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Studentenleben live

Die Vorbereitungen laufen

Autor:
Nicole

Rubrik:
studium

06.11.2015

Schon seit Juli laufen die Vorbereitungen für mein anstehendes Auslandssemester in Oslo, das ich zusammen mit einer Freundin machen werde. Angefangen hat alles mit einem Motivationsschreiben für ein Erasmus-Stipendium, am Ende mit einer Online-Bewerbung bei der Hochschule in Oslo selbst. Zwischendurch ist immer viel Zeit vergangen, in der nichts passierte, und wir einfach nur warten mussten. Erst Anfang Oktober kam die Zusage. Sie enthielt auch die Info, dass es Anfang Januar schon losgehen wird und wir die Fächer „Information and Communication Theory“ sowie „Web Publishing and Information Architecture“ belegen dürfen.

Das ganze Bewerbungsverfahren ist zum Glück recht unproblematisch abgelaufen, da die Hochschule in Oslo sehr gut organisiert ist und auch für Fragen immer erreichbar war. Zum Glück lief die Kommunikation auf Englisch, da ich kein Wort Norwegisch spreche. Auch die Kurse werden alle auf Englisch gehalten, so dass ich vor Ort eigentlich auch ohne Norwegisch-Kenntnisse gut zurechtkommen sollte.

Mit dem „Admisson letter“ bekamen wir eine ganze Reihe an Aufgaben, die noch erledigt werden mussten: für einen Wohnheimplatz bewerben, bei der Polizei in Oslo registrien, den Erasmus-Vertrag unterschreiben, das „Learning Agreement“ ausfüllen und, und, und. Also setzten wir uns zusammen und begannen mit der Bewerbung für einen Platz im Studentenwohnheim. Jedem international Studierenden wird ein Einzelzimmer in einem der Wohnheime zugesichert. Es gibt 22 verschiedene Häuser, die über die ganze Stadt verteilt sind und je nach Lage, Ausstattung und Größe unterschiedliche Preise haben. Die meisten Zimmer haben zwischen zehn und 15 Quadratmeter. Küche und Bad teilt man sich mit mehreren anderen Studierenden. Trotz der geringen Zimmergröße sind die meisten doch recht teuer. Für ein Zimmer zahlt man umgerechnet mindestens 300 Euro – und das in den günstigeren Häusern. Ich schätze, an diese Preise müssen wir uns wohl erst noch gewöhnen.

Bis zum 1. November musste ich meine sechs Wunschwohnheime angeben haben, jetzt warte ich darauf, einen Vertrag zugeschickt zu bekommen – und hoffe, in das gleiche Wohnheim wie meine Freundin zu kommen.

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