interaktiv

Studentenleben live

Einmal Holland und wieder zurück

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

08.07.2016

Ich hatte fest vor, dieses Semester früher mit dem Lernen anzufangen. Doch wie immer schob ich es so lange wie möglich vor mir her. Es gab einfach viel zu viele Dinge, die ich unternehmen konnte und die viel mehr Spaß machten als Karteikarten zu schreiben.
In den vergangenen Wochen war ich daher auf einer Uniparty, auf dem Geburtstag einer Freundin, bei Poetry Slams, habe mir die EM-Spiele angeschaut, mich mit meiner Schwester getroffen und vieles mehr.
Meine Freunde unterstützten meine Lernpläne nicht wirklich, denn statt zu lernen haben wir lieber gekocht, Filme geschaut oder uns einfach nur unterhalten.
Die verrückteste Ablenkungsaktion fand vergangene Woche statt. Mein eigentlicher Plan des Abends war es, zusammen mit Freunden zu lernen. Weil es regnete und ich in der Nähe des Mathezentrums wohne, saßen wir zu vier bei mir im Wohnzimmer, aßen Nudeln mit Spinat und unterhielten uns, bis schließlich eine fixe Idee entstand: Warum fahren wir nicht mal spontan nach Maastricht? Gesagt, getan. Nach eineinhalb Stunden Autofahrt kamen wir in der niederländischen Stadt an. Der Supermarkt, in dem wir regionale Leckereien besorgen wollten, war mittlerweile geschlossen, also liefen wir im Regen durch die Stadt und holten anschließend in einem „Nightshop“ doch noch ein paar Gummibärchen und Erdnussbutter, bevor es wieder nach Hause ging. Um kurz vor Eins kamen wir wieder in Bonn an, um dann direkt schlafen zu gehen, schließlich hatten wir am nächsten Tag Vorlesungen.
War die Aktion sinnvoll? Definitiv nicht. War es lustig? Ja, auf jeden Fall. Werden wir so etwas noch einmal machen? Hoffentlich! Aber bitte erst, wenn die Klausuren vorbei sind.

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