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Studentenleben live

Hausarbeiten

Autor:
Lukas

Rubrik:
studium

25.11.2016

Ich habe während der Semesterferien zwei 15-seitige Hausarbeiten geschrieben. Es fiel mir schwer, nachdem ich die erste abgegeben hatte, direkt mit der nächsten Arbeit anzufangen. Denn es macht einerseits Spaß, frei Literatur zu einem Thema suchen und selber seinen Senf dazugeben zu können. Aber andererseits steht da ein ganz anderer Druck hinter dem Lesen: Was soll die Leitfrage meiner Arbeit sein? Wird mir eine gute Idee kommen, so dass ich etwas Eigenes entwickeln kann oder beschränke ich mich auf stupides Vergleichen der Positionen anderer? Durchdenke ich die philosophischen Argumente korrekt?
Wenn ich einmal im Denken drin bin, ist dies eine sehr befriedigende Tätigkeit für mich. Aber dennoch verlangt auch das Leben außerhalb der Uni Aufmerksamkeit. Soziale Beziehungen müssen gepflegt, die Wohnung sauber gehalten und das nächste Semester organisiert werden. Gerade in den Semesterferien war es besonders schwer für mich, mir die nötige Zeit für meine Arbeit und alles andere zu nehmen. Das fängt schon beim Schlafen an. Sollte ich lieber ausschlafen und dafür fitter sein oder mir einen Wecker stellen, um mehr Zeit zur Verfügung zu haben? Sollte ich am Wochenende arbeiten? Es fiel mir echt schwer, mich zu entspannen und vor mir selber zu rechtfertigen, warum ich an einem bestimmten Tag nun nichts tue. Dazu kam noch, dass ich kein Abgabedatum hatte. Ich wusste nur, dass ich die Arbeit ungerne mit in das nächste Semester nehmen würde. Aber sollte ich dafür jetzt geplante Besuche absagen, die sonst nur in den nächsten Semesterferien stattfinden könnten? Natürlich ungerne. Dementsprechend hatte ich eher das Gefühl, so ein bisschen durch den Alltag zu taumeln und zu probieren, alles unter einen Hut zu kriegen und dabei möglichst viel Spaß zu haben.

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