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Studentenleben live

Vorankommen in Jura

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

08.03.2016

Heute war ich nach drei Wochen Unipause das erste Mal wieder in Bayreuth, um meine Seminararbeit in Umweltrecht zu recherchieren. Ich fing mit Rechtswissenschaften wirklich von Null an. Ich wusste anfangs nicht einmal, wie man einen Gesetzestext liest, geschweige denn, wie einer aufgebaut ist oder wo er zu finden ist. Mittlerweile weiß ich immerhin wie die gängigsten Verweise zu verstehen sind und wo ich nachschauen muss, wenn mich jemand auf einen bestimmten Paragraphen anspricht. Für meine Seminararbeit bleibt mir trotzdem nur der Gang in die Bibliothek.

Eigentlich mag ich die gemütliche Atmosphäre von Bibliotheken. Allerdings hat die Rechtswissenschaftsbibliothek nichts Gemütliches. Mich setzen die vielen Studierende, die alle scheinbar enorm fleißig am arbeiten sind, tierisch unter Druck. Was mir an der Teilbibliothek der Rechtswissenschaften auch nicht geheuer ist, ist die Regel, dass keine Jacken und Taschen mitgenommen werden dürfen. Stattdessen muss man seine Habseligkeiten in einen kalten Korridor zu Bergen von anderen Taschen und Jacken legen. Spätestens, wenn ich planlos vor den Regalen stehe, um das eine bestimmte Gesetz zu suchen, fühle ich mich gänzlich unwohl. In so einem Zustand kann ich nicht an einer Seminararbeit schreiben, weshalb ich einige Seiten, die ich dafür benötige, fotografiere und eingescanne. Man darf nämlich nur ganz wenige Bücher aus dieser Bibliothek ausleihen. Ich hoffe, dass ich die Texte in entspannterer Atmosphäre lesen und verstehen werde.

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