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Studentenleben live

Was würde ich meinem Ersti-Ich sagen?

Wenn ich die Möglichkeit hätte, in eine Zeitreisemaschine zu hüpfen und zum Oktober 2015 zurückzukehren, was würde ich mir selber sagen? Dieser Gedanke kam mir neulich nachts, als ich in meinem Bett lag und die vergangenen Monate Revue passieren ließ. Einige Dinge würde ich nun sicher anders machen:
Zuerst würde ich den Vorlesungsstoff nicht nur am Wochenende nachholen. Außerdem weiß ich mittlerweile, dass, wenn andere sagen, sie haben im ersten Semester nichts gelernt, das noch lange nicht bedeutet, dass ich auch nichts lernen muss. Und ich würde mich daran erinnern, dass alle anderen auch neu hier sind und am Anfang nicht so recht wissen, was sie tun sollen.
Es gibt aber auch einige Dinge, die ich wieder genauso machen würde. Ich habe in diesen zwei Semestern in Heidelberg so Vieles erfahren und erleben dürfen. Das Beste sind die Freundschaften, die ich geschlossen habe. Zudem habe ich akzeptiert, dass mir Jura nicht liegt. Auch den Gedanken, dass ich nur mit einem Abschluss in Medizin, Jura oder BWL erfolgreich ins Berufsleben starten kann, habe ich verworfen. Was bringt mir der Abschluss, wenn ich ohne Leidenschaft studiere und sich das auch in den Noten wiederspiegelt? Ich bin für meine Erfahrungen dankbar und glücklich, nun einen Neustart hinlegen zu können.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jul 7, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Jul 7, 2016

Studentenleben live

Master-Stammtisch

Vor kurzem fand der sogenannte Master-Stammtisch statt. Da wir nur zwölf Studierende sind, freute ich mich darauf, die anderen besser kennenzulernen. In den universitären Veranstaltungen laufen wir uns nämlich nicht so oft über den Weg. Wir waren mit unserem Studienkoordinator in einem schönen Biergarten direkt neben dem Magdeburger Dom. Neben organisatorischen Fragen haben wir über philosophische Filme und Bücher gesprochen.
So verging der Abend und drohte, gegen Mitternacht zu Ende zu gehen. Doch dann schlug eine Kommilitonin vor, noch an die Elbe zu gehen. Ihr müsst wissen, in Magdeburg befinden sich einige architektonisch interessante Brücken, die über die Elbe führen. So auch die Hubbbrücke, ein industriell anmutendes Bauwerk, das von einer Künstlerinitiative vor dem Abriss bewahrt wurde. Ursprünglich war es eine Eisenbahnbrücke, nun ist es ein beliebter Treffpunkt an Sommerabenden. Über Treppen gelangt man die bestimmt 15 Meter hohen Brückenträger hinauf. Überall waren Löcher im Boden und Spinnen, dennoch machten wir es uns bequem und ließen unsere Füße unter dem Geländer durchbaumeln. Und so saßen wir über der Elbe, vor uns der Mond, darunter dessen Spiegelung und links davon der Albinmüller-Turm, Magdeburgs Wahrzeichen, dessen gläserne Spitze in der Nacht leuchtet. Aus dieser Perspektive zeigte Magdeburg sich als eine wirklich schöne, fast magische Stadt.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Jul 6, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Jul 6, 2016

Studentenleben live

Next, please!

Nachdem ich mich für die WG entschieden hatte, machten meine neue Mitbewohnerin und ich uns auf die Suche nach Mitbewohner Nummer drei. Doch es war gar nicht so leicht, jemanden zu finden, bei dem wir beide das Gefühl hatten, dass es gut passen könnte. Die ersten beiden Mädchen, die sich für das Zimmer interessierten, waren uns zu ruhig. Ich hatte die Befürchtung, dass sie bei zwei Quasselstrippen wie wir es sind ein bisschen untergehen würden. Einem Jungen, den wir beide ziemlich cool fanden, sagten wir schon einmal zu, obwohl er noch ein paar Besichtigungen vor sich hatte. Er hat dann eine WG gefunden, die näher an seinem Arbeitsplatz liegt. Vier Bewerber antworteten nicht auf unsere Einladungsmails und drei Bewerber erschienen gar nicht erst zum Besichtigungstermin.
Wir waren kurz vorm Verzweifeln. Der Vermieter wollte schließlich eine Rückmeldung und der Termin für die Vertragsunterzeichnung rückte immer näher. Eine Bewerberin stand jedoch noch aus und wir hatten beschlossen, sollte es diesmal auch nichts werden, einem der zwei ruhigen Mädchen zuzusagen, auch wenn mir der Gedanke daran ein bisschen Bauchschmerzen bereitete.
Dann kam die letzte Bewerberin. Wir saßen in meinem zukünftigen Zimmer auf dem Fußboden und unterhielten uns mit der potenziellen Mitbewohnerin, die ziemlich cool zu sein schien, darüber waren wir uns schnell einig. Mittlerweile ist der Vertrag unterschrieben und unsere Mädels-WG komplett. Ich bin gespannt, wie sich das Zusammenleben gestaltet!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 5, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 5, 2016