Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Alle Jahre wieder!

Es ist wieder soweit: der Sommerurlaub ist gebucht und die Kontoauszüge zeigen rote Zahlen. Arbeit muss her! Ich gehöre zu den Studierenden, die in ihren Semesterferien nicht nur Pflichtpraktika über mehrere Wochen absolvieren, sondern auch mies bezahlte und körperlich anstrengende Arbeit annehmen müssen, um etwas im Geldbeutel zu haben. Die Suche nach Ferienjobs raubt mir immer wieder aufs Neue alle Nerven. Erstmal musste ich herausfinden, welche Unternehmen überhaupt Jobs in meiner Umgebung anbieten. Viele der Firmen stellen meines Erachtens oft nur die ein, deren Verwandtschaft im Unternehmen beschäftigt ist, die also sozusagen einen Bekannten-Bonus besitzen. Es gibt aber auch Unternehmen, ich nenne sie die „Kurzentschlossenen“, die sich am Abend vor Arbeitsbeginn melden und sagen, ich könnte morgen um sieben Uhr anfangen – oder sie schicken mir zwei Tage vor Arbeitsbeginn eine Absage. Zudem kenne ich noch die „Mindestlohnfirmen“, die Studierenden wirklich nur 8,50 Euro in der Stunde bezahlen.

Wenn man dann schließlich doch Arbeit findet, wartet der Schichtplan auf einen, in dem sich Spätschicht an Spätschicht reiht. Und während andere an einem sonnigen Nachmittag immer schön um zwei Uhr nach Hause gehen, fange ich dann häufig erst an.

Etwas ungläubig entdeckte ich dann aber eine Anzeige von einer Firma, die keine klischeehafte Ausbeuterfirma zu sein schien. Sie sucht für knapp zwölf Euro Stundenlohn einen Ferienarbeiter. Natürlich gab es direkt einen Haken daran, denn leider existierte die Telefonnummer nicht und meine Mail kam offenbar auch nicht an. Also bin ich weiter auf der Suche nach einem Job – und die Semesterferien rücken beständig näher.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 12, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 12, 2016

Studentenleben live

Umzug

Eine Woche wohne ich nun schon in meinem neuen WG-Zimmer im Ludwigsburger Stadtteil Oßweil und habe das Gefühl, bereits alle möglichen Wetterverhältnisse aus den neuen Fenstern gesehen zu haben. Noch immer stehen unausgepackte Kisten herum, denn irgendwie habe ich nicht genügend Platz. Ich habe zwar mehr Schubladen am neuen Schreibtisch und ein größeres Bücherregal, aber dafür einen kleineren Kleiderschrank und weniger Platz im Bad. Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis ich mich vernünftig eingerichtet habe.

Zudem fehlt momentan leider auch noch der Internetzugang, der erst in einer Woche eingerichtet wird. Bis dahin nutze ich fast täglich das PC-Angebot in der Uni, wo es mir zwar ein bisschen seltsam vorkommt, mit einem TAN-Generator zu hantieren, aber was will man machen? Und auch so muss ich sagen, dass ich noch nicht so richtig angekommen bin. Wenn mein Freund nach einem Wochenendbesuch wieder fährt, fühle ich mich ziemlich verlassen, obwohl ich weiß, dass er wiederkommt. Ich habe einfach zu viel Zeit zum Nachdenken. Ich wollte mich zwar nie der Personengruppe zuordnen, die den ganzen Tag den Fernseher laufen hat, um sich nicht allein zu fühlen, aber irgendwie ist es schon ein bisschen zu einem Ritual geworden, abends vor dem Schlafen noch eine Serie zu schauen. Alles in allem brauche ich wohl noch etwas, um mich in der neuen Wohnung wirklich zu Hause zu fühlen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  May 11, 2016
Autor: Hannah
Rubrik: studium
May 11, 2016

Studentenleben live

Chiapas und Oaxaca, Mexico

Ursprünglich wollte ich eigentlich nicht nach San Christóbal de las Casas fahren. Ich war vor drei Jahren schon einmal dort und hatte die Stadt in nicht so guter Erinnerung. Der gesammte Bundesstaat Chiapas ist relativ arm, wodurch ich mich teilweise ziemlich unwohl fühlte.

Da man jedoch nur dort gewachste Fäden kaufen kann, die ich zum Knüpfen bestimmter Bändchen brauche, fuhren wir doch hin. Diesmal gefiel es mir viel besser. Unser Hostel war super und wir unternahmen viele touristische Dinge:

Wir besuchten ein traditionelles Dorf in der Nähe und fuhren zum Canón del Sumidero – ein Fluss, der sich über die Jahrtausende bis zu 1.000 Meter tief in den Stein gefressen hat. Hier kann man bei einer Bootsfahrt die beeindruckende Landschaft bestaunen: Es gibt Kakteen, viele Vogelarten und sogar Krokodile! Natürlich erkundeten wir auch San Christóbal selbst. Es gibt hier mehrere tolle Märkte und ein sehr interessantes Museum über traditionelle Medizin.

Dann ging es weiter nach Oaxaca de Juárez, der Hauptstadt des Bundesstaates Oaxaca. Sechs Stunden brauchten wir mit dem Kleinbus dorthin und die Fahrt war alles andere als angenehm. Zwischen dem Meer und Oaxaca de Juárez liegen nämlich hohe Berge, sodass es ständig bergauf und bergab ging. Ziemlich erschöpft kamen wir schließlich an und fanden zum Glück noch ein Hostel mit drei freien Betten. Zusammen mit gefühlt 1.000 mexikanischen Touristen haben wir die Stadt dann erkundet, sind in ein Nachbardorf zu einem Markt gefahren und haben Monte Albán besucht, die ehemalige Hauptstadt der Zapoteken, die als religiöses Zentrum fungierte.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  May 10, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
May 10, 2016