interaktiv

Studentenleben live

WG-Wahnsinn

Autor:
Bille

Rubrik:
studium

29.07.2016

Mit meinem Uniwechsel steht mir schon wieder ein Umzug bevor. Eigentlich bin ich doch gerade erst nach Leipzig gezogen. Zumindest fühlt es sich so an. Jetzt geht der ganze Wahnsinn also wieder von vorne los? Naja, nicht so ganz. Immerhin habe ich nun schon wesentlich mehr Erfahrung in Sachen WG-Leben als zu Beginn meines Bachelorstudiums. Ich kenne mittlerweile die „wer-bringt-den-Müll-runter-Diskussion“, die Panik vor der Nebenkostenabrechnung und habe das eine oder andere zertrümmerte Küchenutensil beweint. Doch ich weiß auch, dass man sich mit der Zeit anfreundet und sogar eine Art Familienersatz füreinander sein kann.
Mit diesen ganzen Erfahrungen und Erwartungen fuhr ich vergangene Woche nach Jena, um mir eine neue Bleibe zu suchen. Viel Zeit hatte ich nicht, denn ich wollte noch am selben Tag zurück in Leipzig sein. Deswegen hatte ich über den Tag verteilt sechs Besichtigungstermine ausgemacht. Mir wurde im Vorhinein von allen Seiten nämlich mitgeteilt, wie schwer es doch sei, in Jena ein Zimmer zu finden: hohe Preise, viele Bewerber, Studierende, die die ersten Wochen im Park zelten. Wahre Horrorgeschichten bekam ich aufgetischt. Und was war dann? Die erste WG, die ich mir angeschaut habe, sagte mir genau drei Stunden später zu.
Natürlich hatte ich eine ganze Menge Glück, dass ich tatsächlich so schnell fündig geworden war. Allerdings habe ich auch gelernt, dass man sich nicht so schnell verrückt machen lassen soll.

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