interaktiv

Studentenleben live

Neues Semester, neues Pech?

Autor:
Mila

Rubrik:
studium

16.02.2016

Nach den entspannten Wochen in Frankreich und einer aufregenden Rückfahrt durch die Alpen, startete ich ins dritte Semester. Die Aufregung des ersten Studienjahres war verblasst und mir begannen zunehmend Dinge gegen den Strich zu gehen. Vieles davon war mir selbst zuschreiben. Meine Ansprüche waren über den Sommer noch mehr gestiegen und ich war unzufrieden mit meiner Leistung. Trotz des erholsamen Urlaubs war ich oft müde im Unterricht und konnte mir neue Schrittfolgen nur mühsam merken. Je mehr mich das wurmte, desto schlechter führte ich mich im Unterricht auf. Zum ersten Mal dachte ich an eine Veränderung. Und dann kamen die Verletzungen. Zuerst stellte sich heraus, dass ein Mädel aus meiner Klasse einen Meniskusschaden hatte. Dann kam eine Welle von Bandscheibenvorfällen: zwei in höheren Semestern und einer bei meiner engsten Freundin. Sie hatten Schmerzen, mussten zum MRT, eine Trainingspause einlegen und schließlich mit dem Tanzen aufhören. Die Klasse schrumpfte. Meine Mitbewohnerin und Kommilitonin kam schließlich auf die Idee, sich im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) für eine Verbesserung der Trainingsumstände zu engagieren. Ich ergriff die Chance auf eine Veränderung und wurde mit ihr zusammen zu den neuen Vertreterinnen der Abteilung Tanz gewählt.

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