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Studentenleben live

Die ersten Hürden

Autor:
Nicole

Rubrik:
studium

16.11.2015

Nachdem ich mein Wunschwohnheim angegeben hatte, bekam ich vergangene Woche das Angebot und den Mietvertrag für einen Wohnheimplatz. Ich bin sehr glücklich, da das Zimmer preislich noch gut bezahlbar und auch von der Lage her in Ordnung ist. Bis zur Hochschule sind es nur zehn Minuten mit dem Auto und die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist auch sehr gut. Eine Woche hatte ich Zeit um den Platz anzunehmen und die Kaution von 8.000 Norwegischen Kronen (circa 865 Euro) zu überweisen. Ich schrieb meiner Freundin und hoffte, dass sie das gleiche Angebot bekommen hatte und wir zusammen eine Wohnung beziehen könnten. Nach kurzer Zeit kam die Antwort: Bei ihr gab es technische Probleme bei der Anmeldung, daher konnte sie ihr Angebot nicht einsehen. Es hieß also warten bis das Problem behoben war. Ein paar Tage später erzählte sie mir mit großer Freude, dass wir im gleichen Haus wohnen können – zum Glück.

Nun mussten wir beide den Platz annehmen und die Kaution überweisen. Leider fiel mir etwas zu spät auf, dass man bei einem normalen Überweisungsformular nur Eurobeträge eintragen kann. Zu diesem Zeitpunkt war es aber schon Freitagnachmittag und die Bank hatte schon geschlossen. Wie sollte ich denn nun die 8.000 Norwegischen Kronen bis Montag an das Wohnheim in Oslo überweisen? Kurzzeitig war ich etwas verzweifelt. Mein Papa hatte dann zum Glück die rettende Idee und alles lief glatt – der Online-Überweisung sei Dank. Die Gebühr von circa 20 Euro konnte ich locker verkraften.

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnt hatte, muss ich mich auch bei der Polizei in Oslo registrieren. Für EU-Bürger ist das kein großer Aufwand, denn ich muss mich einfach nur auf der Internetseite der „Immigration Authorities“ anmelden. Die richtige Registrierung erfolgt dann vor Ort. Hierfür muss ich verschiedene Dokumente wie Ausweis und Krankenversicherungskarte einreichen, die ich direkt an der Hochschule abgeben kann. Von dort werden sie dann zur Polizei weitergeleitet, so dass ich selbst nicht viel machen muss.

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