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Studentenleben live

Urlaub

Leider ist unser Ägyptenurlaub schon wieder vorbei. Zurück bleibt die Erinnerung an eine wilde Quadfahrt durch die Wüste, einen gemächlichen Kamelritt, herrlich blaues Wasser und eine faszinierende Unterwasserwelt. Ausflüge zu den Pyramiden haben wir nicht gemacht, sondern lieber vom Strand aus die herrliche Aussicht zur Gebirgskette und zum Roten Meer genossen. Mit unserer Schnorchelausrüstung erkundeten wir das Riff und waren beeindruckt von der Vielfalt der Fische, sie sich in unterschiedlichsten Formen und Farben dort zeigten. Am letzten Tag fuhren wir sogar mit einem Schiff aufs Rote Meer hinaus, um Delfine zu sehen. Und tatsächlich: Zu sehen, wie eine Delfinfamilie gemächlich unter unserem Boot durchschwamm, war wirklich eine Sensation. Nicht weniger spektakulär waren die vielen, vielen Fische, die um sie herum und vor allem um die Korallen herumschwammen. Das hat sogar mich, die ich immer ein bisschen Angst vor dem Wasser habe, aus der Reserve gelockt. Ich ließ mich vom Boot aus ins Wasser gleiten und konnte dann sogar mit den Delfinen schwimmen!

Auch die Menschen in Ägypten waren sehr nett. Von einer angespannten Stimmung war überhaupt nichts zu spüren. Mit einem Verkäufer am Strand unterhielten wir uns sehr herzlich. Er lud uns daraufhin sogar zu einem leckeren Hibiskustee ein, den wir gerne annahmen. Er erzählte von dem guten Verhältnis zwischen Muslimen und Christen hier im Ort und da ein respektvoller Umgang untereinander herrschte, glaubten wir ihm das aufs Wort. Eine entspannte Woche war das also, an die ich mich wohl noch lange erinnern werde.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Apr 1, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Apr 1, 2016

Studentenleben live

Bachelor(ette)

Er zählt zwar in Jura wenig, aber man muss die Feste feiern, wie sie fallen: Nach dreieinhalb Jahren Studium habe ich meinen Bachelor geschafft!

Die förmliche Verleihung der Bachelorurkunden fand am Samstagvormittag im Auditorium statt, abends folgte dann ein feierlicher Ball im Hotel Atlantic.

Nach den Erzählungen älterer Kommilitonen hatte ich mich auf ein sehr langweiliges Vormittagsprogramm gefasst gemacht und mir mentale Ablenkungsstrategien überlegt. Das war aber dann gar nicht notwendig, denn die Bachelorverleihung war überraschend kurzweilig.

Los ging es mit einer sehr interessanten Ansprache: Die Rednerin, eine Absolventin aus dem Jahrgang 2004, hatte tatsächlich nach dem Bachelorabschluss ihr Studium beendet, anstatt sich noch bis zum Staatsexamen durchzukämpfen. Doch geschadet hat diese Entscheidung ihrer Karriere nicht, ganz im Gegenteil: Zuerst arbeitete sie in der Unternehmensberatung, jetzt ist sie beim Auswärtigen Amt in der Abteilung für Nukleare Abrüstung und Nukleare Sicherung tätig. Sie hielt eine schöne Rede über das, worauf es im Leben ankommt – nämlich, das zu machen, was einem gefällt und was einem gut tut. Sie erzählte uns auch, wie sie nach einer schweren Krankheit während des Studiums das Laufen wieder neu lernen musste und wie das ihren Blick auf die Welt verändert hat.

Danach folgte die etwas langweilige Verleihung der Urkunden, bei der jeder namentlich aufgerufen wurde und nach vorne gehen musste. Der Höhepunkt war meiner Meinung nach der jahrgangseigene Bachelorchor. Ein Kommilitone hatte das melancholische Musikstück „Hallelujah“ von Leonard Cohen zu „Das ist Jura“ umgedichtet. Meine Lieblingszeile: „Erst Obersatz, dann Subsumtion, zwar kennt man das Ergebnis schon, doch darf es erst im letzten Satz verraten!“

Nach ein paar weiteren Reden von prominenten Gästen wie dem Politiker Olaf Scholz war die Verleihung dann auch schon vorbei. Mit der Bachelorurkunde und einem „Mutti ist stolz“-Jutebeutel von Alumnus e.V. wurden wir schließlich entlassen.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Apr 1, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Apr 1, 2016

Studentenleben live

Die Suche nach der Grünen Soße

Das Schöne an Berlin ist, dass die Stadt so international ist. Egal aus welchem Land man kommt, man findet eigentlich immer ein Restaurant, das die typischen Gerichte anbietet, oder einen Supermarkt, der die entsprechenden Zutaten zum Selberkochen im Sortiment hat. Schwieriger wird es bei regionalen Spezialitäten aus anderen Teilen Deutschlands, wie zum Beispiel aus Baden-Württemberg. Spätzle zu bekommen ist noch relativ einfach, doch Maultaschen oder Butterbrezeln zu finden, gestaltet sich dann doch mühsamer. Auch Menschen aus Hessen haben es nicht leicht, besonders am Gründonnerstag. Denn in Hessen gibt es dort traditionell Grüne Soße mit Kartoffeln, hartgekochten Eiern und dazu wahlweise Fleisch oder Fisch. Wie die „richtige“ Grüne Soße gemacht wird, ist natürlich umstritten und es gibt viele Varianten. Einig ist man sich in Hessen nur darüber, dass sieben ausgewählte Kräuter mit saurer Sahne, Schmand oder Joghurt gemischt und mit Gewürzen (Pfeffer, Salz, Senf, Zucker) abgeschmeckt werden. Doch wo bekommt man in Berlin so seltene Kräuter wie Sauerampfer und Pimpinelle, Borretsch oder Kerbel? Und am besten schon im richtigen Mengenverhältnis in Papier gerollt?

Nach ausgiebiger Recherche im Internet kam ich zu folgendem Ergebnis: Entweder man geht in eines der hessischen Restaurants und leistet sich eine professionell hergestellte Soße oder man kauft die fertige Tiefkühlmischung, die eine große Supermarktkette im Sortiment haben soll. Leider konnte ich die Mischung im Supermarkt nicht finden, vielleicht waren zu viele Hessen mit Heimweh vor mir dort. Dafür gab es eine „acht- Kräuter-Mischung“ inklusive Dill. Ob Dill überhaupt hinein gehört, ist eine der am heftigsten diskutierten Fragen zum Thema Grüne Soße, aber mir blieb nichts anderes übrig und tatsächlich kam das Ergebnis der „echten“ Grünen Soße recht nah. Vielleicht finde ich ja nächstes Jahr einen Markt, der genau die richtigen Kräuter verkauft.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Mar 31, 2016
Autor: Rose
Rubrik: studium
Mar 31, 2016