Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Pendlerverkehr

Das neue Semester ist nun ins Rollen gekommen und damit auch der Weg von meinem neuen Wohnort Nürnberg in die Uni nach Bayreuth. Der Schienenersatzverkehr auf dieser Strecke ist zum Glück schon seit ein paar Wochen vorbei und ich kann mit Bus und Bahn in knapp zwei Stunden Fahrtzeit zu meinen Veranstaltungen nach Bayreuth fahren. Ich war voller Spannung vor meinem Pendlerstart am Sonntagabend. Was würde auf mich zukommen? Sind mein Veranstaltungsplan und die Abfahrtszeiten auf einen Nenner zu bringen? Kann ich mit meinem Klapperfahrrad, das noch in Bayreuth steht, gut zwischen Bahnhof und Campus hin und her fahren? Und dann stellte sich mir noch die Frage, welches Ticket ich lösen sollte: Monats- oder Jahreskarte? In jedem Fall stand fest, dass ich nun monatlich mindestens 100 Euro dafür zahlen werde.

Mehr im Pendlerfieber als im Pendlerglück befand ich mich bereits am ersten Tag nach 21 Uhr mit dem alten Klapperfahrrad wieder im Zug zurück nach Nürnberg. Da das Licht defekt ist, ist es mir im Oktober, wo es um 19 Uhr bereits dunkel ist, zu gefährlich mit diesem Fahrrad unterwegs zu sein. Da ich dreimal in der Woche erst nach 18 Uhr die Uni verlasse und dann zügig zum Bahnhof muss, brauche ich dringend eine Alternative.

Als ich das alte Rad in dieser Nacht in Nürnberg in unserem Hinterhof abstellen wollte, war jedoch auf einmal mein alternatives Damenrad nicht mehr da. Völlig fertig mit den Nerven verbrachte ich diese erste Nacht der Vorlesungszeit in dem Glauben, man habe mir zu allem Überfluss auch noch mein abgeschlossenes Damenrad aus dem Hinterhof gestohlen. Ich war noch nie so glücklich, mich getäuscht zu haben, als ich am nächsten Morgen mein Damenrad vor unserem Supermarkt abgeschlossen und von mir vergessen vorfand. So konnte ich das Alternativrad dann doch wie geplant mit nach Bayreuth transportieren.

Trotz der ganzen Energie die ich nun für das Pendeln aufbringen muss, bin ich noch hoffnungsvoll, dass ich mich bis November schon daran gewöhnt haben werde. Wie es weitergeht, werde ich euch auf jeden Fall berichten.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Oct 29, 2015
Autor: Mia
Rubrik: studium
Oct 29, 2015

Studentenleben live

Zurück in Europa

Zwar habe ich mich in diesem Urlaub im langsamen Reisen versucht – per Bus und Zug von Barcelona bis Marrakesch – aber die dreitägige Fährfahrt von Marokko bis Südfrankreich dauerte mir dann doch zu lange. Und so stieg ich wohl oder übel ins Flugzeug, um zwei Stunden später an der Côte d’Azur zu landen. Jetzt ist mir auch klar, warum die Gegend hier so heißt: Solch ein türkisblaues Wasser habe ich selten gesehen! Zum Glück war das Wetter Ende September auch noch gut genug, um der verführerischen Anziehungskraft des Meeres nachgeben zu können.

Einen Tag verbrachte ich in Nizza, dann sammelte mich ein Bus ein, um mich zur Sommerakademie der Studienstiftung zu bringen. Vor zwei Jahren habe ich bereits einen Sprachkurs mit der Studienstiftung gemacht, dieses Jahr wollte ich etwas anderes ausprobieren. Und was bot sich da mehr an als Südfrankreich, das Thema „Recht und Terrorismus“ und die Möglichkeit, eine Richterin vom Europäischen Gerichtshof kennenzulernen?

Kurzer Einschub: Was ist eigentlich eine Sommerakademie? Studierende bis zum sechsten Semester haben hier die Möglichkeit, sich für unterschiedliche Seminarthemen anzumelden und dann zwei Wochen über dieses Thema zu diskutieren und etwas darüber zu lernen. Die Themen in Nizza rankten dieses Jahr vom Klimawandel über eine Reformation des Wahlverfahrens bis hin zu Tango. Die Teilnehmer der Akademie hatten aufgrund der Themenvielfalt auch ganz unterschiedliche Studienhintergründe. Ich finde, das ist eine tolle Möglichkeit, sich fachübergreifend auszutauschen. Allerdings überfordern mich die 150 anderen Menschen eher – alle kennenzulernen ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit.

Jeden Morgen hatten wir von 9.00 bis 12.30 Uhr jeweils zwei Blöcke Unterricht à 90 Minuten. Danach war Freizeit, bis abends die Dozenten der jeweiligen Arbeitsgruppe einen Vortrag über ihr Thema hielten.

Mir gefiel es von Anfang an. Die Unterbringung war top: In unserer Ferienanlage im „Hinterland“ der Cote d’Azur mit Pool, Minigolf-, Basketball-, Tennis- und Volleyballplatz teilten wir uns zu dritt ein kleines Apartment. Morgens und abends gab es leckeres französisches Buffet. Nachmittags boten andere Studierende Kurse in Yoga, Jonglieren oder Poetry Slam an. Eine Doppelkopf-Gruppe hatte ich auch gefunden. Langweilig wurde mir also definitiv nicht.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Oct 27, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Oct 27, 2015

Studentenleben live

Allgemeines Chaos

Die ersten Tage eines Praktikums sind meistens – zumindest war es bei mir immer so – eher chaotisch. Keiner wusste so richtig, wie man mich behandeln sollte. Bei meinem Praktikum in der Stadtbücherei merke ich das vor allem an den Arbeitszeiten. Insgesamt brauche ich für mein studentisches Pflichtpraktikum eine Gesamtstundenzahl von 150 Stunden, die sich über ein halbes Jahr verteilen können und Arbeit zu Hause, beispielsweise an einer Webseite oder ähnlichem, mit einschließen dürfen.

Ich hatte mit der Bibliotheksleitung ein Praktikum von sieben Wochen vereinbart. Allerdings hatte sich die Dame mit der Stundenzahl geirrt und nahm an, ich müsse 250 Stunden absolvieren. Am zweiten Tag einigten wir uns schließlich auf eine Praktikumsdauer von insgesamt fünf Wochen. Meine Arbeitszeiten sind sehr nach meinem Geschmack. Montags arbeite ich zu Hause am Computer an einer Broschüre für die Stadtbücherei, die demnächst gedruckt werden soll. Dienstags arbeite ich vier, mittwochs sechs Stunden. Nur donnerstags und freitags bin ich jeweils acht Stunden im Einsatz.

Nachdem geklärt war, welchen Mitarbeiter ich duzen darf, wurde ich mit dem alltäglichen Kaffee-Ritual bekannt gemacht. Täglich kocht eine andere Person Kaffee, den man sich dann in der kleinen Küche selbst einschenken kann. Die Stadtbücherei ist insgesamt nicht besonders groß. Nichtsdestotrotz findet man alles, was man braucht: Spiele, DVDs, CDs und natürlich Bücher für Kinder und Erwachsene. Es verspricht auf jeden Fall interessant zu werden!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Oct 26, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Oct 26, 2015