Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Fünf Tage ohne Essen

Unser Körper kann viel mehr aushalten als wir denken. Aber mindestens fünf Tage lang komplett auf Essen verzichten? Das klang für mich furchtbar anstrengend bis unmöglich. Warum sollte man sich selbst so quälen? Trotzdem hatte mich die Neugier gepackt und nach ein paar Recherchen im Internet und einer Dokumentation im Fernsehen beschloss ich, es zu versuchen. Alle Mitglieder in den Internetforen und Befragte in der Doku gaben an, sich danach wesentlich besser gefühlt zu haben.

Wie man sich vorstellen kann, gibt es viele verschiedene Methoden des Heilfastens. Ich entschied mich für eine Variante, bei der ich morgens Kräutertee, mittags Gemüsesaft oder Brühe und abends Obstsaft und Tee trinken durfte. Wichtig ist, dass man schon mindestens zwei Tage vorher den Körper langsam an den Nahrungsentzug gewöhnt, zum Beispiel mit einem Gemüsetag und einem Obsttag. Auf keinen Fall soll man einfach loslegen!

Und siehe da, es war wirklich kein Problem. So richtig Hunger hatte ich nur ganz selten und geschwächt fühlte ich mich eigentlich auch nicht. Ich war sogar Schwimmen, auf einem Konzert und beim Yoga. Einschränken musste ich mich eigentlich nur bei sozialen Kontakten. Eine Freundin wollte mit mir brunchen, die nächste kochen und die dritte in die Mensa. Dabei ist mir erst aufgefallen, dass sich fast jedes Treffen mit meinen Freunden ums Essen dreht und wie sehr Essen meinen Alltag bestimmt. Abends noch was trinken gehen ging auch nicht, denn auch Alkohol und Zigaretten sind während des Fastens natürlich tabu. Und dann kam der Tag, an dem ich endlich wieder essen durfte. Natürlich sollte es nicht gleich eine Pizza oder Döner sein, aber der Apfel, den ich aß, schmeckte so gut wie lange nicht mehr. Mein Fazit: Es ist gut zu wissen, dass ich ohne Probleme fünf Tage nichts essen kann, aber innerlich gereinigt und entgiftet fühle ich mich nicht. Vielleicht probiere ich beim nächsten Mal eine andere Methode aus.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Mar 15, 2016
Autor: Rose
Rubrik: studium
Mar 15, 2016

Studentenleben live

Geschenkte Punkte

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen gilt soweit ich weiß als Elite-Uni für Naturwissenschaften und Technik. Eine gewisse Ironie hat es also, wenn gerade dort niemand hinbekommt, Online-Tests vernünftig auszuwerten. Tatsache ist jedenfalls, dass wir Maschinenbauer-Erstis uns über zwei geschenkte Punkte in der Mechanik-Klausur freuen dürfen! Das ist jetzt zwar nicht die Welt, aber trotzdem eine nette Geste, wenn man bedenkt, dass gerade das Mechanik-Institut nicht für seine Großzügigkeit bekannt ist. Mit den beiden geschenkten Punkten habe ich nun insgesamt sechs von sechs erreichbaren Punkten vor der Klausur gesammelt. Der Haken an der Geschichte ist jedoch, dass man diese Punkte nur dann angerechnet bekommt, wenn man bereits bestanden hat. Sollten mir also einer oder zwei Punkte fehlen, bringen mir die Bonuspunkte gar nichts. Ich gehe aber, ehrlich gesagt, schon davon aus, dass ich bestehe und mich dann über eine bessere Note freuen kann, was meinem Notendurchschnitt eindeutig gut tut.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Mar 15, 2016
Autor: Katha
Rubrik: studium
Mar 15, 2016

Studentenleben live

Endlich vorbei!

Jedes Semester male ich mir während der Prüfungszeit aus, was ich alles machen werde, wenn ich wieder mehr Zeit habe. Und jedes Mal bin ich einfach nur wahnsinnig müde und möchte eigentlich nur noch schlafen, wenn es dann endlich soweit ist. Für diese Semesterferien hatte ich mir einen Flug nach Amerika gebucht. Zunächst fand ich es schade, dass meine Freunde nicht früher fliegen wollten und ich die ersten Tage der Semesterferien zu Hause sitzen würde. Doch nach den Prüfungen war ich sehr dankbar, dass ich noch ein bisschen Zeit hatte, um Reisevorbereitungen zu treffen. Ich brauchte eine Auslandsreisekrankenversicherung, musste den ESTA-Antrag für die Einreise in die Vereinigten Staaten abschicken, Mitbringsel besorgen, Mückenschutz kaufen, Bücher zurück geben und meinen Studentenausweis erneuern. Bevor ich für sieben Wochen wegfliegen würde, wollte ich auch noch meine Eltern besuchen und bin deswegen nach Nürnberg gefahren, von wo aus auch mein Flug ging.

Inzwischen bin ich bei meiner Tante in Jacksonville angekommen und habe mich sowohl vom Jetlag als auch vom Prüfungsstress erholt. Ich genieße das wunderbare Wetter. Florida heißt schließlich nicht umsonst „Sunshine State“. Und es ist auch wirklich schön, meine Familie wiederzusehen. In ein paar Tagen werde ich meine sieben Sachen erneut packen und nach Cancun in Mexico fliegen. Dort treffe ich zwei Freundinnen und reise mit ihnen nach Mexico-Stadt.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Mar 14, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Mar 14, 2016