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Studentenleben live

Der Rhein brennt…

… zumindest war das die Hoffnung eines Unikumpels, der fragte, ob denn bei „Rhein in Flammen“ tatsächlich das Wasser in Brand gesteckt würde. Das ist natürlich nicht der Fall. „Rhein in Flammen“ ist eine jährlich stattfinde Veranstaltung, bei der an verschiedenen Stellen entlang des Rheins Feuerwerke gezündet werden, deren Lichter sich im Fluss spiegeln und ihn aussehen lassen, als würde er in Flammen stehen. Nachdem ich in den letzten Jahren schon mehrmals überlegt hatte, mir das Spektakel anzusehen, kam dieses Jahr endlich nichts dazwischen.

Neben dem Feuerwerk gehört zu „Rhein in Flammen“ vor allem ein riesiges Volksfest mit einer Essensbude neben der anderen und Jahrmarktattraktionen, wie einem großen Riesenrad, Autoscooter und sogar Bungee-Jumping, dazu noch mehrere Bühnen mit Musikbands. Die gesamten Rheinauen waren rappelvoll mit Menschen und ich brauchte eine halbe Stunde bis zum ausgemachten Treffpunkt und anschließend noch einmal eine Viertelstunde, bis ich meine Freunde gefunden hatte.

Dann machten wir einen Rundgang über die gesamte Kirmes, auf der Suche nach möglichst günstigem, möglichst leckerem Essen und setzten uns anschließend an den Rhein, da eine Unifreundin meinte, dort könne man genauso gut das Feuerwerk anschauen.

Leider hatte sie mit ihrer Vermutung nicht ganz recht, denn angesichts einiger Bäume konnten wir nur einen Teil des Feuerwerks sehen. Trotzdem war „Rhein in Flammen“ meiner Meinung nach wirklich gelungen und ich werde nächstes Jahr sicher wieder hingehen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  May 26, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
May 26, 2016

Studentenleben live

Das Ende meiner Mexikoreise

Nachdem wir schon vier Wochen in den USA und Mexiko unterwegs gewesen waren, kamen wir endlich nach Mexiko-Stadt. Hier habe ich vor drei Jahren für ein gutes halbes Jahr gelebt und habe dadurch natürlich einige Freunde dort. Wir kamen bei einer Freundin meines Freundes unter, bei der zur selben Zeit noch viele weitere Bekannte wohnten. Wir waren also eine riesige Gruppe, die sich teilweise auf Spanisch und Englisch verständigte. Es war super witzig und gemeinsam erkundeten wir die Stadt. Wir besuchten zum Beispiel das Zentrum und besichtigten Santo Domingo, einer sehr schönen Kirche. Zu anderen Ausflügen, wie zum Beispiel die Fahrt zu den Pyramiden, bin ich nicht mitgekommen, denn dort war ich früher schon oft. Ich habe die Zeit lieber genutzt, um Freunde zu treffen.

Nach ein paar Tagen in Mexiko-Stadt bin ich mit meinem Freund dann nach Guadalajara gefahren. Dort sind wir über Kunsthandwerksmärkte geschlendert, haben ein wunderbares Kunstmuseum angesehen und in Cafés frische Fruchtsäfte getrunken. Guadalajara wirkt wie eine kleinere Ausgabe von Mexiko-Stadt. Deswegen finden es viele Menschen hässlich, aber mir hat es dort wirklich gut gefallen. Wir haben ein paar Ausflüge gemacht: Zum Beispiel sind wir einmal Richtung Tequila gefahren und haben uns die Tequilafabrik „Herradura“ angesehen. An einem anderen Tag sind wir zum „lago de Chapala“ – dem größten See Mexikos – gefahren.

Die letzten Tage in Mexiko haben wir dann wieder in Mexiko-Stadt verbracht, bevor wir nach Hause geflogen sind. Es war sehr seltsam, aus dem fast immer sonnigen Mexiko in ein verregnetes Deutschland zurückzukehren.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
May 25, 2016

Studentenleben live

Unnützes Fachwissen

Kennt ihr das, wenn ihr zwar an der Uni mit Fachwissen überhäuft werdet, doch von den einfachen Dingen keinen Plan habt? So erging es einer Freundin und mir diese Woche.

Wir besuchten in den letzten Semesterferien ein Blockseminar, das sich „Informationskompetenzen der Zentralen Universitätsbibliothek Würzburg“ nannte. Es befasste sich mit den verschiedenen Katalogen und Dokumenttypen, die die Bibliothek und Fernleihen zur Verfügung stellen.

Um die ersten Fachbücher auszuleihen, sollte uns dieses Know-how bald zunutze werden. Wir müssen nämlich einen Vortrag im Bereich Sprachheilkunde mit ausgewählten Büchern der Unibibliothek ausarbeiten. Siegessicher und motiviert standen wir nun in dem dreistöckigen Gebäude, in der Hand unsere langen Zahl- und Buchstabenreihen, wo wir das Buch finden würden. Wie in einem endlosen Labyrinth tasteten wir uns durch die Gänge. Nach einer schier endlosen Suche hatten wir die gesuchte Lektüre endlich in der Hand. Uff, jetzt sollte das Schwierigste gemeistert sein, dachten wir und gingen zum Kopierer, um die gewünschten Seiten auszudrucken.

So einfach, wie wir uns das vorstellten, lief es dann aber nicht. Die ersten 10 Cent gingen für einen aus Versehen gedruckte A3-Seite drauf, die nächsten für eine abgeschnittene Kopie und es folgten weitere Euros, bis wir es schafften, einen beidseitig bedruckten Auszug der Seiten in den Händen zu halten.

Es stellte sich uns also die Frage: Was hat uns denn dieses enorme Fachwissen über die Unibibliothek gebracht, wenn wir nicht einmal in der Lage sind, das Buch auch praktisch zu finden oder den Kopierer zu bedienen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 25, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 25, 2016