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Studentenleben live

Master oder nicht?

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

30.05.2016

Was macht man mit einem Bachelor of Arts im Fach Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte? Nochmal eine Ausbildung in einem bodenständigeren Beruf, wie zum Beispiel Bäcker, Gärtner oder Koch? Ich spiele wirklich mit dem Gedanken eine Ausbildung zu machen, der Lehrplan der Berufsschule für Köche hier sieht ganz interessant aus: Getränkekunde, Arbeiten im Service und so weiter.

Andererseits gäbe es da noch diverse Masterstudiengänge, die mich interessieren würden. Kriminologie und Gewaltforschung an der Universität in Regensburg zum Beispiel. Ein Mix aus verschiedenen Disziplinen, doch genau das ist ja das Problem, wenn man sich nicht eindeutig in Schubladen einordnen lässt: Ich liebe sowohl handwerkliches Arbeiten, weil man etwas erschaffen kann und das Resultat gleich vorliegt. Auf der anderen Seite finde ich Gedankenwelten und Theorien faszinierend. Wenn ich keine ausgewogene Kombination von Theorie und Praxis habe, werde ich unzufrieden. Leider ist unser Ausbildungssystem aber in der Regel so aufgebaut. Ich muss mich für das eine oder andere entscheiden. Ausbildung zum Koch? Mehr Praxis, weniger Theorie. Master an der Universität? Mehr Theorie, aber weniger Praxis.

Ein weiteres Problem bei einem körperlich anstrengenden Beruf wäre da noch das Älterwerden. Wenn ich mir vorstelle, dass ich als Köchin mit sechzig Jahren noch bis in die Nacht körperlich hart arbeiten muss, dann weiß ich nicht, ob mir das gefällt. Mal sehen, für was ich mich nun letztendlich entscheide.

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