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Studentenleben live

Gesucht und gefunden

Mit großen Schritten nähere ich mich dem Zeitpunkt, an dem ich aus meiner Wohnung, die ich zur Zwischenmiete bezogen hatte, ausziehen muss. Es hieß also, eine neue Bleibe zu finden, die am besten genauso günstig, genauso groß und genauso zentral gelegen ist.
Nach meiner ersten WG-Besichtigung war ich aber schon ziemlich skeptisch. Das Zimmer war zwar groß, aber etwas zu teuer für meinen Geschmack und etwas zu weit vom Zentrum entfernt. Dazu kam, dass meine potenziellen Mitbewohnerinnen zwar nett waren, aber der Funke irgendwie nicht so richtig übersprang. Letztendlich bekam ich eine Absage und war ziemlich froh darüber. Ich wollte nämlich auf gar keinen Fall in eine Zweck-WG, dann lieber alleine. Demnach suchte ich auch nach Wohnungen für eine Person. Das Problem daran war meistens der Preis, denn so günstig, wie ich derzeit wohne, bekommt man höchstens im Wohnheim ein Zimmer und da sind die Plätze knapp bemessen.
Dann hatte ich ein ziemlich spontanes Vorstellungsgespräch für eine Dreier-WG-Neugründung, die mir auf den ersten Blick nicht so zusagte. Ich ging trotzdem hin und bin im Nachhinein unglaublich froh über diese Entscheidung. Nach der obligatorischen Wohnungsbesichtigung (gutes Zimmer, bezahlbar, schöne Gegend) saßen meine potenzielle neue Mitbewohnerin und ich auf dem Balkon und unterhielten uns über alles Mögliche, sodass ich beim Blick auf die Uhr vollkommen verblüfft merkte, dass schon eine Stunde vergangen war. Auf dem Rückweg beschloss ich, dass es sich für die WG lohnen würde, den etwas längeren Weg zur Uni in Kauf zu nehmen. Und am nächsten Tag kam die Zusage!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jun 29, 2016

Studentenleben live

Bratwurst oder Tofu?

In meinem letzten Blog habe ich bereits davon erzählt, wie ich zur Vegetarierin wurde. Und das war gar keine so große Umstellung. Je mehr ich mich jedoch mit dem Thema Ernährung beschäftigte, desto häufiger kam ich mit Veganismus in Berührung. Ich schaute mir Videos im Internet an, las diverse vegane Blogs und unterhielt mich öfter mit einer Bekannten, die sich schon seit längerer Zeit vegan ernährt. Ich begann darüber nachzudenken, ob das auch für mich infrage käme. Zuerst erschien es mir schlicht zu kompliziert und zu extrem, auf sämtliche tierische Produkte zu verzichten. Allerdings leben rund 900.000 Menschen in Deutschland vegan. Irgendwie scheint dieser Lebensstil also doch ganz gut umsetzbar zu sein. Bevor ich mich aber vollständig dazu entschied, Veganerin zu werden, wollte ich mich zunächst umfangreich über eventuelle gesundheitliche Risiken informieren. Ein mir bekanntes Vorurteil war beispielsweise die mangelhafte Versorgung mit Proteinen bei einer rein pflanzlichen Ernährung. Tatsächlich reicht der Verzehr von beispielsweise Hülsenfrüchten, vollwertigem Getreide, Sojaprodukten und so weiter aber aus, um den täglichen Bedarf daran zu decken.
Natürlich ist es richtig, dass man sich wohl mehr Gedanken um die Zusammensetzung seiner Nahrung machen muss als vielleicht bei anderen Ernährungsformen. Allerdings hat dies auch den Vorteil, dass ich nun wesentlich besser über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe Bescheid weiß.

Autor: Bille  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2016
Autor: Bille
Rubrik: studium
Jun 29, 2016

Studentenleben live

Sein oder nicht sein?

Nein, ich schreibe keine Arbeit über Shakespeare. Würde ich aber gerade gerne. Denn der Roman „Die Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe geht mir eigentlich nur noch auf die Nerven. Aber jetzt ist es zu spät, um mein Hausarbeitsthema nochmal zu ändern.
Obwohl ich den Roman nicht durch die kulturelle Brille einer Europäerin aus dem 21. Jahrhundert betrachten sollte, ist es doch amüsant, einen Roman, der Anfang des 19. Jahrhunderts veröffentlicht wurde, aus moderner Sicht zu interpretieren. „Die Wahlverwandtschaften“ beschäftigt sich mit einer Vierecksbeziehung, Ehebruch und dem Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernunft. Die Liebe einer Frau wird hier daran erkannt, dass ihre Handschrift urplötzlich der des geliebten Mannes ähnelt. Ich muss zugeben, dass ich an dieser Stelle vor Lachen sogar Tränen in den Augen hatte.
Die Fachliteratur zum Roman ist dann aber nicht ganz so amüsant. Mitunter frage ich mich da, ob ich ein Buch in meiner Muttersprache lese, weil ich oft nur Bahnhof verstehe.
Mein Exposé muss ich bis Ende kommenden Monats abgeben. Dann müssen das Hausarbeitsthema und der Aufbau definitiv stehen. Ich bin allerdings noch meilenweit davon entfernt, und das, obwohl ich mich seit fast zwei Monaten mit dem Thema beschäftige. Dass da irgendwann die Motivation nachlässt und durch leise Panik ersetzt wird, ist zwar normal, jedoch nicht sonderlich hilfreich.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jun 27, 2016
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jun 27, 2016