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Studentenleben live

Kurze Semesterferien

Normalerweise erscheinen mir die Semesterferien immer unendlich lang: Im Winter sind es sechs Wochen und im Sommer fast drei Monate. In vielen Studiengängen müssen in dieser Zeit Hausarbeiten und Prüfungen geschrieben oder Praktika absolviert werden, sodass man eigentlich gar nicht wirklich frei hat. Bis jetzt hatte ich Glück, denn in meinem Studiengang schreibt man alle Prüfungen am Ende des Semesters, sodass die vorlesungsfreie Zeit tatsächlich Freizeit ist. Auch Hausarbeiten musste ich bisher nicht schreiben. Allerdings muss ich im Studium ein dreimonatiges Praktikum machen.
Theoretisch könnte man also die Sommersemesterferien opfern und das Praktikum hinter sich bringen. Praktisch macht das aber kaum jemand, denn eigentlich will man das Praktikum ja nutzen, um herauszufinden, in welchem Bereich man später arbeiten möchte. Deswegen macht der Großteil der Psychologiestudierenden zwei kürzere Praktika, und da die meisten Einrichtungen in der Regel möchten, dass Praktikanten mindestens acht Wochen bleiben, absolvieren sie an die vier Monate Praktikum. Eigentlich könnte man diese Zeit gut auf die fünf Semesterferien, die man innerhalb der drei Bachelorjahre hat, einteilen, aber dummerweise muss man gewisse Module belegt haben, bevor man das Praktikum machen darf. So kann ich zum Beispiel erst nach dem vierten Semester ein Praktikum im klinischen Bereich machen und das wiederum heißt, dass ich erst im Frühjahr praktische Erfahrungen machen werde. Dadurch habe ich zwar dann ziemlich wenig Freizeit, aber das ist natürlich trotzdem noch Jammern auf hohem Niveau.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Aug 10, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Aug 10, 2016

Studentenleben live

Computationale Neurowissenschaft

Momentan ist Klausurenphase und bis auf das Konzert vergangene Woche mache ich gerade nichts anderes als Lernen. Es stehen zwar nur zwei Klausuren an, aber eine davon ist die aufwändigste Prüfung, die ich bisher geschrieben habe. Und wenn man meinen Kommilitonen Glauben schenkt, dann sogar die schwerste des ganzen Masters. Es geht um die Klausur im Fach Computationale Neurowissenschaft. Was das ist? Das fragte ich mich zu Beginn auch.
To compute heißt ja bekanntlich rechnen und genau darum geht es: Um mathematische Modelle des Gehirns. Das heißt konkret: Wir versuchen ein Programm zu schreiben, dass etwas kann, was auch das Gehirn kann, zum Beispiel assioziative Erinnerung. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass unsere Erinnerung assioziativ ist. Das bedeutet, das Gehirn sucht die Erinnerung raus, die am besten zu einem Muster von Sinnesreizen passt. Und wir versuchen nun, ein Programm zu schreiben, in dem man vorher Erinnerungen einspeichern kann, die es dann bei einem passenden Input aktiviert.
Warum ich euch das erzähle? Weil dieses Fach ein Beispiel dafür ist, wie interdisziplinär die Neurowissenschaften arbeiten. Es geht sowohl um mathematische, informatische, als auch biologische und psychologische Erkenntnisse.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Aug 9, 2016

Studentenleben live

Bleibe ich in Berlin?

Seit fast drei Wochen bin ich schon in Berlin, um darüber nachzudenken, wie es für mich weitergehen soll, doch ich kann noch immer nicht wirklich sagen, wo ich stehe. Die Zeit in der Hauptstadt war großartig und ich möchte am liebsten hier bleiben. Ich habe in den vergangenen Wochen viele Gespräche mit Freunden, Kollegen und Journalisten geführt. Die Hauptfragen waren dabei immer: Was willst du die nächsten zehn Jahre machen? Meine Antwort: Arbeiten. Hast du einen so großen akademischen Ehrgeiz? Nein, das Studium ist für mich Mittel zum Zweck. In welchem Bereich würdest du gerne arbeiten? PR, Medien, Moderation. Besteht die Möglichkeit, in Heidelberg darauf hinzuarbeiten? Leider nicht.
Es werden einige die Augen verdrehen und sich fragen, ob ich denn jemals wissen werde, was ich will. Erst Jura, dann Kunstgeschichte, erst Heidelberg dann Berlin. Die Sache ist aber die: Ich habe mich entschieden, nicht mehr auf Sicherheit zu leben und die Komfort-Zone zu verlassen. Ich habe mir hier in Berlin schon was aufbauen können, was mir die ersten Türen geöffnet hat. Jetzt liegt es an mir, diese Türen offen zu halten und weitere Schlösser zu knacken.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Aug 9, 2016
Autor: Bo
Rubrik: studium
Aug 9, 2016