interaktiv

Studentenleben live

Liebes Foyer!

Autor:
Ferdinand

Rubrik:
studium

24.10.2016

Ich mag dich, liebes Foyer im Theater der Jungen Welt, wo ich nun arbeiten darf. Das ist mir schnell klar geworden. Nun will ich es dir auch noch einmal schreiben.
Ich mag, wie du ausschaust. Irgendwie grau und industriell, aber doch auch licht und aufgeräumt. Ich mag, was du bist. Du bist das Zuhause des Einlassers, aber du bist auch Schnittstelle. Schnittstelle zwischen Außenwelt und dem Dschungel des Theaters. Schnittstelle zwischen lärmenden Kindergartengruppen, Postboten, Eltern und eilenden Schauspielern, Inspizienten, ja eben all den durchgeknallten, schwarz gekleideten Menschen, die hier Tag für Tag Theaterwunder vollbringen.
Und nun bin ich einer von ihnen. Ein bisschen zumindest. Und, liebes Foyer, wenn ich so in dir umhergehe, dann wächst in mir der Wunsch, für immer hier zu bleiben. Also vielleicht nicht hier direkt. Nein, das wäre ein wenig unpraktisch, hier zu wohnen. Aber vielleicht ja doch ab und an hinter der Bühne. Oder in einem anderen Foyer.
Liebes Foyer, ich glaube, dass muss dir einfach einmal einer sagen: Du bist toll! Nicht der eitle Bühneneingang oder die kalten Notausgänge. Du bist ein wenig das, was das Theater zum Theater macht. Dafür danke ich dir, wünsche toi, toi, toi für alles weitere und freue mich darauf, noch viele Stunden mit dir verbringen zu können.

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