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Studentenleben live

Drei Filme

In meinem medienwissenschaftlichen Studium habe ich an der Produktion von drei Filmen mitgewirkt. Über den Legofilm „Inklusion statt Perfektion“ habe ich in diesem Blog schon einmal berichtet, deshalb erzähle ich nun etwas über den Brandschutzfilm der Uni Tübingen und über den Film „Mevengers“, an dem ich im Rahmen des Seminars „Berufsfelder für Medienwissenschaftler“ mitgewirkt habe.

Der Brandschutzfilm wurde von einer meiner Kommilitoninnen für die Uni Tübingen angefertigt und soll zu Beginn jedes Semesters in allen Hörsälen gezeigt werden. Ich Hier habe ich als Schauspielerin mitgewirkt und war beeindruckt von dem tollen Konzept, das sie auf die Beine gestellt hat: Im Film wird nämlich nicht nur erklärt, wie man sich im Brandfall verhalten soll. Das Ganze wird dadurch aufgepeppt, dass immer wieder Sequenzen aus Computerspielen eingespielt werden oder das Bild im Stil eines Computerspiels gestaltet ist. So wird die Aufgabe, das Gebäude im Brandfall schnellstmöglich und ohne Panik zu verlassen, zu einer Mission, die erfüllt werden muss, will man das nächste Level erreichen.

Der „Mevengers“-Film ist in Anlehung an den Kinofilm „Die Avengers“ entstanden. Unsere Aufgabe war es, einen Film zu drehen, der auf irgendeine Art Bezug zu medienwissenschaftlichen Berufen aufweist. Unser Konzept sah vor, den Superhelden aus dem Film „Die Avengers“ verschiedene Medienberufe zuzuweisen und die einzelnen Charaktere dann in einer Interviewsituation ihren Beruf vorstellen zu lassen. Dafür drehten wir zwei volle Tage und verbrachten mehrere Wochen mit dem Schnitt. Ich spielte den Halbgott Thor und stellte gleichzeitig eine viel reisende Auslandskorrespondentin dar, da Thor im Originalfilm durch verschiedene Welten reist. Unser Professor war sehr zufrieden mit uns und benotete uns mit der Note Eins.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Dec 10, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Dec 10, 2015

Studentenleben live

Schlecht sein

Ich bin gut. Ich weiß, dass ich gut bin und lasse mir auch nicht einreden, dass ich nicht gut wäre. Aber heute ist mir schlecht. Und das liegt an Suppe.

Vergangenen Samstagabend habe ich nämlich die ekelhafteste Suppe meines Lebens gegessen. Und das kam so: Ich hatte Lust auf Suppe, und weil ich gerade keine Lust auf Kochen hatte, ist mein Mann eingesprungen und hat geschnippelt, was ich befohlen habe: Kartoffeln, Zwiebeln, Sellerie … Weiter ging‘s mit roter Bete, auf die mein Mann etwas unmotiviert reagierte. Weil ich aber auf gar keinen Fall riskieren wollte, dass die Suppenlust getrübt wird, übernahm ich das Zepter, also den Kochlöffel. Etwas frustriert über die „Machtergreifung“ reagierte mein Mann mit dem Vorschlag, doch auch noch die Nudeln vom Vortag zur Suppe zu geben. Benebelt von der neuen Macht, die mir der Kochlöffel verlieh, erahnte ich die Folgen nicht und schüttete frohen Mutes samt den Nudeln auch noch die Pilze in den Topf. Das Ergebnis war rosa mit Stückchen. Ich mag rosa, also aß ich das Zeug. Auch am nächsten Tag.

Aufgewacht bin ich nachts um vier mit großer Übelkeit. Und die hielt sich über Tage. Bis mein Mann mich zum Arzt brachte, der mir Tropfen verschrieb. Die helfen mir hoffentlich wieder auf die Beine.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Dec 9, 2015
Autor: Mia
Rubrik: studium
Dec 9, 2015

Studentenleben live

(N)Olympi(j)a

Hamburg geht wählen für Olympia – und diesmal war ich nicht (nur) auf der Wählerseite dabei, sondern auch hinter den Kulissen: Ich habe beim Wahlvorgang geholfen! Schon als ich selbst gewählt habe, hatte ich das Gefühl, dass so ein Volksentscheid etwas ganz anderes ist als eine Bundestagswahl. Und tatsächlich waren viele emotionale Wähler dabei, die gar nicht abwarten konnten, in die Wahlkabine zu gehen und ein markantes Kreuz zu setzen – die auffallendsten fanden sich bei „Nein“.

Nicht nur durch die emotionalen Wähler war der gesamte Wahlvorgang überraschend spannend. In meiner Schicht von 13 -18 Uhr gab es fast keine freie Minute, denn es kam ein ständiger Strom an Menschen, die vom System der Demokratie Gebrauch gemacht haben. Ich fand es sehr interessant, diese Menschen zu erleben: Ein paar waren organisiert bis in die Haarspitzen, ein paar waren total verplant. Es kamen Familien, Einzelpersonen, Studierende, Rentner und kleine Kinder, die neugierig hinter die Pappscheiben guckten. Mal gab es nette, mal eher abweisende Gesichter; mal einen kleinen Small Talk, mal wurde kein Wort gewechselt. Und trotzdem atmeten wir alle um Punkt 18 Uhr durch, weil wir endlich nicht mehr die immer gleichen Sätze herunterleiern mussten: „Hier ist ihr Wahlzettel. Wenn Sie ein Kreuz gesetzt haben, bitte den Zettel knicken und mit diesen beiden Dokumenten zu den Kollegen da drüben gehen.“

Und dann wurde es wirklich spannend: Das Auszählen stand an. Mit dem Vieraugen-Prinzip wurden jeder Stimmzettel und der korrelierende Wahlberechtigungs-Bogen gezählt. Die Spannung stieg, als beide Ergebnisse fest standen. Gleich beim ersten Mal stimmte auch die Gegenprobe – fast 800 Menschen sind bei uns wählen gegangen! Dann wurden die Ja-, Nein- und ungültigen Stimmen sortiert, bevor auch diese streng ausgezählt wurden. Hier hatten wir weniger Glück – eine Stimme war falsch, daher mussten wir erneut zählen, aber auch da war der Fehler schnell gefunden. Dann hatten wir unser Ergebnis – unser Wahlbezirk ist gegen Olympia – und wie sich ein bisschen später herausstellte, der Rest von Hamburg auch.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Dec 7, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Dec 7, 2015