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Studentenleben live

Es könnte alles so einfach sein

Wieder einmal habe ich meinen nagelneuen Laptop geöffnet und erwartet, er würde all das tun, was mir beim Kauf versprochen wurde Das tat er aber nicht.

Ich bin schon ziemlich frustriert, dass es scheinbar bei jedem Betriebssystem und jedem Gerät mit mir als Anwender zu Problemen kommt. Vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig. Aber wenn ich immens viel Geld für ein Gerät hinblättere, das mir den Himmel auf Erden verspricht, dann darf ich doch wohl noch aus der Haut fahren, wenn es nicht so läuft, wie ich es mir gewünscht hatte.

Inzwischen haben schon drei Männer – also Fachleute für Computer und Co. – ihre Energie darauf verwendet, ein Linux-Betriebssystem zu installieren, das sich all meinen Befehlen beugt. Zwischenzeitlich sah es auch schon so aus, als würde mir die Macht über das Gerät nun doch zuteil. Einer der Männer wollte daraufhin sogar den sprichwörtlichen Besen fressen. Aber trotz dieser guten Zeichen hat sich das dumme Ding heute Morgen schon wieder meinen Befehlen widersetzt. Allerdings muss ich an dieser Stelle kleinlaut gestehen, dass nachdem ich es nochmal probierte, plötzlich wieder alles ging.

Gut möglich, dass ich doch noch etwas an meiner Geduld arbeiten muss, ich gebe es ja zu. Wenn so etwas passiert werde ich nämlich meistens zur Furie, aber da kann schon mal passieren, oder?

In jedem Fall werde ich heute nochmal meine drei Berater zu Rate ziehen und verhandeln, wie es mit dem störrischen Laptop weitergehen soll. Schließlich darf ich nicht zu streng mit ihm sein. Er ist mein Werkzeug, um diesen Text zu schreiben und obendrein hoffe ich darauf, dass er mir auch bei meiner Masterarbeit „zu Hand“ gehen wird. Ich hoffe jedenfalls darauf, dass sich meine Wutausbrüche wegen Softwareproblemen in Zukunft drastisch reduzieren.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Jan 19, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Jan 19, 2016

Studentenleben live

Examensvorbereitung

Langsam bekomm ich ein Gespür dafür, wie das im Examensvorbereitungsprogramm so läuft. Montags und mittwochs habe ich von 8.30 bis 12.45 Uhr Vorlesung, dann von 13.45 bis 15.15 Uhr eine Minigruppe und von 15.30 bis 17.00 Uhr Kleingruppe zum Lernen. Dienstags und donnerstags bereite ich mich allein vor und jeden Freitag schreibe ich von 8.30 bis 13.30 Uhr eine Übungsklausur. Ich muss also drei Mal pro Woche morgens um halb neun in der Uni sein. Das wird eine ziemliche Umstellung zu meinen ersten Studienjahren – da war ich schon „sauer“, wenn ich vor 9 Uhr aufstehen musste!

Eine vierstündige Vorlesung ist natürlich auch nichts für Unkonzentrierte. Bei mir ist es ganz schlimm: spätestens nach der ersten Pause schweifen meine Gedanken immer wieder ab. Zuhören ist einfach nicht mein Ding! Immerhin gibt es kostenlosen Tee und Kaffee, um das Gehirn wieder auf Vordermann zu bringen – was für ein Luxus!

Einen richtigen Plan habe ich noch nicht, wie ich den gesamten Stoff abrufbereit in meinem Kopf unterbringen soll. Aber wie heißt es so schön? Kommt Zeit, kommt Rat. Ich probiere jetzt erstmal meine Lernstrategien der letzten Jahre aus, ganz so falsch wird das schon nicht sein.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jan 15, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jan 15, 2016

Studentenleben live

Neujahrsprobleme – Teil 2

Um kurz nach vier Uhr in der Silvesternacht verabschiedeten Lucy und ich uns von den anderen, um am Hauptbahnhof erschrocken feststellen zu müssen, dass der Schließfachschlüssel nicht in meiner Tasche war. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass er gestohlen wurde, denn das Geld in derselben Tasche war noch vorhanden. Ich kann mir aber auch nicht erklären, wann ich ihn verloren haben sollte. So oder so, wir standen vor den Schließfächern und wussten partout nicht, was wir machen sollten. Nach einer Odyssee durch den Bahnhof, bei der wir wieder von Ansprechpartner zu Ansprechpartner weitergeschickt wurden, konnte uns endlich eine Angestellte helfen und uns das Schließfach mit einem Generalschlüssel öffnen.

Unseren Zug hatten wir dadurch allerdings verpasst und es war ziemlich kalt, weswegen wir einen Tipp unserer Mitfahrgelegenheit von der Anreise nutzten und uns in die Ringbahn setzen. In eineinhalb Stunden fuhren wir einmal um ganz Berlin. Draußen war es dunkel, viel haben wir daher nicht von der Stadt gesehen. Aber die Ankündigung, dass im Zug sympathische Leute sein würden, bewahrheitete sich. Irgendwo zwischen Ostkreuz und Neukölln kamen wir mit einem jungen Mann ins Gespräch, der gerade auf dem Rückweg von einer Silvesterparty war und mit uns über Berlin, Reisen und das Leben plauderte, bis es irgendwann 7.15 Uhr war und wir uns langsam wieder auf den Weg zum Hauptbahnhof machen mussten, um nicht noch eine Verbindung zu verpassen.

Die Rückfahrt lief dann ohne große Probleme: Obwohl wir teilweise nur fünf Minuten Zeit zum Umsteigen hatten, haben wir alle Züge erwischt, konnten unterwegs ein bisschen Schlaf nachholen und in einer Bahn – dank Steckdosen – sogar mein Handy wieder aufladen. Am späten Nachmittag war ich dann wieder zu Hause und heilfroh, Dusche, Zahnbürste und mein Bett begrüßen zu können.

Die verschwundenen Sachen hätten zwar nicht sein müssen, aber insgesamt war es auf jeden Fall ein sehr toller Ausflug. Wer weiß, wohin es uns zum nächsten Jahreswechsel verschlägt.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 14, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 14, 2016