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Studentenleben live

Computationale Neurowissenschaft

Momentan ist Klausurenphase und bis auf das Konzert vergangene Woche mache ich gerade nichts anderes als Lernen. Es stehen zwar nur zwei Klausuren an, aber eine davon ist die aufwändigste Prüfung, die ich bisher geschrieben habe. Und wenn man meinen Kommilitonen Glauben schenkt, dann sogar die schwerste des ganzen Masters. Es geht um die Klausur im Fach Computationale Neurowissenschaft. Was das ist? Das fragte ich mich zu Beginn auch.
To compute heißt ja bekanntlich rechnen und genau darum geht es: Um mathematische Modelle des Gehirns. Das heißt konkret: Wir versuchen ein Programm zu schreiben, dass etwas kann, was auch das Gehirn kann, zum Beispiel assioziative Erinnerung. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass unsere Erinnerung assioziativ ist. Das bedeutet, das Gehirn sucht die Erinnerung raus, die am besten zu einem Muster von Sinnesreizen passt. Und wir versuchen nun, ein Programm zu schreiben, in dem man vorher Erinnerungen einspeichern kann, die es dann bei einem passenden Input aktiviert.
Warum ich euch das erzähle? Weil dieses Fach ein Beispiel dafür ist, wie interdisziplinär die Neurowissenschaften arbeiten. Es geht sowohl um mathematische, informatische, als auch biologische und psychologische Erkenntnisse.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Aug 9, 2016

Studentenleben live

Bleibe ich in Berlin?

Seit fast drei Wochen bin ich schon in Berlin, um darüber nachzudenken, wie es für mich weitergehen soll, doch ich kann noch immer nicht wirklich sagen, wo ich stehe. Die Zeit in der Hauptstadt war großartig und ich möchte am liebsten hier bleiben. Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche mit Freunden, Kollegen und Journalisten geführt. Die Hauptfragen waren dabei immer: Was willst du die nächsten zehn Jahre machen? Meine Antwort: Arbeiten. Hast du einen so großen akademischen Ehrgeiz? Nein, das Studium ist für mich Mittel zum Zweck. In welchem Bereich würdest du gerne arbeiten? PR, Medien, Moderation. Besteht die Möglichkeit, in Heidelberg darauf hinzuarbeiten? Leider nicht.
Es werden einige die Augen verdrehen und sich fragen, ob ich denn jemals wissen werde, was ich will. Erst Jura, dann Kunstgeschichte, erst Heidelberg dann Berlin. Die Sache ist aber die: Ich habe mich entschieden, nicht mehr auf Sicherheit zu leben und die Komfort-Zone zu verlassen. Ich habe mir hier in Berlin schon was aufbauen können, was mir die ersten Türen geöffnet hat. Jetzt liegt es an mir, diese Türen offen zu halten und weitere Schlösser zu knacken.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Aug 9, 2016

Studentenleben live

Beirut in Berlin

Vor einiger Zeit war ich auf einem Beirut-Konzert in Berlin. Ich weiß nicht, wie hoch der Bekanntheitsgrad dieser US-amerikanischen Folk-Band ist und muss auch gestehen, dass es eigentlich gar nicht meine Musikrichtung ist. Aber Beirut hat's mir angetan. Mir gefällt die Stimme des Sängers und die besondere Zusammenstellung der Instrumente: Auf der Bühne waren zwei Trompeten, eine Posaune, Schlagzeug, Bassgitarre, Klavier und auch noch ein Keyboard.
Aber der Hauptgrund für den Konzertbesuch war gar nicht die Band, sondern die Location: die Zitadelle Spandau. Die Festung ist nur über eine mittelalterliche Brücke zu erreichen und gehört zu den bedeutendsten Festungen der Hochrenaissance in Europa. Im Innenhof war eine Bühne aufgebaut, umringt von Bier- und Merchandise-Ständen. Warum es mir dort so gut gefällt? Weil die Veranstaltungen dort immer total entspannt ablaufen. Oft gibt es vor großen Konzerten ja viel Gedrängel und Gewarte. In der Zitadelle hingegen verteilt sich die Menschenmasse gut und selbst hinter der Bühne gibt es noch Getränkestände und Bierbänke. Es ist ein bisschen wie auf einem Festival. Und diese Atmosphäre beflügelt meiner Ansicht nach auch die Qualität des Konzerts. Wenn Beirut dann in der Abendsonne vor den mittelalterlichen Bauten spielt, ist das für mich etwas ganz anderes als in einer Konzerthalle oder auf irgendeiner Wiese.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Aug 2, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Aug 2, 2016