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Studentenleben live

Im Forschungslabor

Zu Beginn dieses Semesters habe ich angefangen, als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut zu arbeiten. Inzwischen arbeite ich schon zwei Monate ungefähr zwanzig Stunden im Monat in dem Forschungsinstitut mit. Ganz grob gesagt geht es in dem Projekt darum, wie sich das menschliche Gehirn von Schlaganfällen erholt und wie sich das auf die Bewegungsmöglichkeiten auswirkt.
Im Moment ist meine Aufgabe psychologische Tests auszuwerten und sie in eine Datenbank einzugeben, mit diesen Tests kann man zum Beispiel die Intelligenz messen oder ob jemand depressiv ist. Aber die Aufgaben ändern sich auch, denn bald wird die Datenauswertung beginnen.
Insgesamt macht mir die Arbeit viel Spaß, weil sie sehr abwechslungsreich ist und ich in verschiedene Bereiche einen Einblick erhalte. Außerdem sind meine Kollegen super nett. Während der Prüfungszeit musste ich beispielsweise gar nicht arbeiten und konnte einfach alles am vergangenen Wochenende nacharbeiten. Und wenn ich in den kommenden Wochen ein Praktikum in der forensischen Psychiatrie mache, kann ich auch einfach am Wochenende im Forschungsinstitut arbeiten.
Ich bin schon gespannt, was ich sonst noch für Aufgaben übernehmen werde und in welche Projekte ich noch einen Einblick erhalten werde.

 

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 1, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 1, 2016

Studentenleben live

Wieso ich das mache

Wie ich zu meinem Studiengang kam? Alles begann damit, dass eine neue Pfarrfamilie in meinen Heimatort zog und ich einen guten Freund dieser Familie kennenlernte. Er war geistig behindert und saß im Rollstuhl. Ich sah ihn an, verspürte unendliches Mitleid und sogar ein klein wenig Ekel, doch die Pfarrfrau unterhielt sich mit ihm, als wäre er völlig gesund. Ich sah ihr zu, wie sie Krankenbesuche bei alten Menschen aus unserer Gemeinde machte, die von der jungen Generation völlig vergessen werden und wie sie Flüchtlingen Beistand leistete, die ihre Heimat und Familien verloren haben. Sie strahlte so viel Nächstenliebe aus, dass es einfach ansteckend war. Als sie in eine andere Stadt zog, beschloss ich, dass ich diese Nächstenliebe auch selbst verbreiten möchte.
Also bewarb ich mich für ein Praktikum an einer Schule für Geistig- und Körperbehinderte. Es war das atemberaubendste Praktikum, das ich je machen durfte. Ich lernte ganz verschiedene Kinder kennen, mit ganz verschiedenen Besonderheiten. Und genau deshalb studiere ich jetzt auch Sonderschullehramt, um mich um diese besonderen Menschen zu kümmern und zu versuchen, ein einigermaßen guter Mensch zu sein.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 1, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Aug 1, 2016

Studentenleben live

WG-Wahnsinn

Mit meinem Uniwechsel steht mir schon wieder ein Umzug bevor. Eigentlich bin ich doch gerade erst nach Leipzig gezogen. Zumindest fühlt es sich so an. Jetzt geht der ganze Wahnsinn also wieder von vorne los? Naja, nicht so ganz. Immerhin habe ich nun schon wesentlich mehr Erfahrung in Sachen WG-Leben als zu Beginn meines Bachelorstudiums. Ich kenne mittlerweile die „wer-bringt-den-Müll-runter-Diskussion“, die Panik vor der Nebenkostenabrechnung und habe das eine oder andere zertrümmerte Küchenutensil beweint. Doch ich weiß auch, dass man sich mit der Zeit anfreundet und sogar eine Art Familienersatz füreinander sein kann.
Mit diesen ganzen Erfahrungen und Erwartungen fuhr ich vergangene Woche nach Jena, um mir eine neue Bleibe zu suchen. Viel Zeit hatte ich nicht, denn ich wollte noch am selben Tag zurück in Leipzig sein. Deswegen hatte ich über den Tag verteilt sechs Besichtigungstermine ausgemacht. Mir wurde im Vorhinein von allen Seiten nämlich mitgeteilt, wie schwer es doch sei, in Jena ein Zimmer zu finden: hohe Preise, viele Bewerber, Studierende, die die ersten Wochen im Park zelten. Wahre Horrorgeschichten bekam ich aufgetischt. Und was war dann? Die erste WG, die ich mir angeschaut habe, sagte mir genau drei Stunden später zu.
Natürlich hatte ich eine ganze Menge Glück, dass ich tatsächlich so schnell fündig geworden war. Allerdings habe ich auch gelernt, dass man sich nicht so schnell verrückt machen lassen soll.

Autor: Bille  |  Rubrik: studium  |  Jul 29, 2016
Autor: Bille
Rubrik: studium
Jul 29, 2016