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Studentenleben live

Eine Woche Ecuador

Ecuador ist für lateinamerikanische Verhältnisse ein eher kleines Land und trotzdem waren unsere Reisepläne viel zu groß. Wenngleich die Distanzen zwischen den Orten auf beschauliche Zeiten schrumpfen, ist es leicht, sich zu verschätzen. Unseren ersten Aufenthalt hatten wir in dem kleinen, schnuckeligen Vilcabamba, welches Seniorensitz vieler Auswanderer aus den USA ist. Wer lange unterwegs ist, mag es verlockend finden, dort einige Tage zu bleiben, doch wir wünschten uns das „richtige“ Ecuador kennenzulernen. Daher reisten wir gleich weiter nach Loja, in die musikalische Hauptstadt des Landes, wo sich außergewöhnlich viele Musikläden aneinanderreihen, aber sonst doch sehr wenig los ist.

Erst in Cuenca kamen wir zur Ruhe. In meinen Augen ist die Stadt eine der schönsten von Lateinamerika. Sie ist nicht groß und nicht klein aber sehr vielseitig. Cuenca hat es geschafft, uns eine Woche lang festzuhalten und dazu geführt, dass ein Reiseziel nach dem anderen von unserer geplanten Route verschwand, um die Möglichkeiten der Stadt auszuschöpfen. Sie ist Heimat von verschiedenen Museen, Galerien und Wandmalereien, die das Stadtbild bereichern. Einladende Restaurants und Bäckereien warteten überall auf uns und in der Umgebung besuchten wir den Nationalpark Cajas und ein Kunsthandwerksdorf. Ich hatte dort wirklich das Gefühl, dass die Uhren leiser ticken und konnte reichlich Atmosphäre tanken, bevor es dann zurückging nach Peru.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Oct 14, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Oct 14, 2015

Studentenleben live

Legofilm

Eine Sache hat mir im vergangenen Jahr an der Uni ganz besonders gut gefallen: Die Produktion unseres Films „Inklusion statt Perfektion“. Angefangen hat alles damit, dass das Sozialministerium Baden-Württemberg die Kampagne „DuIchWir“ zum Thema Inklusion gestartet hat. Unser Seminar für Film und Fernsehen sowie Veranstaltungen anderer Hochschulen bekamen den Auftrag, Filme zum Thema Inklusion dafür zu drehen.

Es war gar nicht so einfach, Schauspieler mit Behinderungen zu finden, die zu dem Drehbuch passen, das wir uns ausgedacht haben, und die auch noch unentgeltlich mitmachen wollten. Daher hatten wir die Idee, einen Stop-Motion-Film mit Legomännchen zu drehen, bei dem einzelne Bilder von unbewegten Motiven aufgenommen und anschließend aneinandergereiht werden. Die Legomännchen haben wir entsprechend angepasst, indem wir etwa einen Rollstuhl gebastelt oder ein Männchen mit Sonnenbrille und Blindenstock ausgestattet haben. An fünf Tagen waren wir von morgens bis abends im Filmstudio und haben in künstlichem Licht 2.200 Bilder geschossen. Anschließend bearbeiteten wir sie, komponierten Musik, schrieben einen Sprechertext, sprachen diesen ein und betrieben „Voice Acting“. Das heißt, wir sprachen im Tonstudio alle Stimmen, Töne und Geräusche ein, die später im Film zu hören sind. Zusammen mit dem Film gaben wir noch ein Drehbuch und einen Produktionsplan ab.

Im Herbst wird unser Beitrag nun veröffentlicht. Er wird im Weltethos-Institut in Tübingen ausgestellt, auf der Website der Kampagne verlinkt und es kann im Rahmen eines Wettbewerbs für ihn abgestimmt werden. Wir sind sehr gespannt wie wir abschneiden – in jedem Fall aber stolz auf uns.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Oct 13, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Oct 13, 2015

Studentenleben live

Neue Leute

Kaum war meine Deutschlandtour vorbei, hatte ich das Gefühl, dass mir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Die Bachelorarbeit war abgegeben, die Freunde fast alle im Urlaub oder mit Hausarbeiten beschäftigt und Zimmer aufräumen, also bitte – das ist doch keine ernst gemeinte Option! Ich wollte nach Bonn, die Stadt erkunden, Menschen kennenlernen und am liebsten direkt anfangen zu studieren! Dass ich bestimmt überhaupt keine Freunde in Bonn finden würde, war nur zwei Sekunden lang meine Befürchtung, das hat in Düsseldorf ja auch geklappt.

Die Uni beginnt erst Mitte Oktober, was lag also näher, als mir mal das Vorkursprogramm anzusehen? Da ich bislang noch keinen Nachrückplatz für Sozialwissenschaften habe, habe ich mich für Mathe als zweites Lehramtsfach immatrikuliert. Kommendes Semester will ich dafür ein paar Veranstaltungen besuchen, neben Bildungswissenschaften und Deutsch-Didaktik. Und für Mathe werden Vorkurse wärmstens empfohlen.

Mittlerweile sind die zwei Wochen Vorkurs schon fast wieder um, und ich bin sehr froh, sie gemacht zu haben. Ich habe in meiner Übungsgruppe Menschen kennengelernt, mit denen ich jeden Tag zusammen in der Mensa zu Mittag esse. Nach dem Mathe-Ersti-Grillen wurde ich sogar eingeladen, gemeinsam mit ein paar Leuten im WG-Wohnzimmer eines zukünftigen Kommilitonen ein paar Runden „Werwolf“ zu spielen.

Die erste Hürde ist also gemeistert und wenn das Semester erst mal richtig losgeht, werde ich bestimmt noch mehr potenzielle Freunde kennenlernen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 12, 2015