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Studentenleben live

Freiheitsgefühl in Berlin

Ich fühle mich wie neugeboren seit ich in Berlin bin. Irgendwie war mir in letzter Zeit alles in Heidelberg zu klein und eng und ich hatte das Gefühl, eingesperrt zu sein. Ich habe gehofft, dass das in Berlin anders sein wird und wurde nicht enttäuscht. Ich weiß nicht, woran genau es liegt, aber ich blühe in dieser Stadt einfach auf. Die Arbeit im Büro ist fordernd und intensiv, die Menschen um mich herum inspirieren mich und abends, wenn ich durch die Straßen schlendere, fühle ich mich unendlich frei.
In Berlin wollte ich mir wieder bewusst machen, warum ich Heidelberg liebe und warum ich dort leben möchte. Momentan finde ich jedoch nur Gründe, warum ich in Berlin leben sollte. Ist es nicht Ironie, dass mir sogar die Stadtluft Berlins besser bekommt als die Landluft Heidelbergs? Aber meinen Bachelor werde ich trotzdem in Heidelberg machen. Was den Master angeht, kann ich dann ja immer noch nach Berlin kommen. Es tut mir gut, hier eine Art zweites Leben zu haben und vor allem gerade hier zu arbeiten. Genau das ist es auch, was Berlin für mich aktuell so attraktiv macht. Morgens mit einem Kaffee ins Büro zu eilen, mittags bei einem Lunch mit den Kollegen über die Arbeit zu reden – welchen Studenten tut es nicht gut, hin und wieder aus der akademischen Welt zu entfliehen? Natürlich ist die Arbeit anstrengend und oftmals falle ich abends wie tot ins Bett, aber es lohnt sich.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Aug 2, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Aug 2, 2016

Studentenleben live

Im Forschungslabor

Zu Beginn dieses Semesters habe ich angefangen, als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut zu arbeiten. Inzwischen arbeite ich schon zwei Monate ungefähr zwanzig Stunden im Monat in dem Forschungsinstitut mit. Ganz grob gesagt geht es in dem Projekt darum, wie sich das menschliche Gehirn von Schlaganfällen erholt und wie sich das auf die Bewegungsmöglichkeiten auswirkt.
Im Moment ist meine Aufgabe psychologische Tests auszuwerten und sie in eine Datenbank einzugeben, mit diesen Tests kann man zum Beispiel die Intelligenz messen oder ob jemand depressiv ist. Aber die Aufgaben ändern sich auch, denn bald wird die Datenauswertung beginnen.
Insgesamt macht mir die Arbeit viel Spaß, weil sie sehr abwechslungsreich ist und ich in verschiedene Bereiche einen Einblick erhalte. Außerdem sind meine Kollegen super nett. Während der Prüfungszeit musste ich beispielsweise gar nicht arbeiten und konnte einfach alles am vergangenen Wochenende nacharbeiten. Und wenn ich in den kommenden Wochen ein Praktikum in der forensischen Psychiatrie mache, kann ich auch einfach am Wochenende im Forschungsinstitut arbeiten.
Ich bin schon gespannt, was ich sonst noch für Aufgaben übernehmen werde und in welche Projekte ich noch einen Einblick erhalten werde.

 

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 1, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 1, 2016

Studentenleben live

Wieso ich das mache

Wie ich zu meinem Studiengang kam? Alles begann damit, dass eine neue Pfarrfamilie in meinen Heimatort zog und ich einen guten Freund dieser Familie kennenlernte. Er war geistig behindert und saß im Rollstuhl. Ich sah ihn an, verspürte unendliches Mitleid und sogar ein klein wenig Ekel, doch die Pfarrfrau unterhielt sich mit ihm, als wäre er völlig gesund. Ich sah ihr zu, wie sie Krankenbesuche bei alten Menschen aus unserer Gemeinde machte, die von der jungen Generation völlig vergessen werden und wie sie Flüchtlingen Beistand leistete, die ihre Heimat und Familien verloren haben. Sie strahlte so viel Nächstenliebe aus, dass es einfach ansteckend war. Als sie in eine andere Stadt zog, beschloss ich, dass ich diese Nächstenliebe auch selbst verbreiten möchte.
Also bewarb ich mich für ein Praktikum an einer Schule für Geistig- und Körperbehinderte. Es war das atemberaubendste Praktikum, das ich je machen durfte. Ich lernte ganz verschiedene Kinder kennen, mit ganz verschiedenen Besonderheiten. Und genau deshalb studiere ich jetzt auch Sonderschullehramt, um mich um diese besonderen Menschen zu kümmern und zu versuchen, ein einigermaßen guter Mensch zu sein.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 1, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Aug 1, 2016