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Studentenleben live

Frauen im 18 Jahrhundert

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

26.08.2016

Im Rahmen meiner literaturwissenschaftlichen Hausarbeit zu Johann Wolfgang von Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“ befasste ich mich mit der Liebes- und Ehekonzeption des Werkes, was zwangsläufig auch dazu führte, sich mit den tatsächlichen Umständen der damaligen Gesellschaft zu beschäftigen. Heutzutage wird immer wieder angeführt, wie benachteiligt Frauen doch seien: Schlechtere Bezahlung im Job, geringe Möglichkeit Familie und Beruf zu vereinen und so weiter. Um die Geschlechtergleichheit geht es mir allerdings im Moment nicht, vielmehr finde ich es interessant, dass die Meinung verbreitet ist, Frauen wären eigentlich schon immer benachteiligt worden. Dabei war nach meinen Erkenntnissen die Gesellschaft in Europa um 1800 Frauen gegenüber tendenziell sehr freundlich eingestellt und den Männern wurden alle negativen Eigenschaften zugeschrieben. Beispielsweise denken wir heute, die Frau durfte nicht arbeiten und musste zu Hause bleiben, dabei war dies meines Wissens in der damaligen Gesellschaft ein Privileg.
In der Fachliteratur ist dieses Phänomen jedoch weitestgehend noch nicht erforscht, da man sich bis jetzt immer wieder auf die These der Frauenfeindlichkeit gestürzt hatte. Sind die Gestalten in Goethes Wahlverwandtschaften in ihrem Handeln und Denken nun männer- oder frauenfeindlich konzipiert? Gelernt habe ich, dass das Thema viel zu komplex ist, um es in 22 Seiten auch nur annähernd darzustellen.

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