interaktiv

Studentenleben live

Chiapas und Oaxaca, Mexico

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

10.05.2016

Ursprünglich wollte ich eigentlich nicht nach San Christóbal de las Casas fahren. Ich war vor drei Jahren schon einmal dort und hatte die Stadt in nicht so guter Erinnerung. Der gesammte Bundesstaat Chiapas ist relativ arm, wodurch ich mich teilweise ziemlich unwohl fühlte.

Da man jedoch nur dort gewachste Fäden kaufen kann, die ich zum Knüpfen bestimmter Bändchen brauche, fuhren wir doch hin. Diesmal gefiel es mir viel besser. Unser Hostel war super und wir unternahmen viele touristische Dinge:

Wir besuchten ein traditionelles Dorf in der Nähe und fuhren zum Canón del Sumidero – ein Fluss, der sich über die Jahrtausende bis zu 1.000 Meter tief in den Stein gefressen hat. Hier kann man bei einer Bootsfahrt die beeindruckende Landschaft bestaunen: Es gibt Kakteen, viele Vogelarten und sogar Krokodile! Natürlich erkundeten wir auch San Christóbal selbst. Es gibt hier mehrere tolle Märkte und ein sehr interessantes Museum über traditionelle Medizin.

Dann ging es weiter nach Oaxaca de Juárez, der Hauptstadt des Bundesstaates Oaxaca. Sechs Stunden brauchten wir mit dem Kleinbus dorthin und die Fahrt war alles andere als angenehm. Zwischen dem Meer und Oaxaca de Juárez liegen nämlich hohe Berge, sodass es ständig bergauf und bergab ging. Ziemlich erschöpft kamen wir schließlich an und fanden zum Glück noch ein Hostel mit drei freien Betten. Zusammen mit gefühlt 1.000 mexikanischen Touristen haben wir die Stadt dann erkundet, sind in ein Nachbardorf zu einem Markt gefahren und haben Monte Albán besucht, die ehemalige Hauptstadt der Zapoteken, die als religiöses Zentrum fungierte.

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