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Studentenleben live

Umweg ins Studium

Ich bin Bille, 22 Jahre alt und lebe und studiere im Moment im wunderschönen Leipzig. Oder sollte ich lieber sagen, ich studiere wieder hier? Mein Start ins Studentenleben war, wie bei vielen anderen auch, nämlich von kleinen Umwegen gekennzeichnet.

Antworten auf die großen Fragen nach dem was, wie und wo, habe also auch ich nicht sofort gefunden. Eigentlich habe ich bis zum Abitur nicht gewusst, wo und was ich studieren sollte. Nach einigen Tests zur Studienwahl, in denen von Kunsttherapeutin, über Puppenspielerin bis zur Ethnologin alles herauskam, zahlreichen Gesprächen und ewigen Internetrecherchen, habe ich mich schließlich für das Studienfach Psychologie entschieden. Eine gute Wahl, oder? Ist es mit Sicherheit für sehr viele – nur leider nicht für mich. Diese Erkenntnis hatte ich immerhin ziemlich fix und so zog ich ein halbes Jahr nach meinem großen Neuanfang wieder zu Hause ein und stand erneut vor den selben Fragen: Was? Wie? Wo?

Die nächsten Monate waren für mich nicht gerade einfach. Jeden Tag überlegte ich mir, was ich gerne machen möchte und gleichzeitig sah ich auf Facebook hunderte schöne Fotos meiner Freunde, die in der ganzen Welt herumreisten oder mit ihren neuen Freunden auf Studentenpartys waren. Anfang des Sommers stand für mich dann fest, dass ich etwas studieren möchte, das mich hundertprozentig interessiert und mir Freude bereitet – und das war das Fach Geschichte. Ich wusste zwar, dass die Aussichten auf einen guten Job für die Geisteswissenschaftler nicht so rosig sind, aber ich wusste auch, dass ich kein Studium durchhalten würde, das mir keinen Spaß macht. Da mir Leipzig bereits bei meinem ersten Studienversuch gut gefallen hat, entschied ich mich, zurückzukehren.

Nun lebe ich seit rund zweieinhalb Jahren in einer WG mit zwei fantastischen Mitbewohnerinnen und einer süßen Katze. Ich diesem Semester schreibe ich meine Bachelorarbeit in Geschichte und überlege, welchen Masterstudiengang ich danach starte.

Autor: Bille  |  Rubrik: studium  |  Apr 21, 2016
Autor: Bille
Rubrik: studium
Apr 21, 2016

Studentenleben live

Nachdenkliche Ruhe vor dem Sturm

Das Sommersemester hat begonnen – und das ist auch gut so. Ich denke es wird Zeit, dass ich wieder einer regelmäßigen Aufgabe nachgehe. So schön und nötig die vorlesungsfreie Zeit auch war, sie gab mir auch Raum, um ins Grübeln zu kommen. Zum Beispiel darüber, ob es wirklich so gut war, einen Master zu beginnen, ob ich das Studium packe und anschließend einen guten Job finden werde.

Als ich meinen Stundenplan zusammengestellt habe, musste ich mich über das neue System ärgern, das unsere Uni mit diesem Semester einführt. In der momentanen Übergangsphase funktioniert einfach vieles noch nicht. Letztendlich habe ich meine Veranstaltungen so gelegt, dass ich wieder vier Mal in der Woche nach Bayreuth fahren werde. In Umweltrecht werde ich mich erneut dem Abschlussmodell mit der Gutachtenklausur stellen. Das wird sicher viel Arbeit. Weiter habe ich mich für Veranstaltungen wie „Biogeochemie ausgewählter Spurenelemente“, „Dendrologie“ oder „Transporte in aquatischen Ökosystemen“ entschieden. Und einen zweiten Sprachkurs in Russisch habe ich auch belegt. Der wird vermutlich ähnlich stressig wie der erste. Ich bin gespannt, ob ich elf Veranstaltungen pro Woche schaffe. Noch ist es jedoch ruhig und ich hoffe, dass Semester wird nicht zu stürmisch werden.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Apr 20, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Apr 20, 2016

Studentenleben live

Mal wieder Mexiko

Es hat sich beinahe unwirklich angefühlt, als meine Füße wieder auf mexikanischem Boden standen. Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass ich dieses wunderbare Land ein Jahr lang meine Heimat nenne durfte. Ich bin in Cancun gelandet, wo bereits zwei Freundinnen aus Schulzeiten auf mich warteten. Obwohl Cancun total überlaufen von Touristen war, blieben wir zwei Nächte dort, um uns von unseren jeweiligen Flügen zu erholen und Pläne zu schmieden. Dann sind wir mit dem Bus nach Tulum gefahren. Der Ort gehört zwar auch zur Costa Maya, also dem Touristengebiet schlechthin, aber die vielen Besucher haben auch einen Grund, sich dort aufzuhalten: Es gibt eine kilometerlange Küste mit weißem Sandstrand, türkisem Wasser und Palmen – so wie man das eigentlich nur von Postern kennt.

Leider hat es bei unserer Ankunft geregnet. Wir haben ein paar verregnete Strandspaziergänge gemacht, bei denen man zwar die Schönheit der Natur bewundern, aber natürlich leider nicht baden konnte. Als das Wetter besser wurde, wurde der Strand wesentlich voller, sodass die Natur ein bisschen ihren Zauber verlor.

An einem Tag haben wir einen Ausflug zum Gran Cenote gemacht. Das ist ein unterirdischer See, in dem man baden kann. Außerdem waren wir in einer Maya-Ausgrabungsstätte. Wir sind durch den Dschungel zu einer sehr hohen Pyramide gelaufen, von der wir einen wunderbaren Blick über den Dschungel hatten. Die Reise war wirklich schön!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Apr 19, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Apr 19, 2016