interaktiv

Studentenleben live

Interkulturelle Kompetenz

Autor:
Rose

Rubrik:
studium

22.02.2016

Nein, es soll hier nicht um einen dieser „praxisnahen“ Soft Skill-Kurse an der Uni gehen. Vielmehr geht es um die interkulturelle Kompetenz jenseits des Campus, die ich seit Beginn meines Studiums kontinuierlich ausbauen konnte. Als ich von zu Hause ausgezogen bin, kannte ich von Deutschland eigentlich nur Berlin. In Freiburg traf ich dann plötzlich Menschen aus sämtlichen Bundesländern – und freundete mich mit ihnen an.
Gerade am Anfang hatte ich Probleme, einige von ihnen zu verstehen, und manchmal auch sie mich: zum Beispiel bei dem Wort „Stullenbüchse“. Für alle, die nicht aus Berlin sind: Es heißt so viel wie Brotdose.
Seit ich auch einige Schwäbinnen in meinem Freundeskreis habe, lerne ich zudem immer mehr typisch schwäbische Gerichte kennen. Maultaschen, Flädlesuppe, Käsespätzle und schwäbischen Kartoffelsalat kennt man in Berlin vielleicht gerade noch so. Aber heute gab es in meiner WG „Pfizauf“. Für alle Menschen ohne schwäbische Wurzeln etwas völlig Neues! Es handelt sich um große Teigballen, die in einer Art Muffinsform im Ofen gebacken werden, bis sie schön aufgegangen sind. Im Prinzip schmeckt der Teig wie der von Pfannkuchen, nur ist er sehr viel fluffiger. Serviert werden die Küchlein mit Zimt und Zucker, Kompott, Schlagsahne oder allem anderen, was süß ist. Lang lebe die süddeutsche Küche!

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.