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Studenenleben live

Auf nach Cartagena

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

13.01.2017

Der Flieger setzt auf valencianischem Boden auf. Nun muss ich mit der U-Bahn zum Hostel – kann ja nicht so schwer sein. Auf dem Weg zum Hostel fallen mir die zweisprachigen Schilder auf. Eine Sprache ist definitiv Spanisch. Die andere, so erfahre ich, ist Valencianisch. Von der letzten U-Bahn-Station zum Hostel sind es allerdings noch mindestens anderthalb Kilometer. Da bekomme ich zum ersten Mal zu spüren, dass ich beim Packen ein wichtiges Detail außer Acht gelassen habe: Meine Tasche hat keine Rollen, noch nicht mal einen längeren Riemen, um sie zumindest um die Schulter zu hängen. Deshalb schleppe ich in der Mittagshitze nun mein Gepäck durch die Gegend.
Valencia ist eine schöne Stadt und hat vor allem eine sehenswerte Altstadt zu bieten. Allerdings ist mir die Stadt zu groß und zu laut. Am Montag nehme ich einen Bus nach Cartagena, das vier Stunden Busfahrt entfernt liegt. Danach bin ich erstmal platt, was höchstwahrscheinlich auch an dem warmen Wetter liegt, an das sich mein Kreislauf noch nicht gewöhnt hat. Im Hotel haue ich mich eine Weile aufs Ohr, bin jedoch zum Abendessen bereits mit einer Frau verabredet, die auch das erste Mal auf der Bark Alexander von Humboldt II. mitsegeln wird und mindestens genauso aufgeregt ist wie ich. Beim Essen unterhalten wir uns wohl ziemlich laut über unsere Erwartungen an den Segeltörn, denn ein Mann vom Nachbartisch spricht uns darauf an. Schnell stellt sich heraus, dass er auch das erste Mal auf der Alexander von Humboldt II. mitsegeln will und wie ich keinerlei Segelerfahrung hat.
Morgen geht es endlich los! Ob ich vor lauter Aufregung heute Nacht überhaupt schlafen werde?

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