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Studentenleben live

Murphys Gesetz

Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen – unter diesem Motto schien unser Urlaub zu stehen. Eigentlich war der Plan sehr einfach: Fünf befreundete Studierende wollen zwei Wochen lang mit dem Auto durch Schweden fahren, wild campen, in Seen baden und spontan das tun, worauf sie Lust haben. Dass wir das große Familienauto meiner Eltern nehmen durften, stand seit Mai fest. Miriam kümmerte sich um die Kreditkarte, damit wir im Ausland Geld abheben konnten. Pia ums Zelt und die meisten anderen Kleinigkeiten, die man zum Campen braucht. Bei Hanjos Eltern in Schleswig-Holstein würden wir die erste Nacht unterkommen und Lisa wollte Medikamente, Waschmittel und eine Kamera mitnehmen. So weit der Plan.
Der Tag der letzten Klausuren, an dem es losgehen sollte, rückte immer näher, als plötzlich ein Anruf von Zuhause kam: Das Auto sprang nicht mehr an. Der Wagen kam in die Werkstatt und wir suchten fieberhaft nach Alternativen für den Fall, dass es nicht mehr rechtzeitig repariert werden konnte.
Aber da bahnte sich schon Unheil Nummer zwei an: Miriams Auge war plötzlich so zugeschwollen, dass sie nicht einmal die Klausur mitschreiben konnte, und der Augenarzt sagte, dass sie zumindest bis Mitte der nächsten Woche auf gar keinen Fall in den Urlaub gehen kann, sondern in ärztlicher Behandlung bleiben sollte. Für uns fiel so nicht nur eine Mitfahrerin weg, sondern auch noch etwas Budget für die Reisekasse.
Dann stellte sich noch heraus, dass der Dachgepäckträger meiner Eltern wohl irgendwann entsorgt wurde, sodass alles Gepäck in den Kofferraum musste und nicht wie geplant Isomatten und Schlafsäcke in einer Dachbox untergebracht werden konnten. Langsam waren wir alle etwas genervt von den ganzen Zwischenfällen, aber immer noch fest überzeugt, den Urlaub irgendwie durchziehen zu können.
Und tatsächlich wendete sich das Blatt langsam zum Guten: Am Samstag hatte die Werkstatt das Auto wieder zum Laufen gebracht, Miriams Mutter kündigte an, ihrer Tochter einen Flug nach Stockholm zu spendieren, sodass sie zumindest einen Teil des Urlaubs miterleben könnte, und am Sonntagnachmittag saßen Pia, Lisa und ich im Auto auf der A1 Richtung Schleswig-Holstein.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Sep 13, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Sep 13, 2016

Studentenleben live

Rundreise

Mehr als 1.500 Kilometer Autofahrt habe ich in der vergangenen Woche hinter mich gebracht. Mein Mann hatte eine Woche Urlaub, also haben wir uns das Auto der Schwiegereltern geborgt und eine kleine Rundreise gemacht. Erste Station war
Köln. Die Lieblingsband meines Mannes, die auch mir richtig gut gefällt, hat dort unverhofft ein Konzert gegeben. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und hatten uns deshalb schon lange vorher um Karten gekümmert. Gut so, denn es vergingen keine zwei Tage, da war das Konzert ausverkauft. Die Jungs aus den USA lassen sich nicht oft in Deutschland blicken. Wir sind noch einen Tag länger in Köln geblieben, um uns die Stadt anzuschauen bevor wir unser nächstes Ziel, Freiburg im Breisgau, ansteuerten. Dort besuchten wir einen Cousin und genossen beim Grillen an der Dreisam frisch zubereitete Calamari mit selbstgemachten Gnocchi und Spinat. Mir war gar nicht bewusst, wie schön, ja fast schon übertrieben schön, Freiburg ist. Wirklich hübsch, das Städtchen dessen Münster ich damals im Kunstneigungskurs lang und breit durchgenommen hatte.
Kennt ihr die Bächle in Freiburg? Durch jede Straße in der Innenstadt läuft ein System aus schmalen Bächlein, das wohl zur besseren Klimatisierung angelegt wurde. Oder aber es ist einfach ein total schnuckeliges Markenzeichen und zudem praktisch um sich an einem heißen Sommerabend, wie es bei unserem Besuch einer war, die Füße abzukühlen.
Als drittes und letztes Ziel Stand die Schweiz, genauer Adelboden im Berner Oberland auf dem Plan. Meine Mutter stammt aus der Region und so versuche ich doch, wenn möglich, einmal im Jahr ihre schöne Heimat zu besuchen. Meine Familie hat dort ein kleines Häuschen, wo wir unterkommen können. Da ich Adelboden natürlich schon recht gut kenne, machten wir diesmal einen Abstecher in den Naturpark Thal, um dort wandern zu gehen. Es ist zwar auch im Kanton Solothurn sehr schön, aber an diesem heißen Tag, an dem das Thermometer auf gute 35 Grad kletterte, wäre eine Gletscherwanderung in den höchsten Höhen vielleicht erfrischender gewesen.
Leider konnten wir nur zwei Nächste in der Schweiz bleiben. Wir schafften es aber auch in der kurzen Zeit, Cremeschnitten, Gipfeli (Croissants) und Bergkäse zu essen sowie Rivella zu trinken. Das gehört für mich zu einem Aufenthalt in Adelboden einfach dazu.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Sep 13, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Sep 13, 2016

Studentenleben live

Gerade noch gutgegangen

Die Hausarbeit ist geschrieben. Am Tag der Abgabe überprüfe ich noch die Formalia: Passen Schriftart, Zeilenabstand und sind alle weiteren Vorgaben umgesetzt? Genau da kam dann das Problem auf. Die ersten beiden Seiten hatten den gewünschten anderthalbigen Zeilenabstand, doch die restlichen Seiten waren wieder auf einen geringeren Zeilenabstand eingestellt. Insgesamt hatte ich dadurch acht Seiten zu viel geschrieben. So konnte die Hausarbeit unmöglich zur Post. Nach einer kurzen Panik-Phase („Das schaffe ich nie im Leben!“) begann ich also, meine Hausarbeit im Eiltempo zu kürzen. Ich hatte noch eineinhalb Stunden, bis die Post zu machte. Also schnell noch Korrektur lesen, Seitenzahlen einfügen – und noch immer habe ich eine halbe Seite zu viel. Ich kürze also auch noch diese Seite, stehe schließlich zehn Minuten vor Geschäftsschluss am Postschalter und gebe den Umschlag noch fristgerecht ab. Gerade noch mal gutgegangen.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 7, 2016
Autor: Nele
Rubrik: studium
Sep 7, 2016