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Studentenleben live

Master oder nicht?

Was macht man mit einem Bachelor of Arts im Fach Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte? Nochmal eine Ausbildung in einem bodenständigeren Beruf, wie zum Beispiel Bäcker, Gärtner oder Koch? Ich spiele wirklich mit dem Gedanken eine Ausbildung zu machen, der Lehrplan der Berufsschule für Köche hier sieht ganz interessant aus: Getränkekunde, Arbeiten im Service und so weiter.

Andererseits gäbe es da noch diverse Masterstudiengänge, die mich interessieren würden. Kriminologie und Gewaltforschung an der Universität in Regensburg zum Beispiel. Ein Mix aus verschiedenen Disziplinen, doch genau das ist ja das Problem, wenn man sich nicht eindeutig in Schubladen einordnen lässt: Ich liebe sowohl handwerkliches Arbeiten, weil man etwas erschaffen kann und das Resultat gleich vorliegt. Auf der anderen Seite finde ich Gedankenwelten und Theorien faszinierend. Wenn ich keine ausgewogene Kombination von Theorie und Praxis habe, werde ich unzufrieden. Leider ist unser Ausbildungssystem aber in der Regel so aufgebaut. Ich muss mich für das eine oder andere entscheiden. Ausbildung zum Koch? Mehr Praxis, weniger Theorie. Master an der Universität? Mehr Theorie, aber weniger Praxis.

Ein weiteres Problem bei einem körperlich anstrengenden Beruf wäre da noch das Älterwerden. Wenn ich mir vorstelle, dass ich als Köchin mit sechzig Jahren noch bis in die Nacht körperlich hart arbeiten muss, dann weiß ich nicht, ob mir das gefällt. Mal sehen, für was ich mich nun letztendlich entscheide.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  May 30, 2016
Autor: Nele
Rubrik: studium
May 30, 2016

Studentenleben live

Der Rhein brennt…

… zumindest war das die Hoffnung eines Unikumpels, der fragte, ob denn bei „Rhein in Flammen“ tatsächlich das Wasser in Brand gesteckt würde. Das ist natürlich nicht der Fall. „Rhein in Flammen“ ist eine jährlich stattfinde Veranstaltung, bei der an verschiedenen Stellen entlang des Rheins Feuerwerke gezündet werden, deren Lichter sich im Fluss spiegeln und ihn aussehen lassen, als würde er in Flammen stehen. Nachdem ich in den letzten Jahren schon mehrmals überlegt hatte, mir das Spektakel anzusehen, kam dieses Jahr endlich nichts dazwischen.

Neben dem Feuerwerk gehört zu „Rhein in Flammen“ vor allem ein riesiges Volksfest mit einer Essensbude neben der anderen und Jahrmarktattraktionen, wie einem großen Riesenrad, Autoscooter und sogar Bungee-Jumping, dazu noch mehrere Bühnen mit Musikbands. Die gesamten Rheinauen waren rappelvoll mit Menschen und ich brauchte eine halbe Stunde bis zum ausgemachten Treffpunkt und anschließend noch einmal eine Viertelstunde, bis ich meine Freunde gefunden hatte.

Dann machten wir einen Rundgang über die gesamte Kirmes, auf der Suche nach möglichst günstigem, möglichst leckerem Essen und setzten uns anschließend an den Rhein, da eine Unifreundin meinte, dort könne man genauso gut das Feuerwerk anschauen.

Leider hatte sie mit ihrer Vermutung nicht ganz recht, denn angesichts einiger Bäume konnten wir nur einen Teil des Feuerwerks sehen. Trotzdem war „Rhein in Flammen“ meiner Meinung nach wirklich gelungen und ich werde nächstes Jahr sicher wieder hingehen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  May 26, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
May 26, 2016

Studentenleben live

Das Ende meiner Mexikoreise

Nachdem wir schon vier Wochen in den USA und Mexiko unterwegs gewesen waren, kamen wir endlich nach Mexiko-Stadt. Hier habe ich vor drei Jahren für ein gutes halbes Jahr gelebt und habe dadurch natürlich einige Freunde dort. Wir kamen bei einer Freundin meines Freundes unter, bei der zur selben Zeit noch viele weitere Bekannte wohnten. Wir waren also eine riesige Gruppe, die sich teilweise auf Spanisch und Englisch verständigte. Es war super witzig und gemeinsam erkundeten wir die Stadt. Wir besuchten zum Beispiel das Zentrum und besichtigten Santo Domingo, einer sehr schönen Kirche. Zu anderen Ausflügen, wie zum Beispiel die Fahrt zu den Pyramiden, bin ich nicht mitgekommen, denn dort war ich früher schon oft. Ich habe die Zeit lieber genutzt, um Freunde zu treffen.

Nach ein paar Tagen in Mexiko-Stadt bin ich mit meinem Freund dann nach Guadalajara gefahren. Dort sind wir über Kunsthandwerksmärkte geschlendert, haben ein wunderbares Kunstmuseum angesehen und in Cafés frische Fruchtsäfte getrunken. Guadalajara wirkt wie eine kleinere Ausgabe von Mexiko-Stadt. Deswegen finden es viele Menschen hässlich, aber mir hat es dort wirklich gut gefallen. Wir haben ein paar Ausflüge gemacht: Zum Beispiel sind wir einmal Richtung Tequila gefahren und haben uns die Tequilafabrik „Herradura“ angesehen. An einem anderen Tag sind wir zum „lago de Chapala“ – dem größten See Mexikos – gefahren.

Die letzten Tage in Mexiko haben wir dann wieder in Mexiko-Stadt verbracht, bevor wir nach Hause geflogen sind. Es war sehr seltsam, aus dem fast immer sonnigen Mexiko in ein verregnetes Deutschland zurückzukehren.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
May 25, 2016