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Studentenleben live

Das Ende meiner Mexikoreise

Nachdem wir schon vier Wochen in den USA und Mexiko unterwegs gewesen waren, kamen wir endlich nach Mexiko-Stadt. Hier habe ich vor drei Jahren für ein gutes halbes Jahr gelebt und habe dadurch natürlich einige Freunde dort. Wir kamen bei einer Freundin meines Freundes unter, bei der zur selben Zeit noch viele weitere Bekannte wohnten. Wir waren also eine riesige Gruppe, die sich teilweise auf Spanisch und Englisch verständigte. Es war super witzig und gemeinsam erkundeten wir die Stadt. Wir besuchten zum Beispiel das Zentrum und besichtigten Santo Domingo, einer sehr schönen Kirche. Zu anderen Ausflügen, wie zum Beispiel die Fahrt zu den Pyramiden, bin ich nicht mitgekommen, denn dort war ich früher schon oft. Ich habe die Zeit lieber genutzt, um Freunde zu treffen.

Nach ein paar Tagen in Mexiko-Stadt bin ich mit meinem Freund dann nach Guadalajara gefahren. Dort sind wir über Kunsthandwerksmärkte geschlendert, haben ein wunderbares Kunstmuseum angesehen und in Cafés frische Fruchtsäfte getrunken. Guadalajara wirkt wie eine kleinere Ausgabe von Mexiko-Stadt. Deswegen finden es viele Menschen hässlich, aber mir hat es dort wirklich gut gefallen. Wir haben ein paar Ausflüge gemacht: Zum Beispiel sind wir einmal Richtung Tequila gefahren und haben uns die Tequilafabrik „Herradura“ angesehen. An einem anderen Tag sind wir zum „lago de Chapala“ – dem größten See Mexikos – gefahren.

Die letzten Tage in Mexiko haben wir dann wieder in Mexiko-Stadt verbracht, bevor wir nach Hause geflogen sind. Es war sehr seltsam, aus dem fast immer sonnigen Mexiko in ein verregnetes Deutschland zurückzukehren.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
May 25, 2016

Studentenleben live

Unnützes Fachwissen

Kennt ihr das, wenn ihr zwar an der Uni mit Fachwissen überhäuft werdet, doch von den einfachen Dingen keinen Plan habt? So erging es einer Freundin und mir diese Woche.

Wir besuchten in den letzten Semesterferien ein Blockseminar, das sich „Informationskompetenzen der Zentralen Universitätsbibliothek Würzburg“ nannte. Es befasste sich mit den verschiedenen Katalogen und Dokumenttypen, die die Bibliothek und Fernleihen zur Verfügung stellen.

Um die ersten Fachbücher auszuleihen, sollte uns dieses Know-how bald zunutze werden. Wir müssen nämlich einen Vortrag im Bereich Sprachheilkunde mit ausgewählten Büchern der Unibibliothek ausarbeiten. Siegessicher und motiviert standen wir nun in dem dreistöckigen Gebäude, in der Hand unsere langen Zahl- und Buchstabenreihen, wo wir das Buch finden würden. Wie in einem endlosen Labyrinth tasteten wir uns durch die Gänge. Nach einer schier endlosen Suche hatten wir die gesuchte Lektüre endlich in der Hand. Uff, jetzt sollte das Schwierigste gemeistert sein, dachten wir und gingen zum Kopierer, um die gewünschten Seiten auszudrucken.

So einfach, wie wir uns das vorstellten, lief es dann aber nicht. Die ersten 10 Cent gingen für einen aus Versehen gedruckte A3-Seite drauf, die nächsten für eine abgeschnittene Kopie und es folgten weitere Euros, bis wir es schafften, einen beidseitig bedruckten Auszug der Seiten in den Händen zu halten.

Es stellte sich uns also die Frage: Was hat uns denn dieses enorme Fachwissen über die Unibibliothek gebracht, wenn wir nicht einmal in der Lage sind, das Buch auch praktisch zu finden oder den Kopierer zu bedienen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 25, 2016

Studentenleben live

Suche nach einem Praktikumsplatz

Wie deprimierend. Ich hatte mich für ein Praktikum in einem Umweltplanungsbüro in Nürnberg beworben. Ein Sommerpraktikum, von dem ich mir erhoffte, in der Szene der Umweltfacharbeiter in Nürnberg Fuß zu fassen und vielleicht auch meine Masterarbeit im Betrieb schreiben zu können. Doch ich erhielt eine Absage und war ziemlich enttäuscht, dass sie mich nicht mal für ein Praktikum haben wollen. Scheinbar war ich doch nicht die einzige Bewerberin gewesen.
Währenddessen habe ich aber über unsere Gemeinde einen Landschaftsplaner kennengelernt, der einen Katzensprung von unserer Wohnung entfernt in einem Planungsbüro arbeitet. Das Büro befasst sich hauptsächlich mit Stadtplanung, was eigentlich nicht zu meinem Arbeitsbereich gehört. Ich bin aber sehr froh, dass ich über einen persönlichen Kontakt überhaupt auf das Büro aufmerksam geworden bin und habe mich kurzer Hand auch dort um ein Praktikum beworben – auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, als wäre es der richtige Ort für eine Geoökologin wie mich. In zehn Tagen werde ich mich dort vorstellen. Ich hoffe, dass es diesmal klappt und ich nicht wieder eine Absage kassieren muss.

Schließlich wäre es genial, nach dem ständigen Pendeln an einem Ort direkt ums Eck arbeiten zu können.

Auch freue ich mich darauf, endlich überhaupt arbeiten zu können. Gerade quäle ich mich durch die Uni und träume davon, einfach schon einen Job zu haben und das Studium zu beenden. Immer wieder durchstöbere ich die Stellenanzeigen im Raum Nürnberg nach Möglichkeiten für mich. Wirklich fündig werde ich aber nicht. Der Berufseinstieg als Geoökologin ist gar nicht so einfach, wie es scheint.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
May 25, 2016