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Studentenleben live

Wohnen

Das mit dem Wohnen ist ja immer so eine Sache. Meine Freundin und ich suchen für unsere WG gerade nach einer weiteren Mitbewohnerin. Eine Sache, die im Wohnheim einfacher war, dort musste ich nämlich nicht viel entscheiden, sondern bekam hin und wieder neue Mitbewohner und mit denen musste ich mich dann arrangieren. Jetzt, in einer gemieteten Wohnung außerhalb des Unicampus, ist die ganze Prozedur etwas aufwendiger: „WG-gesucht“-Einträge mit attraktiven Fotos und ansprechenden Texten schreiben sich nicht von selbst und auch für die Treffen mit den Bewerbern müssen wir uns Zeit nehmen und Geduld aufbringen.

Am Sonntag hatten wir zwei Interessentinnen da und eigentlich hat alles gestimmt, sie waren sogar sympathisch, aber irgendwie hatte ich trotzdem nicht das Gefühl, dass ich mit ihnen direkt „warm werden“ könnte. Meine Mitbewohnerin und ich schlugen uns also ein paar Tage lang mit der Frage herum, was wir den beiden antworten sollen, bis sich eine weitere Bewerberin meldete. Maja ist Dänin und für ein Auslandspraktikum in Deutschland, der Mietzeitraum passt ihr perfekt und wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Wir haben viel geredet, viel gelacht, Tee getrunken und mir war sofort klar, dass sie die perfekte Mitbewohnerin wäre.

So ist zumindest unser erstes Wohnungsproblem gelöst. Das zweite besteht darin, dass wir selbst in einem halben Jahr ausziehen müssen. Da unser Vermieter mit im Haus direkt unter uns wohnt, gab es häufiger unangenehme Situationen und Missverständnisse.

Nun müssen wir also eine neue Wohnung suchen. Zwei wesentliche Schwierigkeiten ergeben sich dabei: Ich würde gerne mit einer Freundin zusammenwohnen, die momentan noch in Afrika ist, und Ludwigsburg ist mittlerweile auf Platz 37 der Städte mit schwierigem Wohnungsmarkt – Stuttgart steht sogar noch weiter oben. Unsere Präferenz ist Stuttgart, daher brauchen wir wohl viel Geduld bei der Wohnungssuche.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Nov 10, 2015
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Nov 10, 2015

Studentenleben live

Die Vorbereitungen laufen

Schon seit Juli laufen die Vorbereitungen für mein anstehendes Auslandssemester in Oslo, das ich zusammen mit einer Freundin machen werde. Angefangen hat alles mit einem Motivationsschreiben für ein Erasmus-Stipendium, am Ende mit einer Online-Bewerbung bei der Hochschule in Oslo selbst. Zwischendurch ist immer viel Zeit vergangen, in der nichts passierte, und wir einfach nur warten mussten. Erst Anfang Oktober kam die Zusage. Sie enthielt auch die Info, dass es Anfang Januar schon losgehen wird und wir die Fächer „Information and Communication Theory“ sowie „Web Publishing and Information Architecture“ belegen dürfen.

Das ganze Bewerbungsverfahren ist zum Glück recht unproblematisch abgelaufen, da die Hochschule in Oslo sehr gut organisiert ist und auch für Fragen immer erreichbar war. Zum Glück lief die Kommunikation auf Englisch, da ich kein Wort Norwegisch spreche. Auch die Kurse werden alle auf Englisch gehalten, so dass ich vor Ort eigentlich auch ohne Norwegisch-Kenntnisse gut zurechtkommen sollte.

Mit dem „Admisson letter“ bekamen wir eine ganze Reihe an Aufgaben, die noch erledigt werden mussten: für einen Wohnheimplatz bewerben, bei der Polizei in Oslo registrien, den Erasmus-Vertrag unterschreiben, das „Learning Agreement“ ausfüllen und, und, und. Also setzten wir uns zusammen und begannen mit der Bewerbung für einen Platz im Studentenwohnheim. Jedem international Studierenden wird ein Einzelzimmer in einem der Wohnheime zugesichert. Es gibt 22 verschiedene Häuser, die über die ganze Stadt verteilt sind und je nach Lage, Ausstattung und Größe unterschiedliche Preise haben. Die meisten Zimmer haben zwischen zehn und 15 Quadratmeter. Küche und Bad teilt man sich mit mehreren anderen Studierenden. Trotz der geringen Zimmergröße sind die meisten doch recht teuer. Für ein Zimmer zahlt man umgerechnet mindestens 300 Euro – und das in den günstigeren Häusern. Ich schätze, an diese Preise müssen wir uns wohl erst noch gewöhnen.

Bis zum 1. November musste ich meine sechs Wunschwohnheime angeben haben, jetzt warte ich darauf, einen Vertrag zugeschickt zu bekommen – und hoffe, in das gleiche Wohnheim wie meine Freundin zu kommen.

Autor: Nicole  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2015
Autor: Nicole
Rubrik: studium
Nov 6, 2015

Studentenleben live

Frisch verliebt

Meine Schwester hat sich bis vor kurzem ein Jahr lang am anderen Ende der Welt herumgetrieben. Kein Wunder, dass ihr die Kleinstadt, die ich seit achtzehn Jahren meine Heimat nenne, jetzt nicht mehr reicht und sie ständig anmerkt, später nicht mehr dort leben zu wollen. Bislang habe ich auf diese Ankündigung immer sehr empfindlich reagiert, weil ich mir vorgestellt habe, mein Leben lang dort zu wohnen und ich es nicht mag, wenn jemand mir etwas schlecht redet.

Seit dieser Woche bin ich mir damit aber nicht mehr ganz so sicher. Ich habe mich nämlich verliebt. Es ist nicht das erste Mal, dass ich beschließe, eine Stadt – oder Teile davon – ab sofort zu meinen Favoriten zu zählen. Die Schönheit von Paris hat mich mit Sacré Coeur, Montmartre und dem Marsfeld zu „Paris, je t'aime“ geführt. Meine Faszination für Berlin habe ich ja schon geschildert. New York schläft niemals, es ist immer aufregend dort, und ich freue mich schon unglaublich auf den Urlaub dort, den ich für übernächstes Jahr geplant habe. Hamburg hat sein ganz eigenes Flair, einen Hafen, an dem immer die Sonne scheint, wenn ich da bin. Die Grachten von Amsterdam sind vor allem nachts wunderschön, dazu kommt das Anne-Frank-Haus und vor allem das holländische Essen. Warschau finde ich auch irgendwie süß. Und die Rheinpromenade von Koblenz ist besonders sehenswert.

Aber noch nie war ich so verliebt wie in Bonn. Die Schlösser, die vielen Altbauten und die Innenstadt haben mich schon absolut in ihren Bann gezogen. Dabei war ich noch nicht einmal am Rhein – und der Blick auf einen Fluss überzeugt mich sonst immer von einer Stadt. Dazu kommt auch die Atmosphäre. Vor allem im Vergleich zu Düsseldorf ist die Stadt viel mehr von Studierenden geprägt und gar nicht so groß, wie man es von einer ehemaligen Hauptstadt erwartet: Bislang kam ich überall gut zu Fuß hin und wenn ich erst mein Fahrrad hergebracht habe, werde ich noch schneller sein.

Ich hoffe sehr, dass ich mich in Bonn richtig gut einleben werde und viele Freunde finde, von denen einige auch nach dem Studium hier bleiben werden, sodass ich den Anreiz habe, vielleicht doch nicht nach Hause zurückzukehren, sondern hier leben zu können.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Nov 5, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Nov 5, 2015