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Studentenleben live

Unnützes Fachwissen

Kennt ihr das, wenn ihr zwar an der Uni mit Fachwissen überhäuft werdet, doch von den einfachen Dingen keinen Plan habt? So erging es einer Freundin und mir diese Woche.

Wir besuchten in den letzten Semesterferien ein Blockseminar, das sich „Informationskompetenzen der Zentralen Universitätsbibliothek Würzburg“ nannte. Es befasste sich mit den verschiedenen Katalogen und Dokumenttypen, die die Bibliothek und Fernleihen zur Verfügung stellen.

Um die ersten Fachbücher auszuleihen, sollte uns dieses Know-how bald zunutze werden. Wir müssen nämlich einen Vortrag im Bereich Sprachheilkunde mit ausgewählten Büchern der Unibibliothek ausarbeiten. Siegessicher und motiviert standen wir nun in dem dreistöckigen Gebäude, in der Hand unsere langen Zahl- und Buchstabenreihen, wo wir das Buch finden würden. Wie in einem endlosen Labyrinth tasteten wir uns durch die Gänge. Nach einer schier endlosen Suche hatten wir die gesuchte Lektüre endlich in der Hand. Uff, jetzt sollte das Schwierigste gemeistert sein, dachten wir und gingen zum Kopierer, um die gewünschten Seiten auszudrucken.

So einfach, wie wir uns das vorstellten, lief es dann aber nicht. Die ersten 10 Cent gingen für einen aus Versehen gedruckte A3-Seite drauf, die nächsten für eine abgeschnittene Kopie und es folgten weitere Euros, bis wir es schafften, einen beidseitig bedruckten Auszug der Seiten in den Händen zu halten.

Es stellte sich uns also die Frage: Was hat uns denn dieses enorme Fachwissen über die Unibibliothek gebracht, wenn wir nicht einmal in der Lage sind, das Buch auch praktisch zu finden oder den Kopierer zu bedienen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 25, 2016

Studentenleben live

Suche nach einem Praktikumsplatz

Wie deprimierend. Ich hatte mich für ein Praktikum in einem Umweltplanungsbüro in Nürnberg beworben. Ein Sommerpraktikum, von dem ich mir erhoffte, in der Szene der Umweltfacharbeiter in Nürnberg Fuß zu fassen und vielleicht auch meine Masterarbeit im Betrieb schreiben zu können. Doch ich erhielt eine Absage und war ziemlich enttäuscht, dass sie mich nicht mal für ein Praktikum haben wollen. Scheinbar war ich doch nicht die einzige Bewerberin gewesen.
Währenddessen habe ich aber über unsere Gemeinde einen Landschaftsplaner kennengelernt, der einen Katzensprung von unserer Wohnung entfernt in einem Planungsbüro arbeitet. Das Büro befasst sich hauptsächlich mit Stadtplanung, was eigentlich nicht zu meinem Arbeitsbereich gehört. Ich bin aber sehr froh, dass ich über einen persönlichen Kontakt überhaupt auf das Büro aufmerksam geworden bin und habe mich kurzer Hand auch dort um ein Praktikum beworben – auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, als wäre es der richtige Ort für eine Geoökologin wie mich. In zehn Tagen werde ich mich dort vorstellen. Ich hoffe, dass es diesmal klappt und ich nicht wieder eine Absage kassieren muss.

Schließlich wäre es genial, nach dem ständigen Pendeln an einem Ort direkt ums Eck arbeiten zu können.

Auch freue ich mich darauf, endlich überhaupt arbeiten zu können. Gerade quäle ich mich durch die Uni und träume davon, einfach schon einen Job zu haben und das Studium zu beenden. Immer wieder durchstöbere ich die Stellenanzeigen im Raum Nürnberg nach Möglichkeiten für mich. Wirklich fündig werde ich aber nicht. Der Berufseinstieg als Geoökologin ist gar nicht so einfach, wie es scheint.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
May 25, 2016

Studentenleben live

Neue Vorschriften

Eigentlich müsste man doch nach mehreren Hausarbeiten verstanden haben, wie es geht, oder? Schließlich sollte sich bei allem irgendwann eine gewisse Routine einstellen. Von der bin ich allerdings meilenweit entfernt. Das liegt unter anderem daran, dass ich meine bisherigen Hausarbeiten alle in Geschichte geschrieben habe. Dort konnte ich die Harvard-Zitierweise benutzen – ohne alles in Fußnoten angeben zu müssen – und wusste ungefähr, was in meinem Exposé stehen musste, um den Professor zufrieden zu stellen.

In Literaturwissenschaften soll ich aber auf einmal Fußnoten setzen und zudem eine andere Zitierweise benutzen, die ich gar nicht gewohnt bin. Dadurch dauert natürlich alles doppelt so lange. Und dann ist da auch noch die Sache mit dem Exposé: In Geschichte weiß ich inzwischen relativ genau, was von mir erwartet wird. In Literaturwissenschaften habe ich mir erst einmal ein Beispielexposé durchgelesen und da ist alles anders.

Irgendwie mache ich mir bei diesen Startschwierigkeiten dann doch so meine Gedanken, schließlich muss ich in knapp einem Jahr die Bachelorarbeit schreiben und statt fünfzehn bis zwanzig Seiten sind dann mal locker 40 Seiten fällig! Aber da ich diese in Geschichte, meinem Schwerpunktfach, schreiben werde, sollte ich mir vielleicht nicht allzu viele Sorgen machen.

Aber ein bisschen Nervosität ist wohl überall dabei und das ist eigentlich auch gut so.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  May 23, 2016
Autor: Nele
Rubrik: studium
May 23, 2016