interaktiv

Studentenleben live

Bloß kein Stress

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

16.10.2015

Das Gute an der Uni ist, dass man hier nicht nur Verfassungsrecht, Mikroökonomik oder Althochdeutsch lernen kann. Es gibt auch Kurse, in denen man eine ganze Menge über sich selbst lernt. Und da mir noch ein Credit Point zum Bachelorabschluss fehlte, habe ich ein Blockseminar an unserer Zentrale für Sprachen und Schlüsselkompetenzen (kurz ZESS) gemacht. Der Kurs, der in den Semesterferien an drei Tagen stattfand, befasste sich mit dem Selbst- und Stressmanagement. Dabei lernten wir einige Methoden kennen, die uns dabei helfen sollen, unsere Termine und Aufgaben besser zu koordinieren, damit wir bestenfalls gar nicht erst in Stress geraten.

Eine Möglichkeit ist es beispielsweise, sich einen Tages- oder Wochenplan zu erstellen. Seit ich zusammen mit meiner Cousine vor einigen Semestern einen Vortrag zum Zeitmanagement besucht habe, mache ich das selbst regelmäßig und ich muss sagen, dass mir das wirklich unheimlich hilft, den Überblick zu behalten. Wenn ich weiß, dass eine stressige Zeit mit Klausuren und Hausarbeiten bevorsteht, drucke ich mir einen Plan für eine oder gleich mehrere Wochen aus und trage alle wichtigen Dinge dort ein. Aber auch während des Semesters kann das sehr hilfreich sein, da man so ganz sicher nichts vergisst. Wichtig ist es dabei auch, nicht nur solche Dinge einzutragen, die man mit Arbeit und Stress verbindet. Ich schreibe mir zum Beispiel auch in meinen Wochenplan, wann ich zum Kino verabredet bin oder wann wir einen WG-Abend machen wollen. So sehe ich auch auf einen Blick, welche schönen Dinge in der Woche anstehen. Und natürlich ist es immer ein tolles Gefühl, eine Sache als erledigt abhaken zu können.

Wichtig ist auch das Setzen von Zielen. Das bedeutet, dass eine Aufgabe (zum Beispiel die Abgabe einer Hausarbeit) immer einen festen Endpunkt hat, an dem man sich orientieren kann. Schummeln oder sich selbst belügen, bringt da gar nichts. Außerdem sollte man sich immer kleine Teilziele setzen, deren Erfüllung man regelmäßig kontrolliert, um zu schauen, ob man immer noch im Zeitplan liegt. Und auch nicht zu unterschätzen: die Belohnung am Ende! Denn man ist immer noch ein bisschen motivierter, wenn man weiß, dass man sich selbst etwas gönnen darf, sobald man den anstrengenden Teil hinter sich hat.

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