interaktiv

Studentenleben live

Bye, bye Fachschaft?

Autor:
Bille

Rubrik:
studium

20.07.2016

Ein gutes Jahr lang habe ich mit meinen Kommilitonen in unseren Fachschafts-Sitzungen diskutiert, Feste und Filmabende organisiert und über den neusten Klatsch und Tratsch aus dem Institut gesprochen. Nun neigt sich diese Zeit ihrem Ende zu, denn mit meinem Uniwechsel für den Master folgt logischerweise auch der Abschied vom Fachschaftsrat (FSR).
Ich weiß noch, als ich das erste Mal an einer Sitzung teilgenommen habe. Es wirkte alles viel professioneller, als ich es erwartet hatte: Es gab eine Tagesordnung, eine Sitzungsleitung und einen Protokollanten. Dann gab es noch verschiedene Ämter für Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit, Entsandte für den Studierendenrat und den Studierendenkonvent. Mit der Zeit kam ich den Bedeutungen der einzelnen Ämter immer näher und verstand, dass so eine formelle Gestaltung der Sitzungen auch ihre Vorteile hat. Die Aufgaben können einfach viel schneller gelöst werden.
Für die Sommerferien hatte ich mich direkt für eine, wie sich im Nachhinein herausstellte, Mammutaufgabe gemeldet. Ich erklärte mich bereit, unsere Einführungsbroschüre für die Erstis neu zu gestalten. Im neuen Semester verbrachten wir dann als neu zusammengestelltes Team ein gemeinsames Wochenende in einer Jugendherberge, um uns alle besser kennenzulernen und Pläne für die nächsten zwei Semester zu schmieden. Von da an hatte ich als Zuständige für die Öffentlichkeitsarbeit jede Menge damit zu tun, Plakate zu gestalten, Veranstaltungen auf Facebook zu verbreiten und vieles mehr.
Es war wirklich eine tolle Zeit, aber wer weiß: Vielleicht lasse ich mich in Jena ja auch für die Fachschaftswahl aufstellen.

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