Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Sutdentenleben live

Mord in der Südstadt

Das Semester hat gerade erst angefangen und nach der stressigen Klausurphase haben meine Freunde und ich die letzten Tage auf der Wiese vorm Poppelsdorfer Schloss verbracht. Jetzt wollten wir etwas anderes unternehmen und kamen auf die Idee, zu geocachen. Beim Geocaching, auf Deutsch GPS-Schnitzeljagd genannt, sucht man im Internet nach einer Route und bekommt dann Koordinaten vorgegeben, an denen man bestimmte Aufgaben erledigen muss oder Hinweise auf die nächsten Koordinaten findet. Bislang kannte ich diese Aktivität nur aus einer Fernsehserie und ich war sehr gespannt, es auszuprobieren. Wir entschieden uns für „Mord in der Südstadt“ und bekamen folgende Aufgabe:

Professor Doktor Holzammer ist vergiftet worden und seine beiden Kinder sowie die Ehefrau haben jeweils ein Motiv. Darum mussten wir durch die Bonner Südstadt laufen und ihre Alibis überprüfen – zum Beispiel, ob eine bestimmte Apotheke zur „Tatzeit“ aufhatte oder ob die Einrichtungen, die sie angeblich besucht hatten, tatsächlich existierten.

Ein Kumpel hatte mit seinem Handy immer die Koordinaten der nächsten Station parat, ich notierte unsere Erkenntnisse in meinem Notizbuch. Am Ende mussten wir anhand unserer Notizen eine Vermutung, wer der Mörder sein könnte, in eine Rechnung einbeziehen und erhielten die Koordinaten des Endpunkts. Nachdem wir dort eine Weile durchs Gebüsch gekrochen waren, entdeckte eine Freundin eine kleine Dose mit der Aufschrift "Kein Müll, sondern Teil eines Spiels, bitte nicht wegwerfen!", in der wir neben der richtigen Lösung auch noch ein Logbuch fanden – also ein paar Zettel, auf die man das Datum, seinen Namen und gegebenenfalls noch eine Anmerkung schreiben konnte.

Die Dose haben wir anschließend wieder am Ausgangsort für andere Geocacher versteckt.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  May 2, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
May 2, 2016

Studentenleben live

Vorstellung für ein Praktikum

Vor einigen Tagen habe ich mich bei einem Nürnberger Umweltplanungsbüro für ein Praktikum im Sommer vorgestellt. Ich hatte mich initiativ beworben und viel Arbeit in die Bewerbung gesteckt. Entsprechend enttäuscht war ich, als ich wochenlang keine Rückmeldung erhielt. Erst als ich nachfragte, erhielt ich schließlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das Büro begleitet viele Straßenbauprojekte und hat einen klaren biologischen Schwerpunkt, befasst sich also mit der Aufnahme der betroffenen Tier- und Pflanzenwelt. Das wäre genau mein Ding. Bei dem Vorstellungsgespräch haben mich drei Mitarbeiter unter die Lupe genommen und viele Fragen zu meinem Studium gestellt.

Im Büro arbeiten hauptsächlich Biologen und Geografen, Geoökologen gibt es dort aktuell keine. Doch das sollte kein Problem sein, denn das Unternehmen arbeitet immer wieder mit Geoökologen zusammen. Wie zum Beispiel auch mit dem Chef meiner letzten Praktikumsstelle, der unter anderem als Spezialist für Muscheln und Schnecken im Gewässer zu Rate gezogen wurde. Alles in allem war es auf jeden Fall ein vielversprechendes erstes Kennenlernen. Bald wollen sie mir Bescheid geben und dann wird man sehen, ob ich den Sommer dort als Praktikantin verbringen werde und wer weiß? Vielleicht darf ich ja sogar meine Masterarbeit dort schreiben.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Apr 29, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Apr 29, 2016

Studentenleben live

Studenplan-Tetris

Ich erinnere mich an eine Referatsgruppe, die für ein Seminar den Uni-Alltag als Film dargestellt und dafür mit dem Stundenplan Tetris gespielt hat. Etwa so kam es mir dieses Semester auch beim Erstellen meines Stundenplans vor. Während sich im vergangenen Wintersemester keine Veranstaltungen überschnitten haben und ich einen sehr angenehmen Stundenplan hatte, fragte ich mich diesmal, wie ich nur alles unter einen Hut bringen könnte. Am Freitag frei zu haben ist ja ganz nett, aber dafür überschneiden sich zwei meiner Übungen mit Vorlesungen. Wenn man nicht nach dem Regelstudienplan studiert, sondern Stochastik nach vorne zieht, muss man damit wohl rechnen. Die Übungen ließen sich nach einer Mail ans Bachelor-Master-Büro tauschen, dafür hatte ich aber nun laut Plan montags durchgehend von zehn bis 18 Uhr Vorlesungen – inklusive Ortswechsel zwischen der mathematischen Fakultät in Bonn-Poppelsdorf und den Räumen der Bildungswissenschaft in der Innenstadt. Somit könnte ich die halbe Stunde Pause nicht einmal für ein Mittagessen nutzen. Am Dienstag und Mittwoch sah es nicht besser aus.

Letztendlich entschied ich mich schweren Herzens gegen ein Modul aus der Bildungswissenschaft. Statt „BiWi Praxis“ belege ich dieses Semester daher also nur das Seminar zur Vorbereitung auf das Orientierungspraktikum, das ich in den übernächsten Semesterferien absolvieren möchte. So habe ich nun einen etwas lockereren Stundenplan und muss am Ende des Semesters nicht noch eine vierte Klausur schreiben.

Ein bisschen ärgert es mich trotzdem. Ich wollte das Studium eigentlich so schnell wie möglich durchziehen und bin nicht sicher, ob ich meine eigene Regelstudienzeit nun noch einhalten kann.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Apr 27, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Apr 27, 2016