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Studentenleben live

Schlecht sein

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

09.12.2015

Ich bin gut. Ich weiß, dass ich gut bin und lasse mir auch nicht einreden, dass ich nicht gut wäre. Aber heute ist mir schlecht. Und das liegt an Suppe.

Vergangenen Samstagabend habe ich nämlich die ekelhafteste Suppe meines Lebens gegessen. Und das kam so: Ich hatte Lust auf Suppe, und weil ich gerade keine Lust auf Kochen hatte, ist mein Mann eingesprungen und hat geschnippelt, was ich befohlen habe: Kartoffeln, Zwiebeln, Sellerie … Weiter ging‘s mit roter Bete, auf die mein Mann etwas unmotiviert reagierte. Weil ich aber auf gar keinen Fall riskieren wollte, dass die Suppenlust getrübt wird, übernahm ich das Zepter, also den Kochlöffel. Etwas frustriert über die „Machtergreifung“ reagierte mein Mann mit dem Vorschlag, doch auch noch die Nudeln vom Vortag zur Suppe zu geben. Benebelt von der neuen Macht, die mir der Kochlöffel verlieh, erahnte ich die Folgen nicht und schüttete frohen Mutes samt den Nudeln auch noch die Pilze in den Topf. Das Ergebnis war rosa mit Stückchen. Ich mag rosa, also aß ich das Zeug. Auch am nächsten Tag.

Aufgewacht bin ich nachts um vier mit großer Übelkeit. Und die hielt sich über Tage. Bis mein Mann mich zum Arzt brachte, der mir Tropfen verschrieb. Die helfen mir hoffentlich wieder auf die Beine.

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