interaktiv

Studentenleben live

Rundreise

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

13.09.2016

Mehr als 1.500 Kilometer Autofahrt habe ich in der vergangenen Woche hinter mich gebracht. Mein Mann hatte eine Woche Urlaub, also haben wir uns das Auto der Schwiegereltern geborgt und eine kleine Rundreise gemacht. Erste Station war
Köln. Die Lieblingsband meines Mannes, die auch mir richtig gut gefällt, hat dort unverhofft ein Konzert gegeben. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und hatten uns deshalb schon lange vorher um Karten gekümmert. Gut so, denn es vergingen keine zwei Tage, da war das Konzert ausverkauft. Die Jungs aus den USA lassen sich nicht oft in Deutschland blicken. Wir sind noch einen Tag länger in Köln geblieben, um uns die Stadt anzuschauen bevor wir unser nächstes Ziel, Freiburg im Breisgau, ansteuerten. Dort besuchten wir einen Cousin und genossen beim Grillen an der Dreisam frisch zubereitete Calamari mit selbstgemachten Gnocchi und Spinat. Mir war gar nicht bewusst, wie schön, ja fast schon übertrieben schön, Freiburg ist. Wirklich hübsch, das Städtchen dessen Münster ich damals im Kunstneigungskurs lang und breit durchgenommen hatte.
Kennt ihr die Bächle in Freiburg? Durch jede Straße in der Innenstadt läuft ein System aus schmalen Bächlein, das wohl zur besseren Klimatisierung angelegt wurde. Oder aber es ist einfach ein total schnuckeliges Markenzeichen und zudem praktisch um sich an einem heißen Sommerabend, wie es bei unserem Besuch einer war, die Füße abzukühlen.
Als drittes und letztes Ziel Stand die Schweiz, genauer Adelboden im Berner Oberland auf dem Plan. Meine Mutter stammt aus der Region und so versuche ich doch, wenn möglich, einmal im Jahr ihre schöne Heimat zu besuchen. Meine Familie hat dort ein kleines Häuschen, wo wir unterkommen können. Da ich Adelboden natürlich schon recht gut kenne, machten wir diesmal einen Abstecher in den Naturpark Thal, um dort wandern zu gehen. Es ist zwar auch im Kanton Solothurn sehr schön, aber an diesem heißen Tag, an dem das Thermometer auf gute 35 Grad kletterte, wäre eine Gletscherwanderung in den höchsten Höhen vielleicht erfrischender gewesen.
Leider konnten wir nur zwei Nächste in der Schweiz bleiben. Wir schafften es aber auch in der kurzen Zeit, Cremeschnitten, Gipfeli (Croissants) und Bergkäse zu essen sowie Rivella zu trinken. Das gehört für mich zu einem Aufenthalt in Adelboden einfach dazu.

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