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Studentenleben live

Prüfung Nummer eins

Die vergangene Woche war lerntechnisch eine der härtesten meines Lebens. Die Analysis-Klausur, die uns allen als die schwerste Klausur überhaupt prophezeit wurde, stand bevor. Obwohl ich deutlich früher mit dem Wiederholen des Stoffs angefangen habe als bei meinen Prüfungen in Germanistik und Soziologie, hatte ich in den letzten Tagen vor der Klausur absolut keine Freizeit mehr. Am Montag habe ich den ganzen Tag mit drei Unifreunden gelernt, am Dienstag nach der Vorlesung schrieb ich bis zwei Uhr nachts Karteikarten, den Mittwoch verbrachte ich in der Bibliothek und während am Donnerstagabend meine Freunde damit beschäftigt waren, Doppelkopf zu spielen, saß ich mit meinem Skript da und ging Übungsaufgaben durch. Am Freitag ging ich nach dem Frühsport wieder in die Bibliothek, bis sie um Mitternacht schloss.

So richtig gut vorbereitet fühlte ich mich nicht trotz allem nicht und am Tag der Prüfung saß ich kurz vor ein Uhr mittags ziemlich nervös vor meinem Klausurbogen. So schlimm war es dann aber gar nicht. Die Uhr schlug eins, ich drehte das Deckblatt um und konnte mit der ersten Aufgabe direkt etwas anfangen. Auch wenn ich nicht alles lösen konnte, war ich nach der Klausur ziemlich glücklich, weil ich halbwegs sicher war, bestanden zu haben.

Schon zwei Tage später bekam ich das Ergebnis: bestanden. Besonders gut war meine Note zwar nicht, aber ich bin doch sehr zufrieden, meine erste Matheklausur erfolgreich hinter mich gebracht zu haben. Den zweiten Versuch, den ich mitschreiben darf, um meine Note zu verbessern, werde ich trotzdem in Anspruch nehmen – es kann ja nur besser werden!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 3, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Mar 3, 2016

Studentenleben live

Prüfungszeit

Nach den Weihnachtsferien wurde es ein bisschen anstrengend. Wie jedes Jahr bekomme ich kurz nach Silvester ein schlechtes Gewissen und fange nach einer Woche voller Ausreden an, mich auf die Prüfungen, die Anfang Februar bevorstehen, vorzubereiten.

Dieses Semester hatte ich “nur” drei Prüfungen. In Diagnostik werde ich nämlich erst im Sommer die Prüfung schreiben und im Emperiepraktikum musste ich während des Semesters vier Berichte abgeben, woraus sich meine Prüfungsleistung ergibt. Trotzdem musste ich gerade für Sozialpsychologie und Allgemeine Psychologie viel lernen. Ich habe mir als einen Lernplan erstellt. Wie immer schrieb ich eine Zusammenfassung aller relevanten Inhalte in tabellarischer Form. Damit kann ich den Stoff lernen und mich selbst abfragen. In der linken Spalte notiere ich immer eine Überschrift oder eine Frage, auf der rechten Seite dann die Punkte, die ich auswendig wissen muss oder die Antwort auf die Frage.

Vor der Prüfungswoche war ich täglich bis zu zwölf Stunden in der Bibliothek und habe gepaukt. Letztendlich sind die Prüfungen dann auch halbwegs gut gelaufen und ich kann mich auf meine Reise nach Amerika freuen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Mar 2, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Mar 2, 2016

Studentenleben live

Desy

Am Dienstag war ich mit meiner Hamburger Studienstiftungsgruppe im DESY, dem deutschen Elektronen-Synchrotron. Auf Deutsch: ein Teilchenbeschleuniger. Dementsprechend viel Ahnung hatte ich auch von dem, was da passiert.

Ein Master-Student hat uns eine Stunde lang einen Crashkurs in Physik gegeben und uns zumindest in den Grundzügen erklärt, was am DESY alles erforscht wird. Jetzt weiß ich, dass die elektromagnetische Energie dafür sorgt, dass wir nicht von der Erdanziehungskraft in den Erdkern gesogen werden, dass nichts schneller ist als Lichtgeschwindigkeit und dass das Standardmodell der Elementarteilchen einen elementaren Fehler hat. Es basiert nämlich auf der Annahme, dass es zu jedem Teilchen ein Anti-Teilchen gibt, aber das „Anti-Teilchen unserer Existenz“ wurde noch nicht gefunden.

Nach dem Vortrag sind wir in den 6,3 Kilometer langen Tunnel geklettert, in dem sich der Teilchenbeschleuniger befindet und haben uns erklären lassen, wie man die verschiedenen Eigenschaften von Teilchen bemisst.

Nach drei Stunden Physikunterricht hatte ich einen riesigen Knoten im Gehirn, doch immerhin konnte ich mein neu erlerntes Wissen gleich in der nächsten Jura-Vorlesung nutzen: Es gab nämlich einmal eine Verfassungsbeschwerde, um Forschern das Forschen zu verbieten, damit sie kein riesiges schwarzes Loch finden, in dem wir alle verschwinden. Da sieht man, dass Physik und Jura doch mehr miteinander zu tun haben, als man wohl denken mag.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Mar 2, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Mar 2, 2016