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Studentenleben live

Bye, bye Fachschaft?

Ein gutes Jahr lang habe ich mit meinen Kommilitonen in unseren Fachschafts-Sitzungen diskutiert, Feste und Filmabende organisiert und über den neusten Klatsch und Tratsch aus dem Institut gesprochen. Nun neigt sich diese Zeit ihrem Ende zu, denn mit meinem Uniwechsel für den Master folgt logischerweise auch der Abschied vom Fachschaftsrat (FSR).
Ich weiß noch, als ich das erste Mal an einer Sitzung teilgenommen habe. Es wirkte alles viel professioneller, als ich es erwartet hatte: Es gab eine Tagesordnung, eine Sitzungsleitung und einen Protokollanten. Dann gab es noch verschiedene Ämter für Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit, Entsandte für den Studierendenrat und den Studierendenkonvent. Mit der Zeit kam ich den Bedeutungen der einzelnen Ämter immer näher und verstand, dass so eine formelle Gestaltung der Sitzungen auch ihre Vorteile hat. Die Aufgaben können einfach viel schneller gelöst werden.
Für die Sommerferien hatte ich mich direkt für eine, wie sich im Nachhinein herausstellte, Mammutaufgabe gemeldet. Ich erklärte mich bereit, unsere Einführungsbroschüre für die Erstis neu zu gestalten. Im neuen Semester verbrachten wir dann als neu zusammengestelltes Team ein gemeinsames Wochenende in einer Jugendherberge, um uns alle besser kennenzulernen und Pläne für die nächsten zwei Semester zu schmieden. Von da an hatte ich als Zuständige für die Öffentlichkeitsarbeit jede Menge damit zu tun, Plakate zu gestalten, Veranstaltungen auf Facebook zu verbreiten und vieles mehr.
Es war wirklich eine tolle Zeit, aber wer weiß: Vielleicht lasse ich mich in Jena ja auch für die Fachschaftswahl aufstellen.

Autor: Bille  |  Rubrik: studium  |  Jul 20, 2016
Autor: Bille
Rubrik: studium
Jul 20, 2016

Studentenleben live

Fledermausexkursion

In meinem Didaktikfach Biologie besuche ich in diesem Semester den Kurs „Einheimische Tiere und Pflanzen“. Da wir die Botanik bereits abgeschlossen haben, befassen wir uns nun mit der Zoologie und demnach auch mit den Säugetieren, insbesondere mit Fledermäusen. Teil des Kurses war auch eine Exkursion. Deshalb trafen wir uns an einem Abend am Ringpark, um Fledermäuse zu beobachten.
Zuerst vermittelte unsere Dozentin uns wichtige Informationen über die nachtaktiven Tiere. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es wirklich blutsaugende Fledermäuse gibt? Allerdings leben sie nicht hier in Europa, sondern sind im Süden der USA heimisch. Sie ernähren sich tatsächlich vom Blut anderer Säugetieren oder Vögel. Hier bei uns hingegen leben überwiegend Zwergfledermäuse, die zu den kleinsten Säugern gehören.
Nach zahlreichen weiteren Informationen holte die Professorin ein Gerät aus ihrem Korb. Es war eine Art Fledermausdetektor, der die Schallwellen der Fledermäuse, die vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden können, hörbar machte. Es dröhnten also ganz verschiedene Fledermausgeräusche durch die Lautsprecher, je nachdem in welche Richtung sie das Gerät bewegte. Sie erklärte uns, dass die unterschiedlichen Geräusche auf verschiedene Fledermausarten schließen lassen, die sich im Park aufhielten, als auch schon eine Fledermaus über uns hinwegsauste. Es folgten weitere, die offenbar eine ähnliche Jagdroute verfolgten. Durch die Dunkelheit und die hellen Laternen im Park schwirrten nämlich etliche Motten herum, die ein gefundenes Fressen für die Fledermäuse sind.
Erst als es zu gewittern begann, beendeten wir die Exkursion mit einer Fragerunde und schlossen damit das Thema Fledermäuse ab.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 19, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jul 19, 2016

Studentenleben live

Aufmerksamkeitsprobleme?

Zurzeit mache ich mir viele Gedanken über Konzentrations-, Motivations- und Aufmerksamkeitsprobleme. Warum? Nun, weil ich an mir selbst erlebe, wie es mir zunehmend schwerer fällt, mich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache zu konzentrieren. Sicher denkt ihr jetzt: Das ist normal. Vielen fällt es schwer, sich aufs Schreiben einer Bachelorarbeit- oder Hausarbeit zu fokussieren. Aber genau das ist ja das Problem. Ich habe das Gefühl, dass meine Generation, die größtenteils mit den neuen Medien aufgewachsen ist oder spätestens im Teenageralter mit ihnen in Berührung kam, ihre Aufmerksamkeit nicht allzu lange bei einer Sache halten kann. Da klicke ich nur mal ganz kurz auf den Internetbrowser, weil ich was Wichtiges für meine Bachelorarbeit nachschauen will, und schon bin ich gefangen im World Wide Web der unbegrenzten Ablenkungsmöglichkeiten. Oder mein Mailordner blinkt auf. Also lieber einmal nachschauen, es könnte ja etwas Dringendes sein. Aber nein, es ist nur wieder der Newsletter von dieser Onlinepetitionsseite, wo ich einmal vor drei Jahren gegen die GEZ-Gebühren unterschrieben habe. Außerdem war ich lange nicht mehr bei Facebook. Ich scrolle durch endlose Postings über belanglosen Kram, der mich nur für ein paar Sekunden fesseln kann. Da blinkt auch schon wieder mein Mailordner auf. Oh, eine neue E-Mail! Könnte ja was Dringendes sein. „Online-Petition.org bittet um Ihre Mithilfe in der Spendensammlung für…“ Schön und gut, Geld habe ich aber selber keins. Da fällt mir ein, eigentlich könnte ich mal wieder einen Blogeintrag verfassen.

Autor: Bille  |  Rubrik: studium  |  Jul 15, 2016
Autor: Bille
Rubrik: studium
Jul 15, 2016