagen hatten wir genug vom Campingplatz und unseren Landesgenossen und sind weiter nach Venedig gefahren, denn von hier aus hatten wir unseren Rückzug gebucht. Meine Großmutter hatte uns einen wunderschönen Campingplatz auf dem Lido empfohlen, auf dem wir die nächsten beiden Nächte verbrachten. Er war das komplette Gegenteil des vorherigen Campingplatzes: alles ganz naturbelassen und sehr klein. Leider war er aber sehr voll, denn zu diesem Zeitpunkt fand gerade das Filmfestival statt. In Venedig tummeln sich zwar bestimmt mindestens genauso so viele Touristen wie in Rovinj, aber dennoch hat es seinen Charme behalten. Vielleicht liegt es daran, dass nicht nur deutsche Touristen hier sind, dass die meisten sich ein bisschen für Kultur interessieren oder dass die Italiener einfach ein besonderes Händchen dafür haben, dieses Flair zu erhalten. Venedig ist wunderschön und wir hatten wirklich ein paar gelungene letzte Urlaubstage. bis wir wieder in den Zug Richtung München steigen mussten.

Diesen Artikel teilen