interaktiv

Studentenleben live

Ein bisschen Afrika

Autor:
Hannah

Rubrik:
studium

20.01.2016

Eine knappe Woche ist es nun her, dass ich wieder in der Kälte angekommen bin. Mit Sonnenbrand auf der Nase und viel zu dünner Kleidung landete ich in Frankfurt und hatte erst einmal überhaupt keine Lust auf die Uni. Südafrika war wunderschön: gutes Wetter, gute Laune, gute Menschen und es gab so unendlich viel zu sehen. Überall erwarteten mich verschiedene Landschaften, mal ein bisschen Urwald, plötzlich wieder Tannen und Berge als wären wir in Südtirol, Strände wie in der Karibik und natürlich bekamen wir auch die afrikanische Hitze ab, der wir auch durch mehrmaliges Eincremen mit Lichtschutzfaktor-50-Sonnencreme nichts entgegensetzen konnten.

Unseren kleinen Roadtrip am Western Cape begleitete stets übertrieben schnulzige Musik, die den endlosen Diskussionen über diverse Baustellen zwischenmenschlicher Beziehungen als dramatische Untermalung diente. Am Anfang waren wir in Kapstadt unterwegs: auf einer Township-Tour, an der Waterfront, bei den Pinguinen in Simon’s Town und am Kap der guten Hoffnung. Dann ging es los in die Karoo, eine Halbwüstenlandschaft in den Hochebenen, wo wir mit einem Eselkarren in den Sonnenuntergang gefahren sind und einen Tag lang Flora und Fauna des Nationalparks inspiziert haben. Von dort sind wir dann nach Plettenberg Bay gefahren und haben ein paar Stationen der Garden Route abgeklappert: Wir waren im Monkeyland, sind mit Elefanten spazieren gegangen, haben bei strömendem Regen in einer süßen Gartenhütte übernachtet und waren in verschiedenen Nationalparks. Am Ende haben wir noch eine Nacht in der wohl besten Unterkunft überhaupt geschlafen: in unheimlich schönen Holzhütten direkt am Meer im Cape Agulhas Nationalpark. Zum Abschluss ging es wieder zurück nach Kapstadt, wo wir das WG-Zimmer meiner Freundin Anne beziehen konnten, an einer geführten Tour auf Robben Island teilnahmen und im Botanischen Garten unsere dramatischen Gespräche fortführen konnten.

Alles in allem war es ein wahnsinnig schöner Urlaub, in dem ich sogar für meine Verhältnisse ein bisschen Farbe bekommen habe und einfach viel Zeit hatte, in der ich nicht an meinen deutschen Alltag denken musste.

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