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Studentenleben live

In der Stretchlimo

Nun ist es tatsächlich passiert: Ich gewann den Wettbewerb eines örtlichen Radiosenders und darf ein Jahr lang das Kerwa Madla sein. Ich wurde aus 120 Mädchen ausgewählt und durfte mich über zahlreiche Preise freuen. Drei Artikel wurden in der Zeitung über mich verfasst und im Radio wurden einige Interviews mit mir gesendet.
Mein erster großer Auftritt war gleich am Folgetag der Siegerehrung beim Gunzenhausener Festzug in einer Stretchlimousine. Ich winkte im Dirndl aus dem Schiebedach heraus und warf den Kindern Bonbons zu. In einem solch noblen Auto fühlte ich mich wie eine Prinzessin. Nicht einmal für die Schmückung des Autos musste ich einen Finger rühren. Ich durfte einzig und allein auf den bequemen Ledersitzen Platz nehmen und das Fahrzeug von innen begutachten. An Getränken mangelte es dank einer kleinen Minibar auch nicht. Nach dem Umzug wurde ich sogar bis vors Festzelt gefahren.
Auch am Feuchtwanger Mooswiesenumzug durfte ich als Kerwa Madla dabei sein, worüber ich mich wahnsinnig freute. Im kommenden Jahr werde ich zudem Teil der Jury sein und küre das Kerwa Madla 2017. Diese aufregende Zeit werde ich wohl nicht so schnell vergessen!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2016
Autor: Eva
Rubrik: studium
Oct 4, 2016

Studentenleben live

Zwei Bachelorabschlüsse?

Ungefähr ein Jahr vor der anvisierten Abgabe der Bachelorarbeit sollte man anfangen, sich grob über das Thema Gedanken zu machen. Das werde ich wohl leider nicht hinbekommen, weil ich mit zwei mündlichen Prüfungen dieses Semester bereits alle Hände voll zu tun haben werde. Und dann kommen noch die Gedanken dazu, wie es nach dem Bachelor in Kulturwissenschaften weitergehen soll: Soll ich einen Master an einer Präsenzuniversität machen oder doch an der Fernuniversität in Hagen weiterstudieren? Soll ich ein noch Bachelorstudium, dieses Mal an einer Präsenzuniversität, aufnehmen oder eben den von mir momentan favorisierten Bachelor in Psychologie an der Fernuniversität in Hagen belegen?
Woher diese Idee jetzt kommt? Nun, Psychologie fand ich schon immer interessant: wie sich Menschen verhalten, warum sie genau das tun, was sie tun, welche Biologie dahinter steckt. Was mich ein wenig abschreckt ist das Einführungsmodul, welches ausschließlich Statistik beinhaltet. Mathe war noch nie mein Fall und ich habe immer sehr lange gebraucht, um mir die entsprechenden Kenntnisse anzueignen. Den Master mit Schwerpunkt Geschichte an der Fernuniversität könnte ich mir ebenfalls gut vorstellen, jedoch reizt mich momentan der Bachelor in Psychologie.
Außerdem werde ich häufiger mit der Frage konfrontiert, ob zwei Bachelorabschlüsse wirklich so eine gute Idee sind. Ob es nicht viel sinnvoller wäre, einen Master anzuhängen.
Da werde ich mich wohl auf mein Bauchgefühl verlassen müssen, denn der Arbeitsmarkt kann sich innerhalb von zwei bis drei Jahren gravierend ändern. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob ich später wirklich als selbstständige Journalistin arbeiten werde oder ob es mich doch in die Bibliothek verschlägt. Oder ganz woanders hin. Aber darüber mache ich mir inzwischen keine Sorgen mehr, denn zwei Dinge habe ich bei diesem Studium definitiv gelernt: Ersten: Es kommt oftmals anders als man denkt. Zweitens: Egal was auch passiert, ich werde damit zurechtkommen.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 30, 2016
Autor: Nele
Rubrik: studium
Sep 30, 2016

Studentenleben live

Ein Hoch auf die Akademie

Trotz meiner Examensvorbereitung nahm ich an einer Praxisakademie teil. Vormittags fand das akademische Programm statt. Ich war in einer Gruppe, die sich mit Menschenrechten auseinandersetzte, und fand es faszinierend, mal wieder in der Tiefe in ein Thema einsteigen zu können. Schon in den Pausen kamen wir aus dem Diskutieren nicht heraus. Die Nachmittage konnten wir frei gestalten. Wir waren Kanu fahren, Joggen, Volleyball spielen oder saßen am See und haben geredet. Abends hielten alle Dozenten spannende Vorträge zu verschiedenen Themen.
Neben diesen vorbereiteten Veranstaltungen leben die Akademien von der Eigeninitiative der Stipendiaten. Und diesmal haben sich die „Stiftis“ wieder selbst übertroffen: Es gab einen Chor, abends wurden Tanzkurse angeboten, tagsüber gab es Angebote von Tai Chi über Yoga bis hin zu Gedächtnistraining. An einem Abend gab es einen Powerpoint-Slam, bei dem ein Studierender eine ihm vorher gänzlich unbekannte Powerpoint-Präsentation vortragen musste – ich hätte nie gedacht, dass das so witzig sein kann! An den letzten beiden Abenden sollten wir Stipendiaten die Ergebnisse aus unseren Kleingruppen im Plenum vorstellen. Auch hier haben alle um die kreativste, coolste und witzigste Präsentation gewetteifert..
Das Klima dieser Praxisakademie war einzigartig. Kein Gespräch war uninteressant und mir war keine Minute langweilig. Die Entscheidung, eine Woche Examensvorbereitung für die Akademie zu opfern, bereue ich auf keinen Fall.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Sep 29, 2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Sep 29, 2016