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Studentenleben live

Pendlerverkehr

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

29.10.2015

Das neue Semester ist nun ins Rollen gekommen und damit auch der Weg von meinem neuen Wohnort Nürnberg in die Uni nach Bayreuth. Der Schienenersatzverkehr auf dieser Strecke ist zum Glück schon seit ein paar Wochen vorbei und ich kann mit Bus und Bahn in knapp zwei Stunden Fahrtzeit zu meinen Veranstaltungen nach Bayreuth fahren. Ich war voller Spannung vor meinem Pendlerstart am Sonntagabend. Was würde auf mich zukommen? Sind mein Veranstaltungsplan und die Abfahrtszeiten auf einen Nenner zu bringen? Kann ich mit meinem Klapperfahrrad, das noch in Bayreuth steht, gut zwischen Bahnhof und Campus hin und her fahren? Und dann stellte sich mir noch die Frage, welches Ticket ich lösen sollte: Monats- oder Jahreskarte? In jedem Fall stand fest, dass ich nun monatlich mindestens 100 Euro dafür zahlen werde.

Mehr im Pendlerfieber als im Pendlerglück befand ich mich bereits am ersten Tag nach 21 Uhr mit dem alten Klapperfahrrad wieder im Zug zurück nach Nürnberg. Da das Licht defekt ist, ist es mir im Oktober, wo es um 19 Uhr bereits dunkel ist, zu gefährlich mit diesem Fahrrad unterwegs zu sein. Da ich dreimal in der Woche erst nach 18 Uhr die Uni verlasse und dann zügig zum Bahnhof muss, brauche ich dringend eine Alternative.

Als ich das alte Rad in dieser Nacht in Nürnberg in unserem Hinterhof abstellen wollte, war jedoch auf einmal mein alternatives Damenrad nicht mehr da. Völlig fertig mit den Nerven verbrachte ich diese erste Nacht der Vorlesungszeit in dem Glauben, man habe mir zu allem Überfluss auch noch mein abgeschlossenes Damenrad aus dem Hinterhof gestohlen. Ich war noch nie so glücklich, mich getäuscht zu haben, als ich am nächsten Morgen mein Damenrad vor unserem Supermarkt abgeschlossen und von mir vergessen vorfand. So konnte ich das Alternativrad dann doch wie geplant mit nach Bayreuth transportieren.

Trotz der ganzen Energie die ich nun für das Pendeln aufbringen muss, bin ich noch hoffnungsvoll, dass ich mich bis November schon daran gewöhnt haben werde. Wie es weitergeht, werde ich euch auf jeden Fall berichten.

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